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Die Hohenzollern und ihr Werk.

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
rgbl
Titel:
Reichs-Gesetzblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1871
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
rgbl_1914
Titel:
Reichs-Gesetzblatt. 1914.
Bandzählung:
48
Herausgeber:
Reichsdruckerei
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1914
DDC-Sachgruppe:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 64.
Bandzählung:
64
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

law

Titel:
(Nr. 4473.) Allerhöchster Erlaß über die Ermächtigung des Reichskanzlers zur selbständigen Erledigung von Regierungsgeschäften im Bereiche der Reichsverwaltung.
Bandzählung:
4473
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Titelseite
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • Persönlichkeit und Anfänge Friedrich Wilhelms.
  • Schwartzenbergs Tod, Markgraf Ernst, Statthalter in der Mark.
  • Der Kurfürst in der Mark, Burgsdorff, Verhandlungen mit Schweden, Werbung von 1644.
  • Der schwedische Heiratsplan, Luise Henriette
  • Die Friedensverhandlungen und die pommersche Frage.
  • Der westfälische Friede. -- Kriegsschäden und wirtschaftliche Sorgen.
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Volltext

182 Die neuen Erwerbungen und der 30jährige Krieg. 
... — 
Schwartzenbergs gebeugt hatte und darum auch bei den Ständen wohlangesehen 
war. Seine Stellung wurde jetzt eine sehr bedeutende. Er trat in den Geheimen 
Rat ein und spielte bald als Oberkämmerer des Kurfürsten neben dem Kanzler 
v. Götzen die Hauptrolle. Der Geheime Kriegsrat, der das Organ Schwartzen-- 
bergs gewesen war, wurde aufgelöst; die militärischen Steueregekutionen hörten 
auf; die Verwaltung nahm wieder mehr einen friedlichen Zivilcharakler an. 
Die Stände bewilligten nicht mehr als die Mittel für etwa 2000 Mann Fußvolk 
und 125 Reiter. Diese Truppen, die als Festungsbesatzungen angesehen wurden, 
sind nicht mehr auf den Kaiser vereidigt worden. Aber sie genügten natürlich 
nicht, um die Neutralität, die der Kurfürst gern behauptet hätte, zu schützen. 
Als Torstenson 1642 durch die Mark vorrückte und nun auch kaiserliche Völker 
die Grenzen des Landes überschritten, da war man um nichts besser daran, als 
vor den Verhandlungen mit Schweden. Der Statthalter konnte das Land nicht 
schützen; er sah sich zum Gegenstand der Klagen und Vorwürfe aller derer 
gemacht, die Hilfe von ihm begehrten und denen er nicht helfen konnte. Er bat 
einmal über das andere um seine Entlassung. Er fürchtete beständig Intrigen 
und Verleumdungen beim Kurfürsten. Schließlich brach die quälende Spannung 
seiner Geistes= und Gemütskräfte in Verfolgungswahnsinn aus. Man mußte 
ihn in Gewahrsam nehmen. Im Oktober 1642 ist er gestorben. 
Jetzt hat sich der Kurfürst entschlossen, selbst in die Mark zu kommen und 
die Zügel der Regierung in die eigene Hand zu nehmen. Im März 1643 
erschien er in Küstrin, begleitet von Burgsdorff, der öfter zu ihm nach Preußen 
herübergekommen war. Er siedelte dann nach Cölln a. Spree über, wo in dem 
verfallenen Schlosse kaum noch ein anständiges Unterkommen für ihn beschafft 
werden konnte. Nun begann eine rastlose Regententätigkeit. Der Geheime 
Rat wurde durch die vom Kurfürsten aus Preußen mitgebrachten Räte wieder 
vervollständigt und hielt fast täglich Beratungen unter dem Vorsitz des Kurfürsten 
selbst. Erst jetzt lernte der junge Herrscher das ganze trostlose Elend des Landes 
kennen. Als das Notwendigste erschien die Herstellung eines festen und klaren 
Verhältnisses zu Schweden. Das gelang nur unvollkommen in wiederholten Ver- 
bandlungen. Der Kurfürst mußte den Schweden auch weiterhin den Durchzug durch 
sein Gebiet gestatten; er mußte ihnen monatlich 10 000 Taler und 1000 Scheffel 
Mehl zur Verpflegung ihrer in der Mark stehenden Truppen liefern. Dafür 
verzichteten sie auf die Ausübung obrigkeitlicher Rechte in den Teilen des Landes, 
die sie noch besetzt hielten. Tatsächlich freilich war der Kurfürst damit noch 
immer nicht wieder wirklich Herr in seinem Lande. Es fehlte vor allem an 
einer Truppenmacht, auf die er sich stützen konnte; denn jene Kompagnien, die 
Markgraf Ernst hatte beibehalten wollen, waren auch auseinandergelaufen. 
Und das war nun der zweite wichtige Schritt, den er tat, daß er sich entschloß, 
eine neue Rüstung anzustellen und so den Fehler von 1641, der sich so schwer 
gerächt hatte, wieder gutzumachen. Mit den Mitteln der Kurmark allein war 
das nicht zu bewerkstelligen, obwohl im Jahre 1643 noch 30 000 Taler aus dem 
Lande herausgeholt worden sind. Preußen und Cleve-Mark mußten Geld und 
Menschen dazu aufbringen. In Preußen war Burgsdorff dabei als Vertreter 
des Kurfürsten tätig, in Cleve-Mark der im Februar 1643 dort zum Statthalter 
ernannte General v. Norprath. Burgsdorff wurde jetzt der maßgebende Mann 
in der Umgebung des Kurfürsten. Wie er ihm früher (1641) geholfen hatte,
	        

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