Full text : Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) vom 18. August 1896 nebst dem Einführungsgesetze vom 18. August 1896.

1544  Einführungsgesetz.

5.  Lösungsanspruch  abweichend  von  88  935,  1207.  Wrin  Dr.  Regl.
v.  25.  2.  34  §  20;  B.  a.  91;  Ba.  a.  29;  Bsch.  §  63;  S.A.  8  91;  Lü.
Leihhs  O.  v.  30.  10.  99  §  21.  Das  gewährte  Darlehen  9nnS  so  bezahlt
werden,  wie  es  gewährt  ist,  also  als  verzinsliches.  Die  Anstalt  hat
nur  ein  Zurückbehaltungsrecht,  kein  Pfandrecht.

Gefinderecht  "  Artikel  95.

Unberührt  bleiben  die  landesgesetzlichen  Vorschriften,  welche
dem  Gesinderecht:  angehören.?  Dies  gilt  insbesondere  auch  von
den  Vorschriften  über  die  Schadensersatzpflicht  desjenigen,  welcher
Gesinde  zum  widerrechtlichen  Verlassen  des  Dienstes  verleitet
oder  in  Kenntniß  eines  noch  bestehenden  Gesindeverhältnisses  in
Dienst  nimmt  oder  ein  unrichtiges  Dienstzeugniß  ertheilt.

Die  Vorschriften  der  88§.  104  bis  115,  131,  278,  617
bis  619,  624,  831,  des  §.  840  Abs.  2  und  des  §.  1358  des
Bürgerlichen  Gesetzbuchs  finden  Anwendung,  die  Vorschriften  des
§.  617  jedoch  nur  insoweit,  als  die  Landesgesetze  dem  Gesinde
nicht  weitergehende  Ansprüche  gewähren.

Ein  Züchtigungsrecht  steht  dem  Dienstberechtigten  dem  Gesinde
  gegenüber  nicht  zu.“

1  46,  II  69,  III  95.  M.  167.  Zzot  I  284  f..,  VI,  880f.  Mat.  74.
Bg-3  G.  ö8  101  Nr.  2,  1557;  688  20,  61  Nr.  1;  G#.  8  2025.

1.  Namentlich  auch  über  den  Gesindevertrag  (.  K.  26  C7).
Kein  Recht,  neben  dem  Be#.  bestehendes  Reichsrecht,  wie  z.  B.  das
G.  v.  21.  6.  69  abzuändern.

2.  Vgl.  Pr.  a.  14,  G.  v.  17.  5.  82  (Umzug  der  Schäfer);  B.  a.  15
bis  31;  S.A.  §  15;  Wa.  a.  11,  dann  die  Gesinde  O.:  für  Pr.  v.
8.  11.  10  (mit  VO.  v.  29.  9.  46  u.  G.  v.  24.  4.  54),  25.  2.  40  u.  6.  2.7
(Schlesw.-Holst.),  v.  19.  8.  44  (eheinprov.,,  v.  11.  4.  45  Geuvord  u.
Rügen),  v.  27.  6.  86  (Hessen-Nassau);  S.  v.  2.  5.  92  mit  Nov.  v.  31.  5.99
u.  9.  1.  06;  W.  v.  28.  7.  99;  Ba.  v.  3.  2.  50  i.  d.  F.  d.  Bek.  v.  14.  .  P
II.  v.  28.  4.  Wie.  d.  F.  d.  Bek.  v.  3.  8.  990,  vgl.  Bel.  v.  23.  7.  O2;  M.Sch.
u.  M.St.  v.  9.  4.  99;  S.W.  v.  11.  10.  99  (M#.  v.  13.  10.  99):  O.  v.
15.  5.  99,  20.  v.  ö.  4.  O0;  Bsch.  v.  15.  10.  32  i.  d.  F.  d.  Bek.  v.  16.  S.  un:
S.M.  G.'  v.  12.  3.  01;  S.A.  v.  25.  11.  97;  S.K.G.  v.  8.  12.99  Mff.
v.  11.  12.  99);  A.  v.  21.  4.  99  (G.  üb.  d.  Vertragsbruch  v.  16.  4.  99
Sch.S.  v.  29.  7.  99;  Sch.R.  v.  28.  2.  00;  Sch.  L.  v.  14.  S.  99;  R.  A.  1..
Gesinde  O.  v.  15.  1.  10  (VO.  v.  17.  1.  10);  R.  j.  L.  G.  v.  12.  ö.  (I#
(üb.  d.  Vertragsbr.  landwirtsch.  Arb.  u.  Arbeitgeber);  L.  v.  17.  11.  97
mit  AusfVorschr.  v.  13.  11.08  (G.  üb.  d.  Vertragsbruch  v.  2  1.  3.  99::
Lü.  v.  19.  7.  99;  Br.  v.  23.  12.  99;  Hb.  v.  18.  7.  99  (Dienstboten  .
v.  7.  12.  98  mit  Ausf  Vorschr.  v.  7.  12.  98  u.  1.  4.  99);  E.L.  v.  26.  7.  03.
Welche  Personen  zum  Gesinde  zu  rechnen  sind,  bestimmt  sich  vorbehaltlich
  der  in  den  Reichsgesetzen  gezogenen  Schranken  (HOG#.  Buch  l
Abschn.  6;  GewO.  Tit.  VII,  Seem  O.  v.  17.  12.  72,  BSch  G.  §#  20  f.,