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Von Potsdam nach Doorn.

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Von Potsdam nach Doorn.

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
unbekannt_lesebuch
Titel:
Deutsches Lesebuch. Für das Bedürfniß ungetheilter Volksschulen bearbeitet.
Erscheinungsort:
München
Herausgeber:
Königlicher Central-Schulbücher-Verlag
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
bayern
DDC-Sachgruppe:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Band

Persistenter Identifier:
unbekannt_lesebuch_0002
Titel:
Deutsches Lesebuch. Zweiter Theil. Realienbuch.
Bandzählung:
2
Erscheinungsort:
München
Herausgeber:
Königl. Central-Schulbücher-Verlage
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
bayern
Erscheinungsjahr:
1879
Umfang:
344 Seiten
DDC-Sachgruppe:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
Für das Bedürfniß ungetheilter Volksschulen bearbeitet.

Kapitel

Titel:
74. Die bösen Buben. Chr. v. Schmidt.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Von Potsdam nach Doorn.
  • Titelseite
  • Rechte; Erscheinungsjahr; Druck.
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Versailles 1870/71.
  • Fürsten -- Allgemeines Stimmrecht.
  • Erstes Buch: Mehr sein als scheinen.
  • 1. Der lange Weg zur deutschen Einung.
  • 2. Die Deutsche Bewegung bis 1848.
  • 3. Von Mehrheitsbeschlüssen zu Blut und Eisen.
  • 4. Das Bismarck-Reich.
  • Zweites Buch: Mehr scheinen als sein !
  • 1. „Dann regiere Ich selbst !"
  • 2. Des Kaisers Außenpolitik.
  • 3. Imperator Rex.
  • 4. Wesenszüge Wilhelms II.
  • 5. Abwärts !
  • Der Eulenburg-Skandal.
  • Der Tweedmouth-Brief; die „Daily-Telegraph"-Affäre.
  • Auf dem Wege zur Demokratie.
  • Der Krieg.
  • Mit Gott für König und Hochverrat !
  • Verlagswerbung.

Volltext

sprechung mit General Ludendorff erinnerte der Prinz diesen an die Ent- 
stehung des Waffenstillstandsangebotes, und daß er als „pazifistischer 
Prinz‘ jetzt schon für die Bitte um Waffenstillstand verantwortlich gemacht 
werde. Jetzt sei er, um Deutschlands Schwäche nicht zu enthüllen, noch 
nicht in der Lage, die wahren Zusammenhänge aufzuklären, und er müsse 
das Angebot nunmehr mit seinem Namen decken. General Ludendorff er- 
widerte ihm: ‚Ich danke Ew. großherzoglichen Hoheit im Namen der 
Obersten Heeresleitung und im Namen der Armee.‘ — Wie auch die ‚Er- 
innerungen‘“ des Prinzen von Baden dartun, wird man seinem Andenken 
einiges abzubitten haben. 
Der Präsident Wilson antwortete auf die Waffenstillstandsbitte, abgesehen 
von der militärischen Forderung: er sei zu der Frage berechtigt, ob der 
Kanzler ‚für die verfassungsmäßige Behörde des Reichs spreche, die bis 
jetzt den Krieg geführt habe‘‘ Die Beantwortung dieser Frage sei von ‚Vvi- 
taler Bedeutung für jeden Gesichtspunkt“. 
Dieser Punkt war auch für Deutschland von vitaler Bedeutung: 
Schon seit Jahr und Tag hatte die gesamte Presse der Feinde mit dem 
Schlagwort gearbeitet: Kein Friede mit den Hohenzollern! 
Mit anderen Worten: die Monarchie sollte verschwinden. Die feindlichen 
Mächte wußten genau, daß mit dem Sturz der Monarchie in Deutschland 
auch die Widerstandskraft des Reiches gebrochen sein, Umsturz und Zer- 
rüttung eintreten würden. In den Händen des Obersten Kriegsherrn lag die 
Kommandogewalt, die Entscheidung über Krieg und Frieden, auf ihn waren 
Offiziere und Soldaten vereidigt, ebenso wie die Beamten entweder auf den 
Kaiser oder auf die Landesfürsten. Stürzte die Monarchie, so waren Zentrum, 
Demokratie und Marxismus, die inneren Reichsfeinde, wie diejenigen von 
außen, die unbeschränkten Herren Deutschlands. 
In jenen Tagen schrieb die französische Zeitung ‚L’Action Frangaise‘ in 
einer Betrachtung über die Frage, ob das deutsche Volk jetzt innerlich ge- 
brochen sei, ob es sich wieder aufrichten könne oder nicht: 
Deutschland sei langer und großer Opfer unter der Bedingung fähig: 
„daß man es gut in der Hand hält, und daß energische, willensstarke Männer 
es leiten. Die Geschichte sagt uns, daß dieser große, weiche Körper Deutsch- 
land niemals aus eigener Kraft sich bewährt hat, und daß ihm in Ermange- 
lung des Rückgrats immer Führer mit ehernem Herzen nötig gewesen sind.” 
Der Kaiser war nicht ein Mann mit ehernem Herzen, aber trotzdem be- 
deutete, schien wenigstens, die Monarchie immer noch die starke Achse zu 
bedeuten, die die nationalen Kräfte autoritativ um sich gesammelt hielt. 
So beschränkte sich Wilson, als der Beauftragte der Feindmächte, nicht auf 
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