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durchschlagend gegen alle sentimentalen Anwendungen der
Bergpredigt verteidigte, wenn er der Schwiegermutter
schrieb #o): „Bei dir spuken Rousseausche Erziehungsprinzipien
nach, die Ludwig XVI. dahin brachten, daß er aus
bneigung, den Tod auch nur Eines Menschen herbeizuführen,
Schuld am Untergange von Millionen wurde. Du
hast so viel Mitgefühl für die etwaige Samilie Bathyuanys;
hast du denn keines für die vielen tausende unschuldiger
Leute, deren Frauen und Kinder durch den wahnsinnigen
Ehrgeiz oder die Selbstüberhebung dieser Rebellen, mit
der sie wie Carl Moor die Welt auf ihre Weise beglücken
wollen, zu Witwen und Waisen geworden sind. Nann die
Dinrichtung Eines Menschen auch nur irdischer Gerechtigkeit
genugtun für die eingeäscherten Städte, die verwüsteten
Prooinzen, die gemordete Bevölkerung, deren Blut dem
Naiser von Oesterreich zuruft, daß ihm Gott das Schwert
der Obrigkeit verliehen hat? Das weichliche Mitleid mit
dem Teibe des Derbrechers trägt die größte Blutschuld der
letzten 60 Jahre. Du fürchtest, daß die österreichische Regierung
den Demokraten den Weg weise; wie kann man
aber eine rechtmäßige Obrigkeit und eine hochverräterische
Partei auf gleiche Linie stellen? Jene ist den Untertanen,
die Gott ihnen anvertraut hat, den Schutz ihres Schwertes
gegen Uebeltäter schuldig; die Rebellen aber bleiben Mörder
und Lügner, wenn sie jenes Schwert durch Gewalt an
sich reißen sollten; sie können töten, aber nicht richten. Ich
las vorhin Johanna die lutherische Predigt über Matth. 18, 21
(wieviel mal vergeben?), die ist voll Liebe und Dergebung;
aber „weltliche Obrigkeiten sollen nicht vergeben, was man