Der heranwachsenden deutschen Jugend!
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Die Ihr dies miterlebt, den Krieg, das Siegen,
vergeßt die Toten nicht, die wir ihm brachten.
Ihr dürft im heldengeist der zeit Euch wiegen,
fern von dem Schrei und Blutgeruch der Schlachten.
Und sollt Euch doch nicht vor den tausend Schrecken,
berauscht von schöner Rednerei verstecken!
Laßt Euch von der Begeisterung durchwehen,
die unser Dolk wie nie zuvor empfunden!
Doch auch den Ernst der zeit sollt Ihr verstehen,
den Schmerz, die l#ngst und all die schweren
Stunden.
Das höchste Glück, das einem Land beschieden,
kann nie ein Krieg sein, ist allein der Srieden.
KNaiserswerth am Rhein, haus SFreiheit.
Berbert Eulenberg.
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