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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Bibliographic data

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1916
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1916.
Volume count:
50
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1916
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 85
Volume count:
85
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 5176) Bekanntmachung über die Regelung der Fischpreise.
Volume count:
5176
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

542 1611 232. 
Juni 11. um Kaiser und König verdient machen, wenn er den Vergleich 
zwischen ihnen unternehme; aber der Herzog lehate dies mit Hinweis 
auf die kaiserliche Resolution und die Abreise der mainzischen und 
sächsischen Gesandten ab!. Der kurkölnische Gesandte, der vorgestern 
hier ankam,? ist ebenso wie der mainzische und sächsische instruiert, 
beim König und bei den böhmischen Ständen sich zu interponieren, 
damit des Kaisers Hoheit nicht verletzt werde; da er aber befand, dass 
es zu allem zu spät sei, beschränkte er sich darauf, dem Kaiser seine: 
Herrn Dienste zu vermelden. — Der Kaiser lässt noch immer ein- 
packen und beharrt bei seinem Entschluss, sich von hier wegzubezeben, 
sobald der Kurfürsten Gutachten eingelaufen sind. Dar König 
wohnt noch bei Popel und ist noch nicht zu Rosenberg gezogen. 
Zur Oktave von Fronleichnam hat ‘er an der Prozession auf der 
Burg teilgenommen und kommuniziert. Heute oder Montag sollen 
die böhmischen Landesämter wieder besetzt, sodann die Räte der 
prager Städte erneuert werden.? 
Der Sekretär der böhmischen Landeskanzlei Hans Müllem, be- 
richtet, dass die böhmischen Stände drei Konfoederationen machen 
wollen: die erste, die Hauskonfoederation, soll zwischen Böhmen, 
Mähren, Schlesien und den Lausitzen aufgerichtet werden, so dass 
diese Länder zur Defension stets 15000 Mann geworbenes Volk 
beisammen hätten; die zweite soll zwischen diesen Ländern und 
Ungarn und Oesterreich aufgerichtet werden, wobei jeder Teil, falls 
Erzherzog Teopold etwas tentierte, 2500 Mana au der Grenze unter- 
halten soll; die dritte soll mit den mit der Krone Böhmen erbvereinigten 
kurfürstlichen und fürstlichen Häusern gemacht werden; diese sollen 
eingeladen werden, zur Vergleichung der Bestimmungen ihre Gesandten 
zum nächsten Landtag zu schicken. Von den Kurfürsten und Fürsten 
hat noch niemand dem König gratuliert, ausser was Brömser privatim 
getan hat. Datum Prag den 1. junii 1611. 
ı Vgl. no. 227. 
?2 Jobst von Landsberg; vgl. no. 159, S. 393, Anm. 1. Der Age: 
Eberhard Rahme berichtet am 2./12. Juni aus Prag an den Markgrafen voa 
Culmbach, dass der Kaiser zum kurkölnischen Gesandten, der an diesem 
Tag Audienz hatte, geäussert habe: „Dass ich alhie ale ein schatten an 
der wand sein solte, das will mir als einem römischen kaiser nit gebüren‘ 
(De., A 9a, Ic, no. 8; Kopie). 
° Wegen der Besetzung der obersten Landesämter vgl. das (rutachten 
der königlichen geleimen Räte vom 4. Juni, gedruckt {mit irrigem Datam: 
4. Juli) bei Hammer-Purgstall, Kblesls Leben, II, Urkunden-Sammlung, 
no. 324). Wilhelm Bodenius berichtet darüber am 11. Juni an Herzog 
Maximilian von Baiern: Die Stände dringen stark auf Besetzung der Aemter, vor 
allem aber darauf, dass Slawata und Smeczansky ihrer Aemter entsetst werden; 
da «ler Oberstburggraf Sternberg selbat seine Entlassung begehrt, so wird ausser 
dem obersten Landrichter Waullenstein fast kein Katholischer unter den 
obersten Landoffizirren sein, was den König sehr perplex macht (Mec., Eat 
stehung, Fasz. lil., no. 26, f. 98; Or. oigh.).
	        

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