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Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1914
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1914.
Volume count:
48
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 83.
Volume count:
83
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4504.) Bekanntmachung, betreffend Zahlungsverbot gegen England.
Volume count:
4504
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Tagebuchblätter.
  • Tagebuchblätter. Erster Band. (1)
  • Cover
  • Prepage
  • Title page
  • Vorbemerkung der Herausgeber.
  • Vorwort
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis zum ersten Bande.
  • Erstes Kapitel. Meine Anstellung im Auswärtigen Amt und meine erste Audienz bei Bismarck -- Arbeiten und Beobachtungen bis zum Kriege mit Frankreich.
  • Zweites Kapitel. Abreise des Bundeskanzlers auf den Kriegsschauplatz -- Ich folge ihm zunächst nach Saarbrücken -- Weiterfahrt von da bis zur französischen Grenze -- Das mobilisierte Auswärtige Amt.
  • Drittes Kapitel. Von der Grenze bis Gravelotte.
  • Viertes Kapitel. Commercy -- Bar le Duc -- Clermont en Argonne.
  • Fünftes Kapitel. Abschwenkung nach Norden -- Der Bundeskanzler in Rezonville -- Schlacht und Walstatt von Beaumont.
  • Sechstes Kapitel. Der Tag von Sedan -- Bismarck und Napoleon bei Donchery.
  • Siebentes Kapitel. Von der Maas zur Marne.
  • Achtes Kapitel. Bismarck und Favre in Haute-Maison -- Zwei Wochen im Schlosse Rothschilds.
  • Neuntes Kapitel. Die Reise nach Versailles -- Das Haus der Madame Jessé -- Unser dortiges Leben im allgemeinen.
  • Zehntes Kapitel. Die Herbsttage in Versailles.
  • Elftes Kapitel. Thiers und die ersten Waffenstillstandsverhandlungen in Versailles.
  • Zwölftes Kapitel. Steigende Sehnsucht nach der Entscheidung in verschiednen Richtungen.
  • Dreizehntes Kapitel. Die Beklemmung wegen des bayrischen Vertrags im Reichstag gehoben. Das Bombardement läßt weiter auf sich warten.
  • Vierzehntes Kapitel. Die Aussichten vor Paris bessern sich.
  • Fünfzehntes Kapitel. Chaudordy und die Wahrheit -- Wortbrüchige Offiziere -- Französische Wortverdrehung -- Der Kronprinz Gast des Chefs.

Full text

Zwölftes Kapitel 
Steigende Sehnsucht nach der Enkscheidung 
in verschiednen Richtungen 
M die Mitte des November schrieb ich nach Hause: „Daß wir 
noch vor Weihnachten heimkommen, ist immer noch möglich. 
Manche halten es nach Außerungen, die der König in diesen Tagen 
gethan haben soll, für wahrscheinlich. Ich indes glaube nicht recht 
daran, obwohl es mit unfrer Sache gut steht, und Paris in drei 
oder vier Wochen wahrscheinlich nur noch Mehl und Pferdefleisch 
zu essen haben und so wohl gezwungen sein wird, klein beizugeben, 
besonders wenn die dicken Kanonen Hindersins der durch Hunger 
mürbe gemachten Regierung zu raschern Entschlüssen verhelfen. 
Daß unser guter Freund Julian Schmidt die Geschichte langweilig 
findet, ist begreiflich. Aber der Krieg wird doch eigentlich nicht 
deshalb geführt, um ihm und Gleichdenkenden zur Kurzweil zu 
dienen. So wird er recht thun, wenn er sich noch eine Weile in 
Geduld faßt, wozu ich ihm das Beispiel unfrer Soldaten empfehle, 
die nicht wie er und andre Herrschaften in Berlin auf bequemem 
Sofa und bei vollen Schüsseln und Gläsern, sondern in Hunger 
und Schmutz die Entscheidung abwarten müssen. Diese allweisen 
Bierbänke und Weinstuben mit ihrer ewig murrenden und nörgelnden 
Kritik sind doch eine eigne Gesellschaft, lächerlich ungenügsam.“ 
Darin lag ohne Zweifel einiges Wahre. Als sich aber die 
Pariser für längere Zeit verproviantiert zeigten, als hier ange- 
nommen worden war, als die dicken Kanonen General Hindersins 
noch wochenlang stumm blieben, und als auch die deutsche Frage 
der gewünschten Lösung nicht entgegenrücken zu wollen schien, da 
zog allmählich auch in das Haus auf der Rue de Provence Ver- 
stimmung ein, zumal da die Gerüchte, daß unberufne Hände den 
267
	        

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