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Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1915
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1915.
Volume count:
49
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 83
Volume count:
83
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4780) Bekanntmachung über das Verfüttern von Brotgetreide, Mehl und Brot.
Volume count:
4780
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten und dritten Auflage.
  • Inhalt.
  • Introduction
  • Deutsche und Slawen.
  • Die Slawenstämme.
  • Die Karolinger.
  • I. Gründung der Nordmark.
  • König Heinrich gegen die Polaben.
  • Markgraf Gero.
  • Wendische Marken.
  • Die Wenden.
  • Religion der Wenden.
  • Bisthümer im Wendenlande.
  • II. Die ältesten Markgrafen der Nordmark. 965-1134.
  • Abfall der Nordmark.
  • Die Markgrafen.
  • III. Die Markgrafen von Brandenburg aus dem Hause Anhalt. 1134-1319.
  • Die Anhaltiner.
  • 1. Albrecht der Bär. 1134-1170.
  • Brandenburg reichsunmittelbar.
  • Der Wendenfürst Jaczo.
  • Wiederherstellung der Bisthümer.
  • 2. Otto I. 1170-1184.
  • 3. Otto II. 1184-1205.
  • Lehnsauftrag an Magdeburg.
  • 4. Albrecht II. 1205-1220.
  • Kampf mit Pommern.
  • 5. Johann I., 1220-1266, und Otto III. , 1220-1267.
  • Erwerb des Barnim und Teltow.
  • Alte und neue Lande.
  • Krieg mit Magdeburg und Halberstadt.
  • Pommersche Verhältnisse.
  • Neue Erwerbungen.
  • 6. Die letzten anhaltinischen Markgrafen. 1267-1319.
  • Erwerbung von Coburg und Landsberg.
  • Verhältnis zu Magdeburg.
  • Brome, Lüchow und Wesenberg.
  • Abtretung von Stargard.
  • Kämpfe um Pomerellen.
  • Kämpfe mit Meißen.
  • Streitigkeiten mit den Bischöfen.
  • IV. Innere Zustände der Mark unter den Askaniern.
  • Der Adel.
  • Dörfer und Städte.
  • Abgaben.
  • Der Hof.
  • Das Recht.
  • Das Münzwesen.
  • Die Bürgerschaft.
  • Handel.
  • Die Geistlichkeit.
  • Hospitäler.
  • V. Das Interregnum in der Mark. 1319-1323. Die Prätendenten.
  • VI. Die bayerschen Markgrafen. 1323-1373.
  • 1. Ludwig I. der Aeltere 1323-1351.
  • 2. Ludwig II. der Römer. 1351-1365. 3. Otto der Faule. (1351) 1365-1373.
  • VII. Die Luxemburger. 1373-1415,
  • 1. Wenzel. 1373-1378.
  • 2. Siegmund. 1378-1397 u. 1411-1415 Kurfürst von Brandenburg.
  • 3. Jobst. 1397-1411 Kurfürst von Brandenburg.
  • 4. Johann. (1378) 1388-1396 Herr der Neumark, in der Ober- und Nieder-Lausitz.
  • VIII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den bayerschen und luxemburgischen Markgrafen.
  • Die Städte.
  • Das Münzwesen.
  • Der Adel.
  • Die Geistlichkeit.
  • IX. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • Abstammung der Hohenzollern.
  • A. Die Kurfürsten vor der Reformation.
  • 1. Friedrich I. 1415-1440.
  • 2. Friedrich II. mit den eisernen Zähnen, Kurfürst. 1440-1470. Friedrich der Fette, Markgraf. 1440(7)-1463.
  • 3. Albrecht Achilles. 1470-1486.
  • 4. Johann Cicero. 1486-1499.
  • 5. Joachim I. Nestor. 1499-1535.
  • Zossen, Crossen und die Neumark.
  • Verhandlungen mit Pommern.
  • Grafschaft Ruppin.
  • Holstein.
  • Wahl Karl's V.
  • Die Reformation.
  • Gerechtigkeitspflege.
  • Reformation der Städte.
  • Constitutio Joachimica.
  • X. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten vor der Reformation.
  • Raubwesen.
  • Die Städte.
  • Die Geistlichkeit.
  • Kriegswesen.
  • Das Münzwesen.
  • Wissenschaften.
  • XI. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • B. Die Kurfürsten nach der Reformation.
  • XII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten nach der Reformation.
  • das Kriegswesen.
  • Die Landstände.
  • Das Creditwesen.
  • Prinzessinnen-Steuer.
  • Der Adel.
  • Die Städte.
  • Gerichtsbarkeit. Zünfte.
  • Gewerbe und Handel.
  • Zölle und Abgaben.
  • Das Münzwesen.
  • Kunst und Wissenschaft.
  • Kirchenzucht.
  • Aberglauben.
  • Schwelgerei und Vergnügungen.
  • XIII. Die Könige von Preußen.
  • 1. Friedrich als Kurfürst III. von 1688-1701, als König I. von 1701-1713.
  • 2. Friedrich Wilhelm I. 1713-1740.
  • XIV. Preußen als Großmacht.
  • 3. Friedrich II. der Große. 1740-1786.
  • 4. Friedrich Wilhelm II. 1786-1797.
  • 5. (4). Friedrich Wilhelm III. 1797-1840.
  • XV. Preußen seit 1840.
  • 6. Friedrich Wilhelm IV. 1840-1861.
  • 7. Wilhelm I. (seit 1861).
  • Anhang.
  • A. Größe des Staates.
  • B. Stammtafeln.
  • Darstellung der territorialen Entwicklung des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Blank page

