Facultativ
wollt]. S. 11, 77; 32, 424 2c.; F-6-Assessor;
.Beschluß;-Dekan;-Erkenntnis; = Gelehrsamkeit,
= Gelehrter; Der Fischer sagt uns
Sachen, die man bei all' den großen F-#-Perücken
nicht zu hören bekommt. Bahrd! 1, 258; F—s-Wissenschaften
2c. — 3) (Math.) Die Faktorielle
(s. d.), deren Basis u. Differenz 1 u. deren Exponent
nm ist, heißt rie nte F. u. wird kurch n! bezeichnet, vgl.
Ohm Spst. 2, 17 2c. atio, a.: wozu Einem die
Möglichk. gegeben ist, ohne daß aber ein Zwang
dazu obwaltet; in das Belieben od. frei gestellt:
Das Ministerium hatte die Ausdehnung der obligatorischen
Punzierung vorgeschlagen, die Kammer
dem Spstem der f—en Punzierung den Vorzug gegeben.
Uat 3. 21, 37; Der Uhnterricht im Französischen ist f.,
nicht obligatorisch 2c. iftl, m., -en, —s; —en: Fakultätsgelehrter.
— Facünd (lat.), a.: beredt. -ia,
f. [8 24, 11; -ität, f.; 0: Beredtsamk., Wohlredenheit,
Rednergabe.
Fäl (pers.), u., —s; —§#: Buch-Orakel. . Die
überall herkömml. Orakelfrage an irgend ein bedeutendes
Vuch, zw. dessen Blälter man eine Nadel versenkt.
Im Orient finden wir diese Sitte gleichfalls in Ubung,
sie wird F. genannt. G. 4, 240. — Lalak (türk.),
ah, n., —#; —#: das Holz zum Festschnüren Derer,
die die Bastonade empfangen, — u.: Bastonade,
s. Phalange. — Fäland: s. Voland. — Falärica,
f. [8 24, 11): Art Brandgeschoß der Alten. —
LFalb-ala (it. 2c.), f.; —#; m., n., —6; —: gefältelte
Streifen od. Banden Zeug 2c. auf Frauenkleider,
Vorhänge 2c. aufgesetzt, Faltensaum: Wir
hatten keine F-s zu zerreißen. G. 34, 215; Mit breiter
F. Goner 1, 40; Mit einem weißatlasnen Rock, der
ein Flor-F. hat, das 2c. Bahel 1, 94 2c. Jel, f.;
— : Falbala: Eine in viele Fälichen zierl. gelegte
Schlerpe od. F. Böniger Sab. 360; Die goldene Rock-F.
360; Ein kurzes Röckchen mit einer F. G. 21,
269; Eine Stola, unten mit einer dunkleren, reichgestickten
Falbel (instita) geschmückt. Guhl 2, 233; Die
Fälbelchen u. Falten. BRücherl 6, 91; Weiss Kost. 1,
973 ; w. 15, 9 2c. — Faleidisch (lat.), a.: Das
e Gesetz léK Falcidia), auf Antrag des Volkstribuns
Falcidius (40 vor Chr.) erlassen, wonach
dem Erben mindestens ½ des Nachlasses (rie f-de
Quart, quärta Falcidia) gebührt, also höchs#ens
3¾ auf Legate kommen dürfen. — Pale-ifer
(lat.), m. I§ 24, 2, iferi): Sichelträger. -iförm,
a.: sichelförmig gekrümmt (vgl. Falr; Falkare; Falk,
als der Vogel mit krummem Schnabel u. Klauen).
— Taldage: s. Foldage. — Faldett-a (it.), k.;
ee: Die F. ist ein langes Gewand lder Korsinnenl, meist
v. schwarzer Farbe, dessen hinteres Ende über den Kopf
geworfen wird. Gregorovius Kors. 1, 236; 259 2c. —
Zaldfee: s. Foldfee. — Falding (engl. fälring),
u., —; —#: Art grobes Tuch. — Faldistöri-um
(mlat.), n., —; zen [824, 2, n.]: Klappstuhl, —
bes.: Bischofssessel der röm. Kirche. weils Kost. 2,
132; 796 (vgl. Fautenil). — Falehäjuh, m., ;
—3: ein Singvogel in Neu-Südwallis 2c., Certhia
carunculäta. Ohen 7, 195. — Falérner, m., „6;
uv. : F., F.() Wein, berühmter Wein bei den Alten
PFalso 373
(nach seiner Heimat in Kampanien). platen 2, 205.
