Full text: Psychologie der Massen.

XIV Inhaltsverzeichnis. 
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2. Kapitel. Unmittelbare Faktoren der Anschauungen der 
Massen . .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   . 69 
§   1. Bilder, Worte und Formeln. — Magische Gewalt der 
Worte und Formeln. — Die Macht der Worte knüpft sich an die 
durch sie hervorgerufenen Bilder und ist von ihrem wahren Sinne 
unabhängig. — Diese Bilder wechseln mit jedem Zeitalter und 
mit jeder Rasse. — Abnutzung der Wörter. — Beispiele für die 
erheblichen Bedeutungswandlungen einiger sehr gebräuchlicher 
Wörter. — Politische Nützlichkeit, alte Dinge mit neuen Namen 
zu taufen, wenn die früheren Ausdrücke auf die Massen einen 
üblen Eindruck machten. — Bedeutungswandel der Wörter bei 
verschiedenen Rassen. — Verschiedener Sinn des Ausdrucks 
„Demokratie“ in Europa und in Amerika. — § 2. Die Illusio- 
nen. — Ihre Wichtigkeit. — Sie finden sich an der Basis jeder 
Kultur. — Soziale Notwendigkeit der Illusionen. — Die Massen 
ziehen sie stets den Wahrheiten vor. — § 3. Die Erfahrung. — 
Sie allein kann in der Massenseele notwendig gewordene Wahr- 
heiten befestigen und gefährlich gewordene Illusionen zerstören. 
— Die Erfahrung wirkt nur bei häufiger Wiederholung. — Was 
die zur Überzeugung der Massen nötigen Erfahrungen kosten. — 
§ 4. Die Vernunft. — Nichtigkeit ihres Einflusses auf die 
Massen. — Man wirkt auf diese nur durch Beeinflussung ihrer 
unbewußten Gefühle. — Rolle der Logik in der Geschichte. — 
Die verborgenen Ursachen der unwahrscheinlichen Ereignisse. 
3. Kapitel. Die Führer der Massen und ihre Überzeugungs- 
mittel . .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   . . 82 
§ 1. Die Massenführer. — Instinktives Bedürfnis aller Massen, 
einem Führer zu gehorchen. — Psychologie der Führer. — Nur 
sie können Vertrauen erwecken und die Massen organisieren. — 
Notwendiger Despotismus der Führer. — Klassifikation der Füh- 
rer. — Rolle des Willens. — § 2. Die Überzeugungsmittel 
der Führer. — Die Behauptung, die Wiederholung, die Über- 
tragung. — Rolle dieser Faktoren. — Wie die Ansteckung von 
den niederen zu den höheren Gesellschaftsschichten aufsteigen 
kann. — Eine populäre Anschauung wird bald eine allgemeine 
Anschauung. — § 3. Das Prestige. — Definition und Klassi- 
fikation des Prestige. — Erworbenes und persönliches Prestige. 
— Beispiele. — Verlust des Prestige. 
4. Kapitel. Grenzen der Variabilität der Überzeugungen und 
Anschauungen der Massen . .   .   .   .   .   .   .   .   .   . . 101 
§ 1. Die festen Überzeugungen. — Unveränderlichkeit ge- 
wisser Gesamtüberzeugungen. — Sie sind die Leiter der Zivili-