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Die Hohenzollern und ihr Werk.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1917
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1917.
Volume count:
51
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 57
Volume count:
57
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Title page
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Full text

Die auswärtige Politik seit 1871: Krisis von 1875. Berliner Kongreß. 653 
Bismarck hat seinem alten Herrn gegenüber damals das Argument gebraucht, 
man könne der Vorsehung nicht so in die Karten sehen, daß man mit unbedingter 
Sicherheit einen Krieg als unvermeidlich vorauszusagen imstande sei. Trotzdem 
lief in der diplomatischen Welt das Gerücht um, Deutschland wolle von neuem 
Krieg gegen Frankreich beginnen; und der französische Botschafter in Berlin, 
von Gontant-Biron, ein Anhänger der monarchisch-klerikalen Partei, tat das 
Seine dazu, um diesem Gerücht Nahrung zu geben; der französische Botschafter 
in Petersburg rief sogar den Schutz des Zaren an; und als nach einem Besuche 
Alexanders in Berlin im Mai 1875 die Kriegsgerüchte verstummten, beuutzte 
Gortschakoff den Moment, um den Anschein zu erwecken, als sei die Kriegsgefahr 
erst durch eine russische Intervention beseitigt worden, so daß er selbst als 
Friedensstifter und Retter Frankreichs erschien. 
Während also auf dieser Seite der Friede bewahrt blieb, kam es bald 
darauf in den orientalischen Angelegenheiten zum Kriege. Die Wendung 
nach Osten, die die österreichische Politik genommen hatte, trug die Gefahr 
eines Konflikts mit Rußland in sich; und in der Tat war Rußland 1876 nahe 
daran, gegen Osterreich die Waffen zu ergreifen, um sozusagen über Wien 
nach Konstantinopel zu gehen. Aber Bismarck ließ dem russischen Kaiser keinen 
Zweifel darüber, daß Deutschland einer Niederwerfung Osterreichs nicht ruhig 
würde zusehen können; und nun zog die russische Regierung es vor, sich insgeheim 
mit Österreich zu verständigen, ihm die Okkupation von Bosnien und Herzego- 
wina in Aussicht zu stellen, um so, in der Flanke gedeckt, den Krieg gegen die 
Türkei zu beginnen, von dem Rußland eine endgültige Lösung der orientalischen 
Frage zu seinen Gunsten erhoffte. 
Es ist bekannt, wie dieser Krieg in dem Präliminarfrieden von San 
Stefano zunächst wirklich zur Zerstückelung der Türkei führen zu sollen schien, 
wie England sich aber diesem Ausgang widersetzte, wie dadurch die Gefahr 
eines Konfliktes unter den großen Mächten heraufbeschworen wurde und wie 
schließlich die orientalische Frage auf dem Berliner Kongreß zu einer für die 
Türkei weit günstigeren Lösung gebracht worden ist. Bismarck hatte sich bereit 
erklärt, als Vorsitzender dieses Kongresses, die Rolle — nicht eines Schieds- 
richters, sondern eines' „ehrlichen Maklers“ zu übernehmen, um den gefährdeten 
Frieden zwischen den großen Mächten zu erhalten und ein leidliches Abkommen 
in den orientalischen Fragen zustande zu bringen. Die große Stellung Deutsch- 
lands in der Welt und das persönliche Ansehen seines leitenden Staatsmannes 
kam auf dem Berliner Kongreß zu imponierendem Ausdruck; das politische 
Ergebnis aber war schließlich eine Störung des guten Verhältnisses zu 
Rußland. Gortschakoff verzieh es Bismarck nicht, daß er nicht geradezu das 
Gewicht der deutschen Macht für Rußlands Ansprüche in die Wagschale geworfen 
hatte, und es gelang ihm jetzt auch, den Kaiser Alexander II. mit Mißtrauen 
gegen die deutsche Politik zu erfüllen. Nur durch einseitiges und entschiedenes 
Eintreten für die russischen Interessen hätte Deutschland damals die ungetrübte 
Freundschaft Rußlands sich erhalten können. Aber es hätte sich dadurch seine 
Stellung zu den übrigen Mächten verdorben und wäre geradezu in Abhängig- 
keit von Rußland geraten. 
Die allgemeine politische Lage wurde noch dadurch verschärft, daß 
auch zwischen Rußland und Osterreich wieder eine Spannung eintrat, die
	        

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