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Silben der Skansion gemäß in dem virgilischen Vers: Timeö Danacs et döna feréntes ꝛc. Die hierbel
vorkommende Verschmelzung zweler Silben in eine (die s. g. Elision) bezeichnen wir durch das Hyphen
C), z. B.: Mens säna-in Ispr. fast: sän’ in] cõrpore säno; Näturam C#xpelläs furcä, tamen usque
recürret Ifast: nätur’ 2c.1.
V. Uber die grammatischen Verhältnisse der Kremdwörter.
8 22. Darüber vermisst man in allen bisherigen Wörterbüchern fast jede Bemerkung. Im
Allgemeinen ist nur, namentlich auch bei Heyse, das Sprachgeschlecht der Substantiva angegeben, für
alle andern Redetheile fehlt es auch an der geringsten grammatischen Andeutung. Wer nun aber z. B.
hinter Mouolog nur ein m. findet (zur Bezeichnung des Worts als masculinum) und ebenso hinter
Philolog, kann unmöglich daraus erkennen, daß dort die gewöhnliche Abwandlung lautet: des Monologle)s;
die Menologe, hier: des Philologen; die Philologen. Bei Direktor fügt auch Heyse hinzu: pl. Direktören;
schweigt aber über den Genitiv (wie bei den daneben stehenden Direkteur, Dirigent weder Genitiv noch
Mehrzahl erwähnt wird); ähnlich führt er auch an: Pästor, landschaftlich auch Pastör, m., pl. Pastören;
dagegen fehlt (wofür zunächst mein deutsches Wörterbuch die Belege bietet) die Mehrzahl Pastöre, Pastöre
und neben der Verkleinerung Pästorchen die Form Pastörchen; ferner außer dem Genitiv: des Pästors auch
die ganz lateinische Abwandlung u. ä. m.
& 23. In unserm Wörterbuch sind die Hauptwörter (Substantiva) als solche, und zugleich
ihrem Geschlecht nach bezeichnet durch m., f., n. Dann folgt der Genitiv, der aber bei allen weiblichen
Hauptwörtern als gleichlautend mit dem Nominativ fortbleibt'); dann
der Plural (Mehrzahl); wo er unverändert, wie die Einzahl lautet, bezeichnet dies ein uv.; wo er fehlt,
eine Null (O). Wo dann noch eine Form mit nachstehendem Bindezeichen (-) folgt, ist es die des Bestimmungsworts
in Zusammensetzungen. Danach bezeichnet z. B.
„Inktion, f.; -en; —s-“: Auktion, weibliches Hauptwort mit unverändertem Genitiv; Mehrzahl
Auktionen; al“ Bestimmungswort in Zusammensetzungen: Auktions, z. B. Auktions-Katalog 2c.;
doch haben wir bei den weibl. Hw. auf iön, tärt 2c. die entsprechende Form des Bestimmungsworts (durch
angehängtes s) meist unbezeichnet gelassen.
Neben einander vorkommende Formen sind durch ein Komma (nicht, wie die für verschiedene
Verhältnisse dienenden, durch ein Semikolon) getrennt oder die minder üblichen in Klammern () eingeschlossen,
also z. B. (vgl. § 22):
Häst-or (—), m., —; ören, (-öre,-örc) 2c. Wo über die Form der Verkleinerung Besonderes
zu bemerken ist, geschieht dies hinter vorangeschicktem „Verkl.“ — Hauptwörter, die nur im Plural vorkommen,
werden durch pl. bezeichnet.
Es versteht sich wohl ohne Bemerkung, daß für die Angabe über das Geschlecht eines Fremdworts
der Gebrauch im Deutschen, nicht in der Ursprache die Norm giebt. So verzeichnen wir z. B. beau
monde als f. (obgleich es im Franz. m. ist, vgl. demi-monde); comitc, als n. (nur vereinzelt m., —
obgleich es im Franz., wo es überhaupt kein Neutrum giebt, nur m. ist) Committee (Kommitte) als f.,
obgleich das englische Wort als neutr. zu bezeichnen wäre 2c.
*) Doch wollen wir hervorheben, einerseits, daß bei weibl. Eigen namen sich eine vom Nominativ
verschiedne und deßhalb auch besonders aufgeführte Genitivform findet (z. B. Arbrede, Genit.:
es oder ens; Ev.a, Genit.: —6 oder · ens 2c.) und andrerseits, daß auch bei nicht weibl. Hw. statt der
Genitiv-, wie auch statt der Pluralsorm auf —s in larerer Weise sich nicht selten die unveränderte Form
des Nominativs der Einzahl findet, wenn das zu bezeichnende Verhältnis durch den vorgesetzten Artikel
zur Genüge deutlich ist.