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Von Potsdam nach Doorn.

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Bibliographic data

fullscreen: Von Potsdam nach Doorn.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1913
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1913.
Volume count:
47
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 41.
Volume count:
41
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4248.) Gesetz, betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum Reichshaushaltsetat für das Rechnungsjahr 1913.
Volume count:
4248
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Von Potsdam nach Doorn.
  • Title page
  • Rechte; Erscheinungsjahr; Druck.
  • Inhalt
  • Introduction
  • Versailles 1870/71.
  • Fürsten -- Allgemeines Stimmrecht.
  • Erstes Buch: Mehr sein als scheinen.
  • 1. Der lange Weg zur deutschen Einung.
  • 2. Die Deutsche Bewegung bis 1848.
  • Die Deutsche Burschenschaft.
  • Die Juden in der deutschen Einheitsbewegung.
  • Die beiden Friedrich Wilhelm.
  • 3. Von Mehrheitsbeschlüssen zu Blut und Eisen.
  • 4. Das Bismarck-Reich.
  • Zweites Buch: Mehr scheinen als sein !
  • 1. „Dann regiere Ich selbst !"
  • 2. Des Kaisers Außenpolitik.
  • 3. Imperator Rex.
  • 4. Wesenszüge Wilhelms II.
  • 5. Abwärts !
  • Verlagswerbung.

Full text

flüsse und namentlich auf die engen Beziehungen zurückgeführt, die Metter- 
nich mit den jüdischen Bankhäusern von Berlin und Wien verbanden.“ 
Das ist deutlich genug und sei hier nur erwähnt, um den auffälligen 
Widerspruch in Metternichs Haltung zu erklären: er ließ die deutsche Jugend 
bis aufs Blut verfolgen, weil sie die deutsche Einheit wollte, und die Juden, 
die sich dieser nationaldeutschen Bestrebungen bedienten und sie fort- 
während anfachten, ließ Metternich nicht nur in Ruhe, sondern förderte sie 
je nach ihren Wünschen. 
Von großer Wirkung auf die jungen deutschen Träger der deutschen Ein- 
heitsbewegung war die Arbeit der jüdischen Dichter und Schriftsteller und 
Journalisten, unter ihnen an erster Stelle Börne, Saphir und dann Heine. Sie 
alle waren ‚Dichter der Freiheit‘, Kämpfer für das Neue — gegen das Ver- 
staubte und Verzopfte, Alte. — Sie taten so, als ob sie begeistert für 
Deutschland seien und meinten den Kampf um ihre Stellung in Deutschland. 
Die dann in den Jahrzehnten Metternichs grausam mißhandelte deutsche 
Jugend nahm in ihrer Verbitterung den jüdischen Spott und Schimpf be- 
friedigt und ehrlich in Empfang und quittierte in der gleichen Stimmung die 
Verspottung der Kleinstaaterei und der Fürsten. Sie verherrlichte die Zu- 
stände im freien Auslande, besonders in Frankreich, und ließ es in dieser 
Stimmung zu Verirrungen kommen, wie, auf dem Hambacher Fest, sich 
beim Juden Börne — der, aus Deutschland nach Frankreich gegangen, alles 
Deutsche fortwährend auf das giftigste beschimpfte — wegen einer auf dem 
Fest gehaltenen Rede zu entschuldigen! ... 
Das Verlangen nach freiheitlicheren Zuständen, nach Reformen usw. be- 
ruhte auf Notwendigkeit. Darüber war man sich auch in recht weiten Kreisen 
des Adels klar. Für die Juden war der Augenblick gekommen: gerade wir 
Juden wollen die Freiheit des großen deutschen Vaterlandes und seiner 
Einung, gerade wir Juden, die wir so lange in Versklavung haben leben 
müssen, wissen, was Freiheit und Fortschritt bedeuten: auch wir wollen 
Freiheit, denn wir sind ‚Deutsche‘! — Aber, wie ihr wißt, haben wir auch 
heute unsere Freiheit noch nicht, dürfen nicht Beamte werden. Gerade jetzt 
im Kampf um die große deutsche Freiheit wollen und werden wir Juden die 
Vorkämpfer sein für den Fortschritt der Menschheit und insonderheit den 
Fortschritt in Deutschland! 
Dazu kam in ganz selbstverständlicher Konsequenz gerade hier das Frei-, 
maurertum, vielfach in Personalunion mit dem getauften oder ungetauften 
Juden. 
Einer der bedeutendsten jüdischen Führer jener Jahrzehnte, Gabriel 
Rießer, der später zu der Deputation gehörte, die Friedrich Wilhelm IV. die 
Kaiserkrone anbot, war hoher Freimaurer. Die Freimaurerei war seit Ende 
66
	        

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