— Fali-e (türk.), n., —s; —6: Zündloch. Hammer
10, 317. éT schi, m., —s; —#: Zündlochbohrer.
cebd. — Falk-ade (it. 2c.), f.; —n : Sprung eines
Pferds mit gekrümmten Hinterbeinen (s. faleiform).
une, f.; —n: Art Geschütz, s. Falkonze, ett.
enter, m., —e)s; —e; -enterer, m., —; uv.:
Falkner, Einer, der die Falken zur Beize abrichtet.
-ieren, intr. (haben): eine Falkade machen. -ôönc,
m., —6; —: Falkaune. -onarius, m. [824, 21:
Falkenier. -oner#c, f. -(e)n: Falknerei. onéttt):
1) n., —e)s; —e: kleine Falkaune: Dich stört kein
Schwedenjagen, . kein krachend F. Freiligrah SW.
1, 451 2c., vgl.: Anstatt der Stück, so die Alten im
Brauch gehabt, macht man setzunder [(1641) Großfalken,
Falken u. Falkinetten. Garzoni 6 573 2c.;
Falke netten. Fleming 203; 584. — 2) m.: Eigenn.,
z. B. eines Bankiers in Neapel (1 1837) u. danach:
F—á, pl.: neapolitanische Staatspapiere
(Certifikate). — Halläeia (lat.), f. [8 21, 11:
Täuschung, Trug: F. öptica, Augentäuschung.
—ös, à.: täuschend, trügerisch. — Fallärira (lat.),
f. [8 24, 1): Art Wurfspeer. weiss Kost. 1, 683.
— Fall-ibel (it.), a.: der Täuschung, dem Irrthum
unterworfen (frz. faillible). ibilität, f.;
0: das Fallibel-Sein, Fehlbarkeit (frz. faillibilité).
Keren, intr. (haben): (kaufm.) zahlungsunfähig,
bankerott werden — nam.: unverschuldet ((s.
Encykl. f. Kaufl. 335a), umwerfen (frz. faillièren).
Timent, u., -(e)s; —#e: das Fallieren, der Bankerott;
auch: Auf das große F. [Fehlschlagen] des letzten
Versuches hin. Fallmerayer Gs W. 2, 492 r2c.; auch:
F-o, MzZ.: F-i (vralt.: Falle ment. Fischact Garg.
54b) u. m. frz. Endung u. Ausspr.: Fallissement
[ängl, n., —; —§, z. B.: 26 Fallissements,
meist in förma päüperis. Hai3. 20, 507 2c., vgl.
(scz.) Faillite (faljirl, f.; +—. -it, m., en,
(s); —en: Einer der falliert, auch adjektiv: Ein
f—er Kaufmann; Einstellung F-er im Aktirbürgerrecht.
Vat 3. 21, 277 2c., frz. Faillit (falsl, m., —#6; —S.
Sôr: ich trüge, täusche mich: Ni f., wenn ich mich
nicht irre 2c. — Fallopisch, a.: nach dem Anatomen
Gabriel Fallöpia (1 1562) benannt, z. B.:
Der s-e Gang od. die f—e Wasserleitung im Schläfenbein
(Fallõpii canälis); Das f—e Leistenband (Fallõpii
ligaméntum); Die f-en Röhren (Fallõpii tũbæ),
Muttertrompete 2c. — PFalquteren (frz. falt-), s.
falkieren. — Falf-är (lat.), m., —e); -e, —en:
Fälscher, nam. v. Schriften, Urkunden 2c. (vgl.
Aulterätor). G. 6, 169; F-ien. Gutzkow Z. 5, 329 r2c.,
oft: F-ius [§ 21, 21, z. B. Kog. d. Austb. 36,
60 ba; Na#3. 20, 439 kc. (frz. faussaire). akliön,
f.; -en: Fälschung. ett, n., —e)s; -#e: Kopfstimme
(frz. fausset): F.- (od. Fistel-) Sänger;
Stimme 2c. eitist, m.—en, —; —en: Falsettsänger.
i: s. Falsum. eisieseren) tr.: (ver)faͤlschen.
ifikat, n., —e)s; —e: ekwas Gefälschtes. Aeißner N.
1, 49. Tifikation, f.; —en: Fälschung. -ificätor,
m., S; ören (§ 24, 3, öris): Fälscher. -ilöquinm,
n., -6; ken [8 24, 2, n.]): Lüge. imönia, f.
[§ 24, 1); -imonf, f.; -(e)n; -itäl, f.; -en: