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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Bibliographic data

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1915
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1915.
Volume count:
49
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 126
Volume count:
126
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 4888) Bekanntmachung, betreffend Verarbeitung von Kartoffeln in Getreidebrennereien im Betriebsjahr 1915/16.
Volume count:
4888
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

252 —253. 1611 691 
sein und wer das Direktorium haben solle. Je nach der Antwort Juni 26. 
hätten E. fl.D.! sich dann zu entschliessen. Inzwischen mögenE. fl. D.* die 
Sache wirklich an den Kaiser, die interessierten Erzherzoge und die 
tiroler Landschaft bringen. Datum den 25. junii a. 1611. 
Id., An I. fl. Dt., von 1611—13, lib. 42, f. 211’; Kptkopie. 
253. Die Räte der kaiserlichen Hofkammer Zach, Juni 27. 
Zeller und Schmitt an Kaiser Rudolf II. 
Auf E. M.! Befehl haben uns vorgestern Dero geheimen Räte 
vorgehalten, wie E.M.' es in Ungnaden empfänden, dass wir wegen der 
Verhaftung Zachs! unseres Dienstes nicht mehr abwarten wollten, da diese 
Arrestierung von E. M.! nicht zu Ungnaden vermeint gewesen sei; wir 
sollten uns daher wieder unserer vorigen Verrichtung annehmen und 
nach Geld trachten, an den Hofkammerpräsidenten * ein schärferes 
Erforderungsschreiben verfassen und zu E. M.‘ Unterschrift richten 
und dem kaiserlichen Kämmerer Kolowrat 500 fl. und Dero Beichtvater 
Pape etwas von seiner Besoldung ausfolgen. — Nun wissen wir uns 
unserer schuldigen Dienstpflichtt wol zu erinnern und wären wir 
nicht durch den der Hofkammer zugefügten Schimpf gezwungen 
worden, um unsere Entlassung zu bitten, so würden E. M.* erfahren 
haben, dass wir alles mögliche zur Ausführung Ihrer Befehle getan 
haben. E.M.: und die geheimen Räte konnten aus unsern zahlreichen, 
seit Jahren überreichten Denkschriften entnehmen, wie wir die Ausserste 
Erschöpfung der Kammergefälle beklagten, die Unmöglichkeit, 
ı Am 7. und 8. Juni war an die Hofkammer eine scharfe Erinnerung 
gekommen, dem kaiserlichen Baumeister 300 fl. ‚und zu Handen des Oberst- 
kämmerers 500 fl. auszuzahlenp, ferner für des Kaisers Mundtrank und Hof- 
keller Wein zu erhandeln. Die Hofkammer stellte in zwei Denkschriften an 
den Kaiser und die geheimen Räte die Unmöglichkeit vor, diesen An- 
forderungen zu genügen. Darauf wurde der älteste Hofkammerrat Sebastian Zach, 
den der Reihe nach die Direktion der Hofkammer traf, am 11. Juni verhaftet. Seine 
beiden Kollegen Michael Zeller und Stephan Schmitt, letzterer zugleich Reichs- 
pfennigmeıster, begehrten darauf wegen dieses Verfahrens gegen Zach, der sich 
unı des Kaisers willen in Schulden gestürzt habe und weil durch dieVerhaftung der 
Kredit der erschöpften Hofkammer vollends vernichtet werde, um Enthebung 
von ibren Aemtern bei der Hofkammer und um Erledigung von ihren für den 
Kaiser geleisteten Bürgschaften und gefertigten Verschreibungen. Zach 
hatte sich für den Kaiser um mehr als 40 000 fl. verpflichtet, Zeller und 
dessen Vater schuldete der Kaiser mehr als 100000 fl. und Schmitt waren 
über 700000 fl. zu erstatten, darunter ein Schuldbrief auf 400000 Al. 
lautend, 150000 fl. Antizipationen wegen des Reichspfennigmeisteramts und 
200000 fl. wegen des passauer Kriegsvolkes (Wk., Hoffinanzakten, Juni 1611; Kpt.). 
? Paul Freiherr von Krauseneck war durch Tengnagels Aussagen 
kompromittiert worden, hatte das Weite gesucht (Bodenius an Herzog 
Maximilian am 7. April 1611; Mc., Entstehung, Fasz. Ill., no. 26, f. 63; 
Or. eigh.) und von Schlesien aus um seine Enthebung gebeten; die 
Aufzählung seiner Verpflichtungen gegen verschiedene Parteien, von denen er 
erledigt werden wollte, ergibt die Summe von 1043832 fl. 20 krz. (Wk., 
a. a. O., November 1611; Kpt...
	        

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