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Persönliche Erinnerungen an den Fürsten Bismarck.

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Bibliographic data

fullscreen: Persönliche Erinnerungen an den Fürsten Bismarck.

Monograph

Persistent identifier:
tiedemann_bismarck_1898
Title:
Persönliche Erinnerungen an den Fürsten Bismarck.
Author:
Tiedemann, Christoph von
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
S. Hirzel
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1898
Scope:
62 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Vortrag gehalten in der historischen Gesellschaft für den Netze-Distrikt in Bromberg am 18. November 1897.

supplement

Title:
Otto von Bismarck (Reden aus großer Zeit). [Buch-Rezension. Dresden-Anz. #180. v. 1/7 1907. Seite 4.]
Document type:
Monograph
Structure type:
supplement

Contents

Table of contents

  • Persönliche Erinnerungen an den Fürsten Bismarck.
  • Title page
  • Otto von Bismarck (Reden aus großer Zeit). [Buch-Rezension. Dresden-Anz. #180. v. 1/7 1907. Seite 4.]
  • Vorbemerkung.
  • [Persönliche Erinnerungen an den Fürsten Bismarck.]
  • [Faksimile mit handschriftlichen Anmerkungen des Fürsten Bismarck zu einem Text. (S. 28.)]
  • [Faksimile mit handschriftlichen Anmerkungen des Fürsten Bismarck zu einem Text. (S. 49.)]
  • Cover

Full text

  
—** Otto von Bismarck °.//9. 
*§/% (Reden aus großer Zeit) J 7 
# * Unter vorstehendem Titel hat Eugen Kalkschmidt 
eine neue Auswahl der Meisterreden des großen Staats=¬ 
mannes (Einhorn=Verlag München und Leipzig 1907) er¬ 
scheinen lassen. Der erste Band (der zweite soll erst später 
zur Ausgabe gelangen) umfaßt die Zeit von 1847 bis 1873. 
Er soll den nationalen Schatz an staatsmännischer Lebens¬ 
arbeit, der in Bismarcks Reden ruht, wiederum ins helle 
Licht des Tages rücken und dartun, daß der alte und 
feurige Glanz dieses Goldes noch unverwüstlich leuchtet. 
Wir sollen uns erinnern, wie jene Aussprüche entstanden 
sind, die, was die großen nationalen Fragen betrifft, noch 
heute aktuellen Wert haben. Darum ist auch die Auswahl. 
nicht in irgendeinem Parteisinne getroffen, der dies betont 
und jenes verschweigt, der Verfasser bemüht sich vielmehr 
jede irgendwie über den Augenblick hinaus bedeutsame 
Außerung sozusagen mit ihren Wurzeln und dem 
Erdreich daran emporzuheben. Besonderes Interesse 
verdienen die Reden aus der Zeit des preußischen Ver¬ 
fassungskonflikts sowie die Außerungen über die polnische 
und schleswig=holsteinische Frage. Auf die Bemerkung 
eines Herrenhausmitgliedes, die polnische Bewegung 
(1863) richte sich nur gegen Rußland, antwortete Bismarck: 
„Selbst dann, wenn unsere Provinzen nicht in Gefahr 
wären, — so haben wir an und für sich das politische, ja 
ich darf sagen das soziale und das sittliche Inter¬ 
esse, daß diese Bewegung in Rußland und im Königreiche 
Polen nicht zum Sieg gelange. Schon eine regel¬ 
mäßige polnische Regierung mit Streben nach 
Erweiterung ihrer Herrschaft bis zu den Grenzen 
des früheren polnischen Landes, als Nachbarin 
Preußens, wäre an sich schon eine wesentliche Gefahr für 
unsere Monarchie, eine Gefahr, mit welcher in jedem 
Kriegsfalle gerechnet werden müßte, eine Gefahr, 
welche einen erheblichen Teil unserer Truppen absorbieren 
und an anderen Stellen unverwendbar machen würde. 
Aber eine Bewegung, deren Leiter die unerhörtesten 
Verbrechen als regelmäßige politische Mittel 
in ihren Kodex aufgenommen haben, welche der 
Sittlichkeit bis zur Apotheose des Meuchelmordes 
den Rücken gedeckt hat, eine solche Partei in keinem uns 
benachbarten Lande zur Herrschaft gelangen zu lassen, 
daran hat die preußische Regierung das lebhafteste Interesse.“ 
In der schleswig=holsteinischen Frage war Bismarck 
bekanntlich im Gegensatz zu der liberalen Mehrheit des 
preußischen Abgeordnetenhauses gegen die Schaffung 
eines neuen Kleinstaates. Ein Abgeordneter ver¬ 
trat die Meinung, daß die kleinen Staaten, also auch das 
neu zu schaffende, sich an Preußen anlehnen. Darauf er¬ 
widerte Bismarck: „Die Geschichte lehrt das Gegenteil; 
die kleineren, ausgehend von der Bregenzer Koalition 
lam 11. Oktober 1850 hatten in Bregenz Kaiser Franz 
Josef und die Könige von Bayern und Württemberg die 
gemeinsame Politik gegen die preußischen Unionsbestre¬ 
ungen vereinbart), haben sich an Österreich angelehnt. 
Gegen diese durch die nationale Besorgnis der Klein¬ 
staaten für ihre Souperänität hervorgebrachte Stellung 
 
	        

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