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tigenden Tarifs zu erhoͤhen und festzustellen.
Das einfache Bürger-Einzugsgeld wird
für Ausläuder, welche keinem Jollvereinsstaate
angehdren, auf den doppelten Gebührenbetrag
erhbhr, welchen sie bieher
zu entrichten hatten.
Die in der erhöhten Summe des Bürger-Einzugegeldes
etwa begriffenen Ansätze
fär eventuelle Vortheile aus Stiftungs-,
besonderen Wohlthätigkeits,oder
sonstigen Fonds, welche von der Gemeindekasse
getrennt sind, sollen eben jenen betreffenden
Fonds zufließen.
H.
Budget.
Wir haben den Staͤnden des Reiches bei
dem dießjaͤbrigen Zusammentritte in Gemäßheit
der Bestimmungen der Verfassungs= Urkunde
Tir. VII. J. 4. die genaue Uebersicht des
Staatsbedürfnisses, so wie der gesammten
Seaatseinnahmen (Budget) vorlegen lassen, um
über die zu erhebenden Steuern für die IV.
Finanzperiode in Berathung treten zu konnen;
das Sraarsbedürfniß wurde in einer Gesammrsumme
von 29.986.009 fl. nachgewiesen; die
Summe der Staateeinnahmen unter vorldusiger
Anrechnung der direkten Staatsauflagen im Betrage
zu 6.136.883 fl. auf 30,012.473 fl.
angesetzt, zugleich zur Ergänzung des Reichs-Reservefonds
auf den Betrag von 500,000 fl.
jährlich der ubthige Zuschuß aus den Eröbrigungen
der III. Finanzperiode entnommen.
Beide Kammern haben inhaltlich Gesammtbeschlusses
A.
die Einnahmen betreffend
die Summe der zu erhebenden Steuern nach
annehmen zu
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dem Voranschlage ohne Veränderung der Summe
zugestanden, jedoch
1) bei den Taren eine Erhöhung von
13.734 fl. — kr
2) bei den Aufschlagegefällen
von 46.388 —
3) bei den Jbllen von 405,228 —.
uud
4) bei dem Ertrag aus Oekenomien
und Gewerben von 11,961;= —.
sohin im Ganzen eine Mehrsumme
von. 477.311 % —.
kdnnen erachtet, und solche
Summe den Staatseinnabmen sogleich zugese
t, Übrigens auf den Grund dieser Jusätze
B.
die Ausgaben betreffead
aussprechen zu konnen geglaubr, daß hiedurch
die Mittel gegeben sepen, um Ausgabenmehrungen
zu decken, sohin "
l)beidemEtatdesStaatssniaistetiunwdes
Jan-caeitienZtIsayeinstellenzuIdanen
pr. 8.945 fl. — kr.
2) bei den Staatsanstalten für Erziehung
und Bildung, nämlich:
a) fuͤr iede der Universitaͤten
à 3000 fl. jährlich 9000 — .
b) für Verbesserung der Landschulen
jaͤhrlich 72.000= —.
3) für den Cultus, und zwar:
a) für Tischtitel 3.907.
b) zum Emeritenfond 10,000.
J) zur Unterstützung der Geistlichkeit
im Rheinkreise 4,.000-- —
d zum Pensionsfond der protestantischen
Geistlichkeit 1.500- —"5
e) für die protestantischen Confistorien
in Bayreuth und Spever
zur Besoldungserhbhung 2,800; —.
4) bei der Position Gesundheit
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