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V.
Die staatsbürgerliche Stellung
des Dienstpflichtigen.
Auch für sie gilt der Grundsatz, daß das Gesetz die
Befugnisse des Dienstpflichtigen nicht weiter einschrän—
ken will, als dies sein Zweck unbedingt erfordert. Die
Einschränkungen, die es für die staatsbürgerlichen
Rechte des Dienstpflichtigen mit sich bringt, werden
vielfach überschätzt. Das Gesetz hebt die Freizügigkeit,
die freie Wahl von Wohnsitz, Gewerbe und Beruf nicht
schlechthin auf. Es räumt den mit seinem Vollzug be—
auftragten Behörden allerdings die Befugnis ein, diese
Rechte bei der Arbeitszuweisung an den Dienstpflich—
tigen im einzelnen Fall zu umgehen, wo die Verhältnisse
dies unabweisbar erfordern. Doch ist eine willkürliche
Beiseiteschiebung dieser wichtigen, sonst durch
die Rechtsordnung geschützten Interessen ausgeschlossen.
Das Gesetz verpflichtet die Einberufungsausschüsse zur
möglichsten Berücksichtigung von Wohnort, bisheriger
Tätigkeit und Lohnverhältnissen des Dienstpflichtigen,
von Lebensalter, Gesundheit und Familienverhältnissen.
Für eine gerechte Berücksichtigung dieser Umstände
bürgt die Zuziehung von Vertretern der beteiligten
Kreise zu den Einberufungsausschüssen und
die Zulassung einer Beschwerde. Ist allerdings auf
Ueberweisung des Dienstpflichtigen entschieden, so hat
dieser auch bei Vermeidung erheblicher Strafen (Gefängnis
bis zu einem Jahr und Geldstrafe bis zu
10 000 .¾ oder eine dieser Strafen oder Haft) die ihm
äugewiesene Arbeit zu verrichten.
Charakteristisch für die Stellung des Dienstpflich= Her Dienstigen
ist, daß der von ihm geleistete Dienst nicht al 2
pflichtige
eht nicht im
Heeresdienst, der Dienstpflichtige weder alseeresbienst
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