Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.

Monograph

Persistent identifier:
voigt_geschichte_brandenb_preuss_staat_1878
Title:
Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.
Author:
Voigt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Ferd. Dümmlers Verlagsbuchhandlung Harrwitz & Goßmann
Document type:
Monograph
Collection:
preussen
Publication year:
1878
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
XIII. Die Könige von Preußen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
1. Friedrich als Kurfürst III. von 1688-1701, als König I. von 1701-1713.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Preußen, Beschirmer des Protestantismus.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Geschichte des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten und dritten Auflage.
  • Inhalt.
  • Introduction
  • Deutsche und Slawen.
  • Die Slawenstämme.
  • Die Karolinger.
  • I. Gründung der Nordmark.
  • König Heinrich gegen die Polaben.
  • Markgraf Gero.
  • Wendische Marken.
  • Die Wenden.
  • Religion der Wenden.
  • Bisthümer im Wendenlande.
  • II. Die ältesten Markgrafen der Nordmark. 965-1134.
  • Abfall der Nordmark.
  • Die Markgrafen.
  • III. Die Markgrafen von Brandenburg aus dem Hause Anhalt. 1134-1319.
  • Die Anhaltiner.
  • 1. Albrecht der Bär. 1134-1170.
  • Brandenburg reichsunmittelbar.
  • Der Wendenfürst Jaczo.
  • Wiederherstellung der Bisthümer.
  • 2. Otto I. 1170-1184.
  • 3. Otto II. 1184-1205.
  • Lehnsauftrag an Magdeburg.
  • 4. Albrecht II. 1205-1220.
  • Kampf mit Pommern.
  • 5. Johann I., 1220-1266, und Otto III. , 1220-1267.
  • Erwerb des Barnim und Teltow.
  • Alte und neue Lande.
  • Krieg mit Magdeburg und Halberstadt.
  • Pommersche Verhältnisse.
  • Neue Erwerbungen.
  • 6. Die letzten anhaltinischen Markgrafen. 1267-1319.
  • Erwerbung von Coburg und Landsberg.
  • Verhältnis zu Magdeburg.
  • Brome, Lüchow und Wesenberg.
  • Abtretung von Stargard.
  • Kämpfe um Pomerellen.
  • Kämpfe mit Meißen.
  • Streitigkeiten mit den Bischöfen.
  • IV. Innere Zustände der Mark unter den Askaniern.
  • Der Adel.
  • Dörfer und Städte.
  • Abgaben.
  • Der Hof.
  • Das Recht.
  • Das Münzwesen.
  • Die Bürgerschaft.
  • Handel.
  • Die Geistlichkeit.
  • Hospitäler.
  • V. Das Interregnum in der Mark. 1319-1323. Die Prätendenten.
  • VI. Die bayerschen Markgrafen. 1323-1373.
  • 1. Ludwig I. der Aeltere 1323-1351.
  • 2. Ludwig II. der Römer. 1351-1365. 3. Otto der Faule. (1351) 1365-1373.
  • VII. Die Luxemburger. 1373-1415,
  • 1. Wenzel. 1373-1378.
  • 2. Siegmund. 1378-1397 u. 1411-1415 Kurfürst von Brandenburg.
  • 3. Jobst. 1397-1411 Kurfürst von Brandenburg.
  • 4. Johann. (1378) 1388-1396 Herr der Neumark, in der Ober- und Nieder-Lausitz.
  • VIII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den bayerschen und luxemburgischen Markgrafen.
  • Die Städte.
  • Das Münzwesen.
  • Der Adel.
  • Die Geistlichkeit.
  • IX. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • Abstammung der Hohenzollern.
  • A. Die Kurfürsten vor der Reformation.
  • X. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten vor der Reformation.
  • Raubwesen.
  • Die Städte.
  • Die Geistlichkeit.
  • Kriegswesen.
  • Das Münzwesen.
  • Wissenschaften.
  • XI. Die Kurfürsten von Brandenburg aus dem Hause Hohenzollern.
  • B. Die Kurfürsten nach der Reformation.
  • XII. Die inneren Verhältnisse der Mark unter den Hohenzollerschen Kurfürsten nach der Reformation.
  • das Kriegswesen.
  • Die Landstände.
  • Das Creditwesen.
  • Prinzessinnen-Steuer.
  • Der Adel.
  • Die Städte.
  • Gerichtsbarkeit. Zünfte.
  • Gewerbe und Handel.
  • Zölle und Abgaben.
  • Das Münzwesen.
  • Kunst und Wissenschaft.
  • Kirchenzucht.
  • Aberglauben.
  • Schwelgerei und Vergnügungen.
  • XIII. Die Könige von Preußen.
  • 1. Friedrich als Kurfürst III. von 1688-1701, als König I. von 1701-1713.
  • Zurückgabe Schwiebus. Limburg und Speckfeld.
  • Das Stift Quedlinburg.
  • Nordhausen, Petersberg und Tecklenburg.
  • Lingen.
  • Grafschaft Gehern.
  • Theilnahme am englischen und französischen Kriege.
  • Streitigkeiten in Deutschland.
  • Brandenburger gegen die Türken.
  • von Dankelmann.
  • Erhebung Preußens zu einem Königreiche.
  • Der spanische Erbfolgekrieg.
  • Die Familie Nassau.
  • Fürstenthum Mörs.
  • Fürstenthum Orange und Neuchatel mit Balengin.
  • Der nordische Krieg.
  • Abgaben.
  • Kunst und Wissenschaft.
  • Preußen, Beschirmer des Protestantismus.
  • von Wartenberg.
  • Friedrichs Charakter und Tod.
  • 2. Friedrich Wilhelm I. 1713-1740.
  • XIV. Preußen als Großmacht.
  • 3. Friedrich II. der Große. 1740-1786.
  • 4. Friedrich Wilhelm II. 1786-1797.
  • 5. (4). Friedrich Wilhelm III. 1797-1840.
  • XV. Preußen seit 1840.
  • 6. Friedrich Wilhelm IV. 1840-1861.
  • 7. Wilhelm I. (seit 1861).
  • Anhang.
  • A. Größe des Staates.
  • B. Stammtafeln.
  • Darstellung der territorialen Entwicklung des brandenburgisch-preußischen Staates.
  • Blank page

