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Das Erzgebirge in Vorzeit, Vergangenheit und Gegenwart.

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erzgebirge in Vorzeit, Vergangenheit und Gegenwart.

Monograph

Persistent identifier:
stein_friedrich_1920
Title:
Friedrich der Vorläufige, die Zietz und die Anderen.
Author:
Stein, Adolf
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Täglichen Rundschau
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1920
Scope:
330 Seiten
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Juni 1919.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
27. 6. 1919 Experimente.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Erzgebirge in Vorzeit, Vergangenheit und Gegenwart.
  • Title page
  • Widmung.
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • Vorbemerkung.
  • Allgemeine Darstellung.
  • 1. Begrenzung. Oberflächengestalt. Gewässer.
  • 2. Geognostische und geologische Verhältnisse.
  • 3. Die Bodenverhältnisse.
  • 4. Das Klima.
  • 5. Die Besiedelung des Gebirges.
  • 6. Anlage und Bauart der Dörfer.
  • 7. Das Einzelhaus und das Bauern-(Hufen-)Gut.
  • 8. Anlage und Bauart der Städte.
  • 9. Die Verkehrswege.
  • 10. Die Bewohner des Erzgebirges.
  • 11. Wohnung. Nahrung. Tracht.
  • 12. Liebhabereien. Vergnügen. Besondere Sitten und Gebräuche.
  • 13. Die Sprache im Erzgebirge.
  • 14. Literatur.
  • 15. Karten.
  • Der Osten des Erzgebirges.
  • 16. Das Thal der Gottleuba.
  • 17. General von Kleist marschiert auf Nollendorf.
  • 18. Das Thal der Müglitz. Dohna.
  • 19. Burgen und Burgenbauten.
  • 20. Wesenstein. Kuckukstein.
  • 21. Napoleon in Liebstadt.
  • 22. Glashütte. Uhrenindustrie. Uhrmacherschule.
  • 23. Lauenstein.
  • 24. Mückenberg. Graupen. Kulm. Schloßberg. Geising. Altenberg.
  • 25. Der Zinnbergbau.
  • 26. Kreischa. Maxen.
  • 27. Die Strohflechterei.
  • 28. Weißeritzthal. Plauenscher Grund.
  • 29. Die rothe Weißeritz. Rabenau. Dippoldiswalde.
  • 30. Die wilde Weißeritz. Tharandt. Höckendorf.
  • 31. Gebirgskamm. Neustadt. Niklasberg. Klostergrab. Osseg. Riesenburg. Brüxer Schloßberg.
  • 32. Die Ost-Mulde. Nossen. Altenzella.
  • 33. Der Graben. Der tiefe Elbstollen. Halsbrücke.
  • 34. Freiberg.
  • 35. Freiberg im dreißigjährigen Kriege.
  • 36. Der Bergmann.
  • 37. Der Silber-Bergbau.
  • 38. Der Freiberger Erzbergbau.
  • 39. Die Halsbrückener und Muldener Schmelzhütten.
  • 40. Die Ostmulde. Weißenborn. Mulda. Rechenberg. Frauenstein.
  • Die Mitte des Erzgebirges.
  • 41. Mulde. Striegis. Zschopau. Hainichen. Waldheim. Kriebstein.
  • 42. Mittweida. Frankenberg. Lichtenwalde. Ebersdorf.
  • 43. Die Flöha. Rauenstein. Olbernhau. Grünthal. Purschenstein. Sanda.
  • 44. Bad Einsiedel. Seiffen. Katharinaberg. Gabrielahütte.
  • 45. Die Spielwaaren- und Holzwaaren-Industrie.
  • 46. Pockauthal. Lauterstein. Marienberg.
  • 47. Zöblitz. Serpentindrechsler.
  • 48. Das erzgebirgische Waldgebiet.
  • 49. Der dreißigjährige Krieg im Erzgebirge.
  • 50. Der Gebirgskamm und Südabhang bis zum Assigbache.
  • 51. Schloß Augustusburg. Kurfürst August.
  • 52. Zschopau. Scharfenstein. Wolkenstein.
  • 53. Wiesenbad. Weipert. Schlettau. Scheibenberg.
  • 54. Annaberg. Buchholz.
  • 55. Die Spitzen-Industrie.
  • 56. Die Posamenten-Industrie.
  • 57. Sebastiansberg. Sonneberg. Preßnitz. Gottesgab. Oberwiesenthal. Platten.
  • 58. Der Südabhang. Hassenstein. Schönburg. Pürstein. Warta. Der Hengberg. Hauenstein. Joachimsthal. Mariasorg. Bäringen.
  • Die Gebirgserhebung zwischen Zschopau und der westlichen Mulde.
  • 59. Grünhain. Der Prinzenraub 1455.
  • 60. Elterlein. Geyer. Ehrenfriedersdorf.
  • 61. Zwönitz. Stollberg. Lichtenstein. Glauchau.
  • 62. Hohenstein. Rabenstein. Die Blankenau.
  • 63. Chemnitz.
  • 64. Die Spinnerei.
  • 65. Die Weberei.
  • 66. Die Wirkerei.
  • 67. Maschinenbau.
  • Der Westen des Erzgebirges.
  • 68. Zwickau.
  • 69. Der Kohlenbergbau.
  • 70. Die Königin-Marien-Hütte.
  • 71. Wiesenburg. Wildenfels. Stein. Hartenstein.
  • 72. Schneeberg.
  • 73. Der Schneeberger Silber-Bergbau.
  • 74. Kobalt. Nickel.
  • 75. Lößnitz. Aue. Auerhammer.
    75. Lößnitz. Aue. Auerhammer.
  • 76. Blechlöffel. Blechwaaren.
  • 77. Eisenbergbau. Hammerwerke.
  • 78. Lauter. Schwarzenberg. Raschau.
  • 79. Johanngeorgenstadt.
  • 80. Bockau. Eibenstock. Schönheide.
  • 81. Näherei und Stickerei.
  • 82. Der Gebirgskamm.
  • 83. Neudeck. Graßlitz. Klingenthal.
  • 84. Die Fabrikation von Musik-Instrumenten.
  • Die Landwirtschaft.
  • Schluß.
  • Register.

