Full text : Zentralblatt für das Deutsche Reich. Zweiundvierzigster Jahrgang. 1914. (42)

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Abs.  4  und  5  der  Ziffer  4  lauten:

„Derartige  Anträge  unterliegen  bei  Offizieren  und  Beamten  im  Falle  des  ersten
Absatzes  der  Entscheidung  des  Brigadekommandeurs  oder  Landwehr-Inspekteurs,  im  übrigen
bei  Mannschaften  der  des  Bezirkskommandeurs.

Für  die  Befreiung  der  Offiziere  und  Beamten  des  Beurlaubtenstandes  von  der  Rückkehr
  im  Mobilmachungsfalle  (vgl.  Anmerkung  “)  zu  §  111,  3)  —  Abs.  2  und  4  —  ist  die
Verabschiedung  Voraussetzung.“

Ziffer  7  erhält  folgenden  Wortlaut:

„Den  Offizieren  und  Beamten  des  Beurlaubtenstandes  darf  —  falls  sie  nicht  nachweisen,
  daß  sie  in  einem  anderen  Bundesstaate  die  Staatsangehörigkeit  erworben  haben  —
die  Entlassung  aus  der  Staatsangehörigkeit  erst  nach  ihrer  Verabschiedung  erteilt  werden.

Den  Offizieren  und  Beamten  der  Landwehr  zweiten  Aufgebots  wird  die  Verabschidung
  auf  eine  von  ihnen  bei  ihrer  bevorstehenden  Auswanderung  an  die  Militärbehöcde
gemachte  Anzeige  erteilt.

R.  u.  St.  A.G.  522,  5.  G.  v.  11.  Februar  1888  Artikel  II  1  4,  3.

Bezügliche  Gesuche  usw.  sind  an  das  zuständige  Bezirkskommando  zu  richten  und
werden  behufs  Herbeiführung  der  Entscheidung  Allerhöchsten  Ortes  oder  der  für  Beamte
zuständigen  Stelle  weiterbefördert.“

Ziffer  9  lautet:

„Den  vorläufig  in  die  Heimat  beurlaubten  Rekruten  und  Freiwilligen  sowie  den  bis
zur  Entscheidung  über  ihr  ferneres  Militärverhältnis  zur  Disposition  der  Ersatzbehörden
entlassenen  Mannschaften  wird  die  Entlassung  aus  der  Reichsangehörigkeit  nicht  erteilt,
sofern  sie  nicht  die  Genehmigung  der  Militärbehörde  erhalten  haben.

R.  u.  St.  A.G.  #  22,  3  R.M.G.  F60,  1.

Im  übrigen  sind  die  Festsetzungen  über  die  besonderen  Dienstverhältnisse  dieseer  Mannschaften

  in  den  ##  80,  82  und  85  enthalten.“

Ziffer  10  erhält  als  neuen  Absatz:

„Wegen  Entlassung  dieser  Mannschaften  aus  der  Reichsangehörigkeit  findet  die  bestimmung
  in  Ziffer  9  Abs.  1  Anwendung.“

R.  u.  St.  A.  G.  822,  3.
Hinter  Ziffer  16  a  ist  für  „St.A.G.  8  16,  3“  zu  setzen:
„R.  u.  St.  A.G.  3  22,  4“.
In  Ziffer  18  ist  am  Schlusse  „(§  21)“  zu  streichen.
Als  zweiter  Absatz  tritt  hinzu:

„Personen  des  Beurlaubtenstandes,  die  nach  erfolgter  Entlassung  aus  der  Reichs
angehörigkeit  vor  dem  31.  März  des  Kalenderjahrs,  in  dem  sie  das  39.  Lebensjahr  vollenden,
wieder  eingebürgert  werden,  treten  in  den  Jahrgang  wieder  ein,  dem  sie  ohne  die  stattgehabte
  Entlassung  angehört  haben  würden.“

R.  M.  G.  1  68,  G.  v.  11.  Februar  1888  Artikel  1  und  R.  u.  St.  A.G.  5  16.