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Von Potsdam nach Doorn.

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Bibliographic data

fullscreen: Von Potsdam nach Doorn.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1914
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1914.
Volume count:
48
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 116.
Volume count:
116
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4580.) Bekanntmachung der Fassung der Bekanntmachung über die Höchstpreise für Roggen, Gerste und Weizen.
Volume count:
4580
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Von Potsdam nach Doorn.
  • Title page
  • Rechte; Erscheinungsjahr; Druck.
  • Inhalt
  • Introduction
  • Versailles 1870/71.
  • Fürsten -- Allgemeines Stimmrecht.
  • Erstes Buch: Mehr sein als scheinen.
  • 1. Der lange Weg zur deutschen Einung.
  • 2. Die Deutsche Bewegung bis 1848.
  • 3. Von Mehrheitsbeschlüssen zu Blut und Eisen.
  • 4. Das Bismarck-Reich.
  • Zweites Buch: Mehr scheinen als sein !
  • 1. „Dann regiere Ich selbst !"
  • 2. Des Kaisers Außenpolitik.
  • 3. Imperator Rex.
  • 4. Wesenszüge Wilhelms II.
  • 5. Abwärts !
  • Verlagswerbung.

Full text

an einen verabschiedeten Hauptmann, dessen tatsächliche Stellung dem 
Titel nicht entspricht. Das Präsidium des neuen Bundes der neuen Staaten 
zu übernehmen war König Wilhelm ohne weiteres bereit, Bismarck wandte 
ein: er, König Wilhelm, wolle doch nicht immer ein Neutrum bleiben, näm- 
lich: „Das Präsidium“. In dem Ausdruck Präsidium liegt eine Abstraktion, 
im Worte Kaiser eine große Schwungkraft. Am 18. Januar sollten Kaiser 
und Kaiserreich in Versailles ausgerufen werden. Am 17. Januar noch 
schrieb König Wilhelm an den Prinzen Karl von Preußen über den Kaiser- 
titel: 
„Ich halte die preußische Familie für geschichtlich so hochstehend und 
durch die Taten, die Preußen namentlich vor 56 Jahren und seit 1866 voll- 
brachte, so glorreich dastehend, daß ich todunglücklich bin, den preußi- 
schen Königstitel in zweite Linie treten zu sehen!“ 
Der seelische Konflikt des alten, würdigen, phrasenlosen und unbedingt 
ehrlichen Königs ist nicht allein menschlich interessant, sondern ist und 
bleibt für die dann kommenden Jahrzehnte, in manchmal verschieden- 
artigen Formen, auch ein politisches Element von nicht geringer Bedeu- 
tung. Deswegen auch behandeln wir die politischen und menschlichen Vor- 
gänge in der Geburtsstunde des Zweiten Reiches ausführlicher. — 
Ein weiteres Moment war in die Regelung der Kaiserfrage hineingetreten: 
nicht nur an den Fürstenhöfen, sondern auch in der Bevölkerung fanden eif- 
rige Erörterungen darüber statt, wie der Titel zu formulieren sei. Aufsehen 
erregte und Beifall fand die Forderung des berühmten Professors Du Bois- 
Reymond: ‚Herzog der Deutschen“. Dies entsprach der nationalen Ein- 
heitsbewegung, die seit den Befreiungskriegen besonders die Jugend erfüllte. 
Der ‚Herzog der Deutschen‘ aber war ein romantisches Wunschbild, gegen- 
über der rauhen Wirklichkeit des Vorhandenseins von zwei Dutzend selb- 
ständiger, souveräner deutscher Staaten und Fürsten. Diese hätten ihreTitel 
und Würden ablegen müssen, um sich dem ‚‚Herzog der Deutschen‘ zu 
unterstellen, und dieser selbst, der König von Preußen, wäre der letzte ge- 
wesen, schon die angeführten Äußerungen König Wilhelms beweisen es, sein 
preußisches Eigentum aufzugeben. 
Bereit war König Wilhelm aber zur Annahme der Würde eines ‚Kaisers 
von Deutschland‘ oder ‚Königs von Deutschland‘, auch ‚König der Deut- 
schen‘ findet sich unter den Anregungen und Vorschlägen. Wie er schon 
durch seinen Vergleich mit dem ‚Charakter-Major‘ zum Ausdruck brachte, 
hatte König Wilhelm einen gesunden edlen Widerwillen gegen alle leeren 
Titel. Sollte er den Titel annehmen, so mußte seiner Meinung nach auch eine 
entsprechende Höhe der Stellung, also auch der Macht, dahinter sein. Mit- 
hin: wenn schon — denn schon! Aber auch hier stand die Menge der souve- 
11
	        

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