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Geschichte des deutschen Volkes.

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des deutschen Volkes.

Multivolume work

Persistent identifier:
schulthess_kalender
Title:
Europäischer Geschichtskalender.
Editor:
Riess, Ludwig
Delbrück, Clemens von
Schulthess, Heinrich
Stahl, Wilhelm
Roloff, Gustav
Jäckh, Ernst
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
schulthess_kalender_054
Title:
Europäischer Geschichtskalender. Neue Folge. Neunundzwanzigster Jahrgang. 1913.
Editor:
Rieß, Ludwig
Volume count:
54
Place of publication:
München
Publisher:
Beck’sche Verlagsbuchhandlung
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
Scope:
873 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Der ganzen Reihe LIV. Band.

Chapter

Title:
XVIII. Bulgarien.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Geschichte des deutschen Volkes.
  • Cover
  • short_title_page
  • Porträt Kaiser Wilhelm I.
  • Urheberrechtsvermerk
  • Sr. Königlichen Hoheit dem Erbgroßherzog Friedrich von Baden zu seiner Abiturientenprüfung am 5. Juli 1875
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Aus dem Vorwort zur dritten Auflage.
  • Vorwort zur achten Auflage.
  • Vorwort zur zehnten Auflage.
  • Vorwort zur elften Auflage.
  • Vorwort zur zwölften Auflage.
  • Inhalt.
  • Tabelle der deutschen Geschichte.
  • short_title_page
  • Blank page
  • Übersicht.
  • Erste Periode. Deutsche Stammesgeschichte.
  • A. Urgeschichte. Römer und Germanen.
  • B. Die große Völkerwanderung.
  • C. Der fränkische Stamm.
  • Zweite Periode. Deutsche Kaisergeschichte.
  • A. Die karolingischen Reiche.
  • B. Herrscher aus dem sächsischen Hause.
  • C. Kaiser aus dem fränkischen Hause.
  • D. Herrscher aus dem staufischen Hause.
  • E. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Dritte Periode. Deutsche Fürsten- und Ländergeschichte.
  • A. Geschichte des Reiches.
  • B. Deutsche Fürsten- und Ländergeschichte.
  • C. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Vierte Periode. Deutsche Reformationsgeschichte.
  • A. Reformation der Kirche.
  • B. Gegenreformation und dreißigjähriger Krieg. Zeit des Übergewichts der habsburgischen (österreichisch-spanischen) Monarchien in Europa.
  • 1. Die Weltlage.
  • 2. Deutschland vom Augsburger Religionsfrieden bis zum Ende des 16. Jahrhunderts.
  • 3. Vorspiele des großen Krieges. Der clevische Erbfolgestreit.
  • 4. Der dreißigjährige Krieg. a) Der böhmische Krieg.
  • 5. Der dreißigjährige Krieg. b) Der Krieg in der Pfalz und in Niedersachsen.
  • 6. Der dreißigjährige Krieg. c) Der schwedische Krieg. Gustav Adolf.
  • 7. Der dreißigjährige Krieg. d) Vom Tode Gustav Adolfs bis zum westfälischen Frieden.
  • 8. Der westfälische Frieden. 1648.
  • C. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Fünfte Periode. Deutsche Nationalgeschichte.
  • A. Sinken der habsburgischen Monarchien. Emporwachsen Preußens. 1648-1740.
  • B. Zeitalter Friedrichs des Großen. 1740-1786.
  • C. Kampf gegen die französische Revolution und die Napoleonische Gewaltherrschaft. 1792-1815.
  • D. Deutschland bis zur Herstellung des Kaisertums. 1815-1871. Überblick.

