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Was hat Preußen für Deutschland geleistet?

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Bibliographic data

fullscreen: Was hat Preußen für Deutschland geleistet?

Monograph

Persistent identifier:
weck_rustag_1913
Title:
Das Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913.
Author:
Weck, Hermann
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Franz Vahlen
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
Scope:
161 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Index

Title:
Schriftenverzeichnis.
Document type:
Monograph
Structure type:
Index

Full text

27 
dinand. Um aber dem romanischen Element das Uebergewicht 
über das germanische zu geben, verlieh Karl auch die deutschen 
Niederlande seinem Sohn und bewirkte, daß sein Bruder und 
dessen Nachfolger in Wien, um sich gegenüber von Frankreich, 
den deutschen Protestanten und den Türken behaupten zu können, 
spanische und italienische Hülfe brauchten und daher auch bis 
zu den Zeiten Josephs 11 unter dem Einfluß des Madrider Hofes, 
der römischen Kurie und des Jesuitenordens standen. Die Je- 
suiten durften sich zwei Jahrhunderte lang des gesammten Unter- 
richts bemächtigen und Ton und Geschmack in Oesterreich an- 
geben. Ihr Zweck ging nun dahin, das habsburgische Deutsch- 
land möglichst zu degermanisiren durch die ausschließlich lateinische 
Schulsprache und durch den ausschließlich romanischen Renaissance- 
styl. Im Gegensatz nun gegen dieses Degermanisirungssystem 
in Oesterreich hielten die Kurfürsten von Brandenburg und spätern 
Könige von Preußen das deutsche Wesen in Ehren und Friedrich 
Wilhelm 1 war sich sogar mit Stolz bewußt, der cchteste, 
biderbste und wenn man will gröbste Deutsche seiner Zeit zu 
seyn. Deutsche Sprache und Literatur wurden vorzugsweise nur 
im protestantischen Norddeutschland gepflegt und wenn dafür auch 
in Sachsen eine Zeit lang noch mehr geschah, als in Branden- 
burg, so beging doch am Ende des 17. Jahrhunderts der Kur- 
fürst von Sachsen den ungeheuern Fehler, durch leichtsinnigen 
Uebertritt zur katholischen Kirche die Hegemonie im protestanti- 
schen Norddeutschland zu verscherzen, die nunmehr an Branden- 
burg fiel. « 
Preußen übernahm also die Aufrechterhaltung des deutschen 
Elements gegenüber dem österreichischen Romanismus und zu- 
gleich die Führung der Protestanten, die es auch sofort energisch 
schützte, wo sie von katholischer Seite bedrängt wurden. Preußen 
hatte auf seiner Seite die ganze neuere Bildung und Wissen- 
schaft der Deutschen, worin ihm sogar Sachsen diente, während
	        

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