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auf. Die reifen Samen sind gelbe oder grüne Kugeln. — 3. Die Erbsen werden
in Garten und Feld gebaut, blühen im Juni und reifen im Juli. — 4. Sie sind
frisch und getrocknet eine nahrhafte Speise. Von den Zuckererbsen wird auch die
grüne Hülse gegessen. Das Erbsenstroh lassen sich die Schafe schmecken. — 5. Die
Erbsenbohrer, kleine Rüsselkäfer, richten in trockenen Sommern oft großen
Schaden an. Sie legen ihre Eilein in die Fruchtknoten der Erbsen, und die
ausschlüpfenden Larven zerfressen die Erbsen jämmerlich.
43. Die Hunds= oder Heckenrose.
1. Sie ist das gemeinste Glied der edlen Rosenfamilie. — 2. Die Schale
der holzigen Stämme ist mit sichelförmigen, abwärts gebogenen Stacheln besetzt.
(Stacheln sitzen auf der Schale und sind die kräftigste Haarbildung, Dornen aber
verkümmerte Aste.) Die Blätter sind gefiedert, d. h. an einem Hauptblattstiel
sitzen nach Federart rechts und links eiförmige, spitzgesägte Fiederblättchen und
zwar 2 oder 3 paarweise gegenüber und eins an der Spitze. Der Kelch ist krugförmig
und teilt sich in 5 lange, zerschlitzte Lappen. Aus der fleischigen Kelchröhre
entsteht die rote Hagebutte mit vielen birnförmigen Nüßchen zwischen
borstenartigen Haaren. Auf dem verengten Schlunde der Kelchröhre sind zahlreiche
Staubgefäße, die von 5 runden, blaßroten Kronenblättern eingezäunt
sind. — 3. Der Strauch wächst in Zäunen und Hecken und blüht im Junt. —
4. Die aufgeblühten Rosen haben einen angenehmen Duft. Das Fleisch der
Hagebutten wird getrocknet und zu Suppen verwandt. Aus den Blättern der
gefüllten Rosen wird Rosenwasser und Rosenöl gewonnen. Die Rosenwildlinge
werden okuliert, d. h. von edlen Rosen wird ein Auge in die Schale eingesetzt.
Mit den veredelten Rosen wird ein schwungvoller Handel getrieben. Die
schönsten Rosen sind die 100 blättrigen Garten= und die Moosrosen. — 5. Eine
Gallwespe sticht oft die jungen Triebe an und legt ein Ei in die Stichwunde.
Durch den Saftzudrang entstehen an diesen Stellen moosartige Auswüchse, die
Rosenäpfel, in denen sich wie in den Galläpfeln an den Eichen das junge Insekt
entwickelt. Abergläubische Menschen legen diese „Schlafäpfel" schreienden
Kindern unter das Kopfkissen, um die Schreihälse in Schlaf zu bringen, leider
hilft es aber nichts.
44. Die Feld= oder Himmelslerche.
——-— 1. Sie ist der erste
Zugvogel, der als singender
Frühlingsbote wieder
heimkehrt, und der einzige
Singvogel, der
immer sangesfroh im
Fliegen sein Lied ertönen
läßt. — 2. Ihr schlanker
Körper trägt ein rötlichgraues
Gefieder mit
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Schwanzes sind weiß.
Der Schnabel ist spitz und
42. Feldlerche (1½ nat. Größe). gerade, die Hinterzehe in
einen Sporn verlängert. — 3. Sie findet sich auf allen Saatfeldern und baut
ihr Rest zwischen Halmbüschel und Erdschollen in eine halbkugelige Vertiefung.