Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1878. (55)

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2)  Datum  der  Anfrage  oder  des  ertheilten  Auftrags.
3)  Vor-  und  Zunamen,  Alter  und  Geburtsort  des  Dienstboten.
4)  Derzeitige  oder  letztvorangegangene  Dienststelle;  Wohnung  des  Dienstboten.
5)  Art  des  angebotenen  Dienstes  und  Termin  des  Eintritts  in  ersteren.
6)  Betrag  der  erhobenen  Gebühr.
7)  Bemerkungen.
8.  3.

Das  Buch  über  die  Dienstboten  suchenden  Dienstherrschaften  muß  folgende  Rubriken
enthalten:
1)  Fortlaufende  Nummer.
2)  Datum  der  Anfrage  oder  des  ertheilten  Auftrags.
3)  Namen,  Stand  und  Wohnort  der  Dienstherrschaft.
4)  Art  des  gesuchten  Dienstes  und  Termin  des  Eintritts  in  ersteren.
5)  Betrag  der  erhobenen  Gebühr.
6)  Bemerkungen.
8.  4.

Die  Bücher  müssen  dauerhaft  gebunden  und  mit  fortlaufenden  Seitenzahlen  versehen
sein,  auch  bevor  sie  in  Gebrauch  kommen,  der  Polizeibehörde  des  Orts,  an  welchem  der
Gewerbebetrieb  stattfindet,  zur  Prüfung  und  Bestätigung  der  vorschriftsmäßigen  Beschaffenheit
  sowie  zur  Beglaubigung  der  Gesammtseitenzahl  vorgelegt  werden.

Das  Herausnehmen  oder  Zusammenkleben  von  Blättern,  sowie  das  Einheften  neuer
Blätter  ist  untersagt.

Die  Einträge  müssen  in  fortlaufender  Reihenfolge  deutlich  mit  Tinte  geschrieben
und  dürfen  nicht  unleserlich  gemacht  werden.

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Jeder  Gesindevermiether  hat  ein  Gebührenverzeichniß  aufzustellen,  welches  in  deutlicher
und  erschöpfender  Weise  enthalten  muß,  für  welche  Leistungen,  von  wem  und  in  welcher
Höhe  Gebühren  erhoben  werden.  Zu  den  letzteren  gehören  auch  die  in  Aversalbeträgen
bestimmten  Vergütungen  für  Inserate  und  für  andere  Auslagen  des  Gesindevermiethers.

Das  Gebührenverzeichniß  ist  bei  der  Ortspolizeibehörde  in  zwei  gleichlautenden
Exemplaren  einzureichen,  von  denen  das  eine  im  Besitz  der  Behörde  bleibt,  das  andere