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Sagenbuch des Erzgebirges.

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Bibliographic data

fullscreen: Sagenbuch des Erzgebirges.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1917
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1917.
Volume count:
51
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Title:
Reichs-Gesetzblatt Erstes Halbjahr 1917. Zeitliche Übersicht der im Reichs-Gesetzblatt vom Jahre 1917 enthaltenen, in der Zeit vom 1. Januar bis einschl. 30. Juni 1917 veröffentlichten Gesetze, Verordnungen usw.
Document type:
Periodical
Structure type:
Contents

Contents

Table of contents

  • Sagenbuch des Erzgebirges.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Göttersagen.
  • II. Sagen von Spukgeistern und Gespenstern.
  • III. Dämonensagen.
  • IV. Teufelssagen.
  • V. Zaubersagen.
  • VI. Schatzsagen.
  • VII. Wundersagen.
  • VIII. Völker-, Helden- und Geschlechtssagen.
  • IX. Ortssagen.
  • Anhang.

Full text

— 4 - . - - -« - — — „ — 2 
sctand nach und nach ein Flecken, den hieß man zum Andenken 
Schöneck. 
II. Emigranten aus Böhmen kamen einst in die Gegend von 
Schöneck. Da gefiel es ihnen so wohl, daß sie ausriefen: „Das ist eine 
schöne Eck'! hier wollen wir uns anbauen!“ Und sie gründeten einen 
Ort, aus dem später eine Stadt wurde, und nannten ihn wegen der 
Schönheit des Platzes, auf dem er gegründet wurde, Schöneck. 
Nach Dr. Ulrich Schneider (Wissenschaftliche Beilage der Leipziger Zeitung, 1883, 
Nr. 31) befand sich an der Südseite des in der Stadt sich erhebenden Friedrichsteines 
eine jedenfalls zur Zügelung der Slaven erbaute Burg, welche schon um 1225 
Schöneck hieß, denn um diese Zeit wird ein Ritter von Schonegge genannt. Später 
siedelten sich um die Burg Deutsche an, und die aus diesen Ansiedelungen entstandene 
Stadt hieß anfänglich, wie z. B. 1370 in dem Freibriefe des Kaisers Karl IV., die 
Stadt „Unter Schöneck“. Die Stadt Schöneck nahm also ihren Namen von der weit 
älteren Burg an. Der Name der Burg aber ist, wie solches zuerst von Limmer an- 
genommen wurde, kein slavischer, sondern rein deutsch, und als „schöne (d. h. passende) 
Ecke“ zu deuten. Das Wort „Ecke“ aber ist eine seit alter Zeit gebräuchliche Bezeich- 
nung für „Vorsprung“. Darnach bezieht sich „schön“ auf den für Anlage einer Burg 
geeigneten Platz und nicht auf die durch die Sage hervorgehobene Aussicht, von wel- 
cher bei Gründung des Ortes mitten in den damals hohen Wäldern wohl keine Rede 
sein konnte. 
509. Der Ursprung des Schlosses Bärenstein. 
(Peccenstein, Theatrum Sax. 1, S. 89. Darnach Gräße, Sagenschatz 
d. K. Sachsen, Nr. 243.) 
Da, wo jetzt das Schloß Bärenstein liegt, war vor grauen Jahren 
eine rauhe Wildnis, und es hat einmal einer aus dem Geschlechte derer 
von Bärenstein mit einem seiner Söhne auf dem Felsen, den jetzt das 
genannte Schloß krönt, zwei wilde Bären angetroffen. Nachdem diese 
zum Stehen gebracht worden, ist der Sohn vor dem Vater niederge- 
fallen, willens, den einen abzufangen, allein es ist ihm dies mißlungen, 
indem ihm der Bär den Spieß zerbrach und ihn den Felsen hinunter- 
geworfen hat. Hierauf hat die ganze Gefahr den Vater bedroht, allein 
dieser, über den Fall seines Sohnes, den er tot vermeinte, hart er- 
grimmt, hat den Bären heftig zugesetzt, sie mit seinem Spieße durch- 
bohrt und den Felsen hinabgestürzt, dann ist er aber zu seinem Sohne 
hingeeilt und hat diesen wider alles Erwarten noch lebendig gefunden. 
Von dieser Geschichte hat der Ort den Namen Bärenstein erhalten und 
ist derselbe nachmals auch auf das Schloß übertragen worden. 
□ – 
429 
 
	        

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