144 Goettingen, Universitäts - Bibliothek
ab orbe queat? Dann eigenhändig: Reverendissimae tuae Celsit.
demisse addietissimus Ty cho Brahe ddt. a. 1598.
In no.28a findet sich auf dem Vorsetzblatt zunächst die Dedieation;
dann in 2 Stücken eigenhändig “Tvcho Brahe ddt.’ “Anno 1598 Octob.
die 14’. dazwischen stehen 7 Distichen, gleich den bei Gassendi
3.394 gedruckten, nur dass das 1. Distichon beginnt “Hos quoque
.Stelliferos, Dux Inelyte, sume labores’ und das letzte schliesst
“peritura locis”.
Beide Exemplare kamen 1816 aus der Hildesheimschen Schulbibliothek.
Philos.29 S8SOSeiten zu 35:22em. 18. Jahrh.
Deutsche Bearbeitung mathematischer Abhandlungen von (S:1—)
Bernoulli (Memoires der Pariser Akademie, Pariser Ausgabe, 1732
p- 249). von Maupertuis 8.5 -15 = Mem. 1732 p.255 mit einem
Zusatz; 8.22—25 = Mem. 1732 p.442; 8.26 und 27 = Mem. 1731
p-464; 8.59 —61 = Mem. 1731 p. 297. von Clairaut 8.16 und 17
= Mem. 1732 p.455 mit einem Zusatz; 8.75—81 = Mem. 1732
385. von Nicole 8.18—21 = Mem. 1732 p.437, 8.28 —58
= Mem. 1737 9.59 bis; 8.61—74 = Men. 1732 p. 271.
Ersteigert aus der Bibliothek von G. M. Lowitz, der vielleicht
diese Bearbeitung gemacht hat.
Philos.30 213 beschriebene Blätter zu 31:20 em. 1545
bis 1548. Holzdeckel mit gepresstem Leder und mit Messingschliessen.
Bl.2 Algebrae Arabis Arithmetiei viri Clarissimi Liber ad Ylem
Geometram praeceptorem suum, anno 1545 242 Sept. foelieiter ineipit.
Bl.2 Prologus in Algebram. Hie hebet sich an das Buch Algebrae
des grossen Arismetristen geschrieben zu den zeiten Alexandri
und Neetanabi des grossen Grecken und Nigromantis, Geschrieben
zu lem dem grossen Geometer in Aegipten, In Arabischer sprach
senant Gebra und Almuchabola, das dann bey uns wirdt genaut das
Buch von dem dinge der unwissenden zall Und ist aus Arabischer
sprach In Krieehisch transferirt von Archimede (?) und aus Kriechischer
In das Latein von Apuleio und wird genant bey den welschen das
Buch de la cosa.. aus diesem Buch finden wir, das der Machomet
(ben Musa?) in seinem Alkoran vermeldet von disen Regeln und
nennet sie auch Gebram und Almuchabolam. Sie werden auch
gebraucht von den Indiern und nennen sie Aliabra und Alworeth
das ist das Buch das Aliabras zu den zeiten Alexandri aus Arabischer
sprache in Indische gesatzt hat und wirdt bey Inen gesagtt das
Buch Alworeth, das ist von dem dinge abemals oder das Buch der
Coniecturation .. Sie haben auch das gemelte Buch durch ettlielhe
srunde geleutert als es Algebras vesatzt hatt. und ist geschrieben
erstlichen von Algebra zu Tem dem stossen (seometer, der do war
praeceptor oder vorfarn Euclidis des Fürsten zu Megarien’. Hieraus
stammt, was Helmreich in der Vorrede seines Reehenbuchs 1595
sehreibt und was aus ihm Kaestner, Gesch. d. Math. I S.147 und
Nesselmamı, Versuch e. Gesch. d. Algebra T 8.46 abdrucken, da es
sonst nirgends zu losen sei.