Full text

Preußen, Beschirmer des Protestantismus. 337 
Waisenhauses, v. Canstein, der sein ganzes Vermögen auf die 
Verbreitung des göttlichen Wortes verwendete; diese Männer haben 
neues kirchliches Leben zu einer Zeit erweckt, wo bei dem auf äußerlichen 
Lebensgenuß gerichteten Streben der gebildeteren Classen ein solches doppelt 
nothwendig war. Beschränke man auch den Antheil, den Friedrich an 
diesen erfreulichen Geistes-Regungen genommen, auf das kleinste Maß, 
so läßt sich die Thatsache doch nicht in Abrede stellen, daß er willig 
zu der Herbeiführung dieses neuen Geisteslebens die Hand geboten, 
und daß es also nicht bloßer Zufall war, daß gerade von Preußen 
diese Bewegung ausging. — Mit diesem Aufleben der Wissenschaft in 
Preußen stand die Einführung des neuen Kalenders im Zusammenhange. 
Die Unbequemlichkeit der alten Zeitrechnung war immer fühlbarer 
geworden; man zog es deshalb vor, den verbesserten Kalender einzu- 
führen, wenn man auch in Bezug auf das Osterfest nicht den Be- 
stimmungen des Gregorianischen folgte. Seit dem 1. März 1701 
wurde nach ihm gezählt, während man noch am Tage zuvor nach dem 
alten den 18. Februar geschrieben hatte. 
Die wahrhafte Frömmigkeit Friedrich's, die sich in seiner ganzen 
sittlichen Erscheinung aussprach und sich in dem Bau von Kirchen und 
in sonstigen Liebeswerken bethätigte, gab auch Veranlassung, daß 
Preußen immer kräftiger als der Schirm und Schild des Protestan- 
tismus hervortrat, und umsomehr, seit das sächsische Kurhaus zum 
Katholicismus übergetreten war, um die polnische Krone für sich zu 
gewinnen. Fast kein Jahr ist in der Regierung Friedrich's vorüber- 
gegangen, wo er nicht in Schlesien, in der Pfalz oder sonst in 
Deutschland sich der bedrückten Protestanten annahm, die dadurch ge- 
wöhnt wurden, fortan Preußen als ihren Schirmherrn anzusehn. 
Und es war nicht beschränkter Glaubenseifer, der Friedrich leitete, 
sondern er hielt an dem Grundsatz fest, daß in Glaubenssachen volle 
Freiheit stattfinden müsse, doch so, daß nicht Andersgläubige in ihrer 
Anschauung behindert oder gestört würden. Namentlich sprach er dies 
aus, als 1703 die Juden angeklagt wurden, daß sie in gewissen Ge- 
beten Christus verspotteten. Keine Verfolgung trat ein, sondern es 
erfolgte nur der Befehl, diese Gebete in den Synagogen laut und 
ohne alle verächtlichen Geberden zu sprechen, in Privat-Versammlungen 
aber sie ganz zu unterlassen. Uebertreter dieses Gebots sollten aus 
dem Lande verwiesen werden; denjenigen, der noch insgeheim dagegen 
fehle, würde Christus schon selber zu strafen wissen. 
Eine äußerst wichtige Rolle unter der Regierung Friedrich's hat 
der Reichsgraf Kolb v. Wartenberg gespielt, der schon von dem 
großen Kurfürsten aus pfälzischen in brandenburgische Dienste gezogen 
werden sollte. Seit dem Regierungs-Antritt Friedrich's nahm er als 
Oberkämmerer und Ordner der königlichen Feste eine angesehene 
Stellung ein, und wurde nach Dankelmann's Sturze allmächtig. 
Dabei häufte er eine so große Menge der wichtigsten Aemter auf 
seine Person, daß seine Besoldung sich auf mehr als 120,000 Rthlr. 
belaufen haben soll. Als ein liebenswürdiger, äußerst gewandter 
Voigt, F. Geschichte. 3. Aufl. 22
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Handwörterbuch des Sächsischen Verwaltungsrechts. Erster Band (A-K).
1 / 2
Handwörterbuch des Sächsischen Verwaltungsrechts. Zweiter Band (L-Z).
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.