Full text

— 418 — 
man könnte aber den Verbrauch von 9000 Liter als Durchschnitts- 
leistung annehmen, so daß bei 12 Liter täglich pro Kopf eine Schloß- 
bevölkerung von 750 Mann ausreichend mit Wasser versorgt sein 
würde. Das seinerzeit angewendete Göpelrad, welches von Ochsen 
getrieben wurde, förderte drei Mal in der Woche den Wasserbedarf 
in steinerne, mit Blei gefütterte Tröge. Seit 1879 werden die Be- 
wohner des Schlosses (allerdings nur ca. 50 Köpfe) durch eine Wasser- 
leitung versorgt; der tiefe Brunnen wird nicht mehr benutzt. 
Das stolz auf dem Felsenkegel des Schellenberges liegende 
Schloß Augustusburg ist trotz seines Verfalles und des Verlustes 
der inneren Pracht noch für eine lange Zukunft das weithin sichtbare 
Denkmal eines Regenten, welcher den Wohlstand Sachsens begründete 
und zahlreiche Einrichtungen schuf oder anbahnte, welche erst im 
Laufe der Jahrhunderte in ihrer vollen Bedeutung erkannt wurden. 
Kurfürst August erhob Sachsen zu einem Musterstaate für das 
übrige Deutschland. 
Während seiner langen und verhältnißmäßig ruhigen Regierungs- 
zeit führte er bedeutende und durchgreifende Verbesserungen ein. 
Regierung und Verwaltung des Staates wurden streng geordnet; die 
landesfürstliche Macht nach Innen und nach Außen zu hohem An- 
sehen gebracht; Aufsicht und Controle der Beamten verschärft und 
im Justizwesen feststehende, allgemein giltige Rechtsnormen eingeführt. 
Auf der Landesordnung vom 1. October 1555 gründet sich die 
Mehrzahl der späteren Einrichtungen, welche durch besondere Mandate 
und Polizeiverordnungen vorbereitet und ergänzt wurden. 
Kurfürst August stellte die Sorge für die Wohlfahrt des Volkes 
an die Spitze seiner Regierungsgrundsätze. Eine rastlose, persönliche 
Thätigkeit auf volkswirthschaftlichem Gebiete ergänzte durch eigene 
Betheiligung die unzureichenden Hilfsquellen. Wie er auf strengste 
Ordnung des kurfürstlichen Haushaltes hielt, verlangte er auch in 
allen Regierungszweigen Klarheit, Regelmäßigkeit, Festigkeit und Sicher- 
heit. Er entwarf bis ins Einzelne gehende Hofküchen-, Keller-, 
Kammer-, Licht= und Speiseordnungen: mit derselben Ausführlichkeit 
aber auch Amtsbestallungen für verschiedene Kategorieen von Beamten. 
Mit richtiger Einsicht in die Bedürfnisse seines Volkes wendete 
er sich den Aufgaben der Nationalökonomie zu, ohne deshalb die 
Wissenschaften und ihre Anforderungen zu vernachlässigen oder den 
Festlichkeiten seines Hofes Pracht und Glanz zu verkürzen. Als 
treue Gefährtin stand ihm Kurfürstin Anna zur Seite, welche durch 
Uebereinstimmung der Neigungen, sowohl in praktischen Dingen, als 
auch in der kirchlichen Richtung, großen Einfluß gewann. Die Land- 
wirthschaft, der Garten= und Obstbau, die Bienenzucht wurden
	        

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