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Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Dritter Band. (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Dritter Band. (3)

Multivolume work

Persistent identifier:
stegemann_krieg
Title:
Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
stegemann_krieg_dritter_band_1919
Title:
Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Dritter Band.
Author:
Stegemann
Volume count:
3
Place of publication:
Stuttgart, Berlin
Publisher:
Deutsche Verlags-Anstalt
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1919
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Der Dardanellen-Feldzug vom 3. Dezember 1914 bis 10. Januar 1916.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Kämpfe auf dem Lande.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Landungsschlacht.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Der Aufmarsch.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges.
  • Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Dritter Band. (3)
  • Title page
  • Rechtlicher Hinweis.
  • Inhalt des dritten Bandes.
  • Karten.
  • Quellenverzeichnis.
  • Vorwort.
  • Der Seekrieg vom 2. August 1914 bis 24. Februar 1915.
  • Das strategische Verhältnis im Februar 1915.
  • Der Feldzug im Westen vom 15. Februar bis 5. April 1915.
  • Der Feldzug im Osten vom 21. Februar bis 25. April 1915.
  • Der Feldzug im Westen vom 5. April bis 9. Mai 1915.
  • Die politische und militärische Lage im April 1915 und Italiens Eintritt in den Krieg.
  • Der Feldzug im Osten vom 25. April bis 14. Mai 1915.
  • Der Feldzug im Westen vom 9. Mai bis 28. Juni 1915.
  • Der Feldzug im Osten vom 14. Mai bis 7. Juli 1915.
  • Der Feldzug im Osten vom 7. Juli bis 13. November 1915.
  • Der Feldzug im Westen vom 16. Juni bis 30. Oktober 1915.
  • Der Balkanfeldzug vom 28. Juli 1914 bis 25. Januar 1916.
  • Der Dardanellen-Feldzug vom 3. Dezember 1914 bis 10. Januar 1916.
  • Vorspiel.
  • Die Kämpfe in der Meerenge.
  • Die Kämpfe auf dem Lande.
  • Die strategische Lage vom 19. März bis 25. April.
  • Die Landungsschlacht.
  • Der Aufmarsch.
  • Der Kampf bei Kum Kale.
  • Der Kampf bei Sid ul Bachr, Kap Helles und Ari Burnu.
  • Stellungskämpfe auf Gallipoli.
  • Die Landung in der Suvlabai.
  • Die strategische Lage nach den großen Schlachten.
  • Die Räumung Gallipolis.
  • Schlußwort.
  • Karte: Der große Feldzug im Osten vom April bis Oktober 1915.
  • Karte: Der Balkanfeldzug.

Full text

Die Landungsschlacht — Der Ausmarsch 509 
Am Tage schossen sich die Batterien mit den Linienschiffen herum, 
in der Nacht tauschten Torpedoboote und Feldbatterien am Strand auf- 
regendes Schnellfeuer. Am 16. April wurde das Linienschiff „Hrince 
George“ schwer getroffen, am Tage darauf das englische Tauchboot KN 15 
durch die Soghandere--GBatterien zerschossen und bei Dardanos auf den 
Strand gejagt, am 18. April „Albion“ durch einen Schuß aus den Intepe- 
batterien außer Gefecht gesehßt. So lam unter Kämpfen, die dem Ver- 
teidiger günstig waren, aber den Absichten des Angreifers als Verkleidung 
dienten, der 25. April heran, jener wichtige Tag, der in den polilischen 
und militärischen Annalen des Krieges durch eine eigemümliche Häufung 
von Ereignissen und Entscheidungen gekennzeichnet ist. 
Die Landungsschlacht 
Der Aufmarsch 
Kaum graute der Morgen noch lag die trojanische Ebene in weichem 
Nebelflor, die felsige Südspitgee Gallipolic von Schalten umgeben und der 
Golf von Saros stumpf und glanzlos hingegossen — als eine Flotte von 
zweihundert Kielen gegen die Dardanellen berandampfte. Im ersten Treffen 
marschierten Torpedoboote und Minensucher, dahinter die Linie der Panzer= 
schiffe und im Hintergrund eine Unzahl von Dampfern, Leichtern und Motor- 
booten, auf denen Sir Jan Hamiltkon fünf Dwisionen mit Dferden, Geschütz 
und Gerät zur Landung im ganzen Umkreis der Meerengen heranführte. 
Hamilton hatte Agypten am 7. April nach einer glänzenden Heerschau 
über Bricen, Inder, Australier, Neuseeländer und das französische Orient- 
korps verlassen und sich mit seinem Stabe nach Lemnos eingeschiffe. Ihm 
folgten die 29. Felddivision, das 30000 Mann starke „Australian and 
New Zealand Army Corps“, kurzweg „Anzac“ genannt, und das Orient= 
korps d Amades, in dem französische Linienregimenter, Fremdenlegionäre 
und Kolonialtruppen aller Farben in der Stärke einer Division vereinige 
waren. Zu diesen Streitkräften trat noch die „Royal Naval Division“, 
die schon auf den Inseln bereit lag. 
Als das Landungskorps am 23. April vollzählig zur Stelle war, gab 
Hamilton die Angriffsbefehle aus. Um den Feind zu überraschen und es 
ihm unmöglich zu machen, seine Streitkräfte an die bedrohten Dunkte zu 
werfen, bezeichnete Hamilton nicht weniger als acht Landungsstellen, die 
sich über die asiatische und curopäische Küste von der Besikabai bie ins 
Innere des Golfes von Saros verteilten, und schickte dem Angriff eine Be- 
schießbung sämtlicher Batterien und Werke voraus, die zwischen den exzen-
	        

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