zu Hause nicht angelangt. Alle über die
E. B. erfahrenen Angaben stimmen mit der
gefundenen Leiche überein. Von dem Attentäter
ist bis jetzt noch nichts ermittelt. Die
Leiche ist, nachdem sie vom Arzt untersucht
war, in das städtische Leichenhaus zu R.
geschafft worden.
Julius Hornig,
berittener Gendarm der 12. Gendarmerie-Brigade.
Bericht über einen Mordüberfall.
12. Gendarmerie-Brigade. Riesenb urg, den 9. August 18.
Marienwerder Offtzier-Distrikt.
Rosenberger Beritt. An
Bericht über einen Mordüberfall. die Köni glich e Staatsanw alts chaft
beim Landgericht
zu
Elbing.
Am 6. d. M. nachts ½12 Uhr ereignete
sich ein Mordüberfall bei dem Besitzer
S. zu K. Als die beiden Dienstmädchen
C. M. und M. P. in ihrer Kammer schliefen,
wurde von einem unbekannten, etwa 26 jährigen
Manne das Fenster des an die Kammer
stoßenden Vorzimmers geöffnet. Durch das
Geräusch erwachten die Mädchen und schrieen
laut um Hilfe, die ihnen durch den herbeigeeilten
Brotherrn Besitzer S. gewährt werden
sollte. Dieser wurde jedoch beim Betreten
der Kammer von dem Menschen mit einem
großen Knüttel bedroht und zur Thür hinausgedrängt.
Darauf schlug der Wüterich
auf die beiden Dienstmädchen derart ein,
daß er der C. M., siebzehn Jahre alt, die
Schädeldecke zertrümmerte und die M. P.
stark verwundete. Doppelte Armbrüche,
zertrümmerte Fingerknochen ließen die wucheigen
Knüttelschläge zurück. Die C. M blieb