Full text

158 IX. A. Die Kurfürsten vor der Reformation. 
gleichen Handel getrieben hatte, den Ablaß zu predigen, und suchte 
auch die Mark heim. Die Unverschämtheit jedoch, mit der er hierbei 
zu Werke ging, bewog den Augustiner-Mönch Dr. Martin Luther, 
Professor an der Universität Wittenberg, am 31. October 1517 jene 
95 Sätze an die Schloßkirche daselbst anzuschlagen, ein Schritt, der 
bekanntlich die Reformation berbeiführte. Die Geneigtheit des 
Kaisers Maximilian und die von Luthers Landesherrn, dem Kurfürsten 
Friedrich dem Weisen von Sachsen, sowie die bald darauf erfolgende 
Wahlangelegenheit Kaiser Karl's V. waren dem Fortschritt der Re- 
formation so außerordentlich günstig, daß Luther es wagen konnte, im 
December des Jahres 1520 die gegen ihn erlassene päpstliche Bann- 
bulle und päßpstliche Schriften öffentlich zu verbrennen. Der erste 
Reichstag, den Kaiser Karl in Worms 1521 abhielt, sollte diesem 
öffentlichen Aergerniß, wie Luther's Gegner es bezeichneten, ein Ende 
machen. Auch Kurfürst Joachim war hier zugegen, als Luther keinen 
Widerruf thun wollte und deshalb mit Bannfluch und Acht belegt 
wurde; letztere wurde auch von Joachim unterzeichnet. Ebenso nahm 
der Kurfürst thätigen Antheil an den Verhandlungen zu Speier 1529, 
wo die Anhänger der neuen Lehre wegen ihres Protestes gegen die 
dort gefaßten Beschlüsse den Namen „Protestanten“ erhielten; 
nicht minder zu Augsburg 1530, wo sie ihr von Melanchthon ab- 
gefaßtes Glaubens-Bekenntnifß ablegten, und war so aufgebracht, 
als der Kaiser ihnen 1532 zu Nürnberg den Religionsfrieden 
zusicherte, daß er denselben nicht unterzeichnete, obgleich nirgend der- 
selbe mehr beachtet wurde als in der Mark. 1533 schloß er sogar 
mit Mainz, mit Georg von Sachsen, so wie mit Erich und Heinrich 
von Braunschweig zu Halle ein Bündniß gegen die Evangelischen, das 
jedoch zu keiner rechten Lebenskraft gedieh. Ebenso konnte er nicht 
verhindern, daß auch in seinem eigenen Lande die Reformation immer 
festeren Fuß faßte, und wenigstens das gestand er seinen Unterthanen 
zu, daß sie die Bibel in der Uebersetzung lesen durften, welche der 
Professor Emser in Leipzig auf Betrieb des Herzogs Georg von 
Sachsen bearbeitet hatte. Indem er aber sah, welche Unruhen die 
neue Lehre durch falsche Auffassung in ganz Deutschland hervorrief, 
wie z. B. der zum Theil durch die neue Lehre veranlaßte Bauern- 
krieg 1525 gewaltige Verwüstungen anrichtete, wie selbst in seinem 
eigenen Lande gleiche Bewegungen sich vorzubereiten schienen, die er 
namentlich in Stendal 1530 gewaltsam in ihrem Keim erstickte: 
konnte seine Abneigung gegen die neue Lehre nicht gemildert werden, 
zumal da sein Bruder, der Erzbischof Albrecht, so wie die Universität 
Frankfurt ihn in dieser Gesinnung bestärkten. Mit Unmuth sah er 
deshalb seine nächsten Verwandten zur neuen Lehre übertreten. Der 
Herzog Albrecht von Preußen trat 1526 zur evangelischen Kirche über 
und verheirathete sich mit einer dänischen Prinzeß, Markgraf Georg 
von Anspach wurde ebenfalls Protestant und ließ den jungen Sohn 
seines 1527 verstorbenen Bruders Casimir von Culmbach, den nach- 
mals so bekannt gewordenen Albrecht Alcibiades, in der evangelischen
	        

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