Full text

266 Der breißigjähr. Krieg. d) Dom TLode Gustar Abolfe b. z. westf. Kieden. 55 407—408. 
gab den Kaiserlichen die Herrschaft in Oberdeutschland zurück, die Schweden 
wichen gegen die Nord= und Ostsee, und Frankreich ward aus seiner bloß 
zuwartenden Stellung gerissen und trat thätig in den Krieg ein. Bernhard 
von Weimar erhielt von dieser Macht die Gelder, um ein Heer aufzustellen, 
und zog den Krieg in den folgenden Jahren vor allem in das Elsaß und 
an den Oberrhein, wo zwischen ihm und den kaiserlichen Generalen, Gallas, 
Götz u. a., sowie dem bayrischen, Johann von Werth, mit wechselndem 
Glück gekämpft wurde. Doch gestaltete sich im ganzen die Lage günstig 
für Bernhard, dem die Franzosen heimlich Elsaß als selbständiges Fürsten- 
tum gelobt hatten. Die Schweden dagegen, jetzt ebenso verwildert, wie 
alle Truppen dieser Zeit, hielten sich mehr in den Ostseegegenden. Es trat 
immer unverhüllter hervor, daß nur noch die Eroberung deutscher Grenz- 
länder das Ziel der helfenden Fremden war. 
408. Durch die Niederlage von Nördlingen fielen außerdem die lauen 
Freunde von der schwedischen Sache ab. Johann Georg von Sachsen, der 
nie ernsthaft Partei gegen den Kaiser ergriffen, suchte seine anfängliche Mittel- 
stellung (§ 400) wieder einzunehmen. Er schloß deshalb am 30. Mai 1635 
mit dem Kaiser Friieen, den sog. Prager Separatfrieden, dem bald 
fast das gesamte Norddeutschland, auch Brandenburg, beitrat; nur Hessen- 
Kassel beharrte bei dem Bündnis mit Schweden un ankreich. Dieser 
Separatfrieden aber war ein schmählicher Abfall von protestantischen 
Sache, um so schmählicher, als er unter der Maske reichsgetreuer Vater- 
landsliebe geschah. Er war zugleich ein Sieg des Hauses Habsburg. Vor- 
teil zog von den protestantischen Ständen aus ihm nur Sachsen, dem die 
Lausitzen und 4 magdeburgische Amter abgetreten wurden. Das pfälzische 
Kurhaus ward nicht wiederhergestellt, Württemberg blieb in den Händen der 
Kaiserlichen. Nicht einmal der durch das Restitutionsedikt bedrohte Besitz- 
stand der protestantischen Staaten wurde endgiltig gesichert. Es ward nur 
bestimmt, daß die nach dem Passauer Tertrag, särnk fterten geistlichen Güter 
auf 40 Jahre, von 1627 an gerechnet, in den Händen der Besitzer bleiben 
sollten. Im übrigen verbot der Frieden den protestantischen Ständen den 
Abschluß von Sonderbündnissen sowie die Aufstellung selbständiger Heere, 
dagegen sollten dieselben gehalten sein, Truppen zum Heere des Kaisers zur 
Vertreibung der Schweden zu stellen. Die Unterwerfung der Stände unter 
den Kaiser konnte kaum vollkommener sein. Lange blieb der Kaiser im Vor- 
teil, ohne doch den Krieg beenden zu können. Denn das eben war das 
Elend dieses fürchterlichen Krieges, daß keine Macht der andern so über- 
legen war, um sie niederzuwerfen, und daß, da zugleich alle Geldmittel fehlten, 
die Heere durch endlose Plünderungen erhalten werden mußten; diese nährten 
sich, selber elend und kümmerlich, von dem umstrittenen Boden, so lange 
noch ein Halm auf demselben grünte. — Endlich trat im Jahre 1636 ein 
Glückswechsel ein. Ein sächsisch-kaiserliches Heer zog gegen die in Mecklen- 
burg und Pommern unter Banér stehenden Schweden, ward aber bei 
Wittstock in der Priegnitz (4. Oktober) in schimpfliche Flucht geschlagen. 
Im ganzen aber waren die Schweden in den folgenden Jahren unglücklich. 
Ihr Bundesgenosse Wilhelm von Hessen, von Land und Leuten ver- 
trieben, irrte umher und starb bei einem Einfalle in Ostfriesland (1637). 
Wer mochte es da anderen Fürsten verargen, wenn sie wie der Herzog Georg 
von Shaunschweig-Anchu daran dachten, ihren Frieden mit dem Kaiser 
zu machen
	        

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