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2. Ostpreußischen Füsilierbrigade als leichte Bataillone zugeteilts).
Ferner wurden den drei letztgenannten Regimentern, da sie ihre
Kantons ganz oder teilweise verloren hatten, zur Ergänzung die
3. Bataillone von fünf aufgelösten westpreußischen Regimentern
überwiesens). Das nur noch 2 Kompagnien starke 3. Bataillon
des Regiments Treskow (Nr. 17) sollte mit dem 2. Neumärkischen,
1. und 3. Pommerschen Reservebataillon ein Pommersches Regiment
bilden, das aber nur die Stärke von 2 Bataillonen erreichte.
Die in Preußen befindlichen schlesischen und südpreußischen
Truppenteile wurden in ein Schlesisches Infanteriebataillon?"), die
Füsilierbataillone Schuler und Rühle in ein leichtes Bataillon
Schuler, das Füsilierbataillon Danielewicz in 2 Kompagnien zusammengezogen
und zum Abmarsch nach Schlesien bestimmt.
In Pommern wurde laut A.K.O. vom 27. November 1807
das Regiment vac. Rüts (Nr. 8) mit dem Grenadierbataillon Wangenheim
und dem 1. Neumärkischen Reservebataillon als leichtem
Bataillon vereinigt.
Am 7. Juni und 20. August 1808 befahl der König sodann, daß
aus der Garnison von Colberg zum 1. September zwei Regimenter
gebildet werden sollten, die am 26. August die Ehrennamen des
Leib--Infanterie-Regiments und des Colbergschen Infanterie-Regiments
erhielten. Jedes sollte 2 Kompagnien des zum Leibgrenadierbataillon
ernannten früheren Grenadierbataillons Waldenfels erhalten,
das erste aus dem 2. Pommerschen, 3. Neumärkischen Reservebataillon
und dem leichten Bataillon von Schill, das diesen Namen
behielt, das zweite aus den 3. Musketierbataillonen der Regimenter
Owstien (Nr. 7) und vac. Borcke (Nr. 30) sowie dem Füsilierbataillon
Möller zusammengesetzt werden. Durch A.K.O. vom 26. November
wurde jedoch dem Leib-Infanterie-Regiment, das nach Berlin
verlegt werden sollte, das ganze Leibgrenadierbataillon zugeteilt,
das Colbergsche Regiment erhielt dagegen die beiden Grenadierkompagnien
des aufgelösten Regiments Plötz (Nr. 42), die zusammen
mit denen des Regiments vac. Rüts (Nr. 8) das Grenadierbataillon
Wangenheim gebildet, also nicht an der Belagerung teilgenommen
hatten. Im ganzen befanden sich nunmehr mit dem während des
Krieges aus den Resten der früheren Potsdamer Garnison wieder-5)
Zum Regt. Rüchel stieß das Füs. Bat. Bergen (Nr. 11), zu Prinz Heinrich
das Bat. Rembow (Nr. 6), zu Besser das Bat. Stutterheim (Nr. 21), zu Diericke
das Bat. Schachtmeyer (Nr. 23), zu Hamberger das Bat. Wackenitz (Nr. 3), zu Courbiere
das Bat. Bülow (Nr. 24). Das Bat. Schachtmeyer verblieb vorläufig beim
Blücherschen Korps in Pommern.
s) Dem Regt. Diericke wurde das 3. Bat. Kalckreuth (Nr. 4), dem Regt. Hamberger
die 3. Bat. Kauffberg (Nr. 51) und Jung-Larisch (Nr. 53), dem Regt.
Courbiere die 3. Bat. Natzmer (Nr. 54) und Manstein (Nr. 55) einverleibt.
7) Dazu wurden die Reste des Regiments Plötz (Nr. 42), dessen Offizierkorps
fast vollzählig war, und Chlebowsky (Nr. 60) sowie der 3. Bataillone Kropff (Nr. 31)
und Thile (Nr. 46) mit dem Schlesischen Reservebataillon vereinigt.