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Zeitfrist der allerhoͤchsten Stelle in Antrag
bringen solle; so werden demnach alle diejenigen,
welche um eine Anwalts-Stelle bei
einem der vorerwaͤhnten Landgerichte im Innkreise
zu kompetiren wuͤnschen, und sich uͤber
die hiezu erfoderlichen Eigenschaften ausweisen
koͤnnen, hiemit aufgefodert, sich mit ihren
belegten Bittschriften bis ersten
künftigen Monats August bei der
unterfertigten Stelle um so gewisser zu melden,
als nach Verlauf dieser Frist der Vorschlag
unausgehalten an die allerhöchste Scelle
erstattet werden muß; nur wird noch bemerke,
daß
I. vermäg einer nachtráglichen allerhöchsten
Entschliessung vom 3. laufenden Monars
auch solche Individ#uen zu Advokatenstellen
in Vorschlag gebracht werden därfen,
welche die Doctors-Würde nichr erhalten
haben, wenn sie nur die hohe Schule
besuchr, und die Rechte absolvirt hatten;
hingegen
. die Beweise über bestandene Konkurs-Prüsung
nur von der Zeic nothwendig
sind, als sie für den Innkreis vorgeschrieben
sind, solglich für die frühere Zeit
die bisher gewöhnliche Richterprüfung,
und die Ertheilung eines Wahlfähigkeirs=Dekreis
zureiche.
Innsbruck den 10. Juli 1810.
Koͤnigliches Appellationsgericht
der Inn-und Eisack-Kreise.
Freiherr von Welden.
von Franzin.
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(Die Erledigung der Pfarrei Regelsbach
berreffend.)
Im Namen Seiner Majestät des Königs.
Durch Beförderung des bisherigen Pfarrers
ist die protestantische Pfarrstelle zu Regelsbach,
Landgerichts Schwabach, erledige.
Das Pfarrame har in Regelsbach und
den ohne Filial-Kirche eingepfarrten Orten
eine Gemeinde von 370 Erwachsenen und 133
Kindern zu besorgen.
Die Pfarr-Einkünfte sind auf den reinen
Ertrag von 663 fl. farirt, woven 6385 fl.
tarabel sind. Unter diesen ist der reine Ertrag
des Kleinzehenten mit à76 fl. begriffen.
Komperenten haben sich binnen 4 Wochen
vorschriftmässig zu melden.
Rürnberg den 7. Juli r810.
Königliches General-Kommissariat
des Pegniz-Kreises als protestantisches
General-Dekanat
Freiherr von Lerchenfeld.
Lippmann.
(Die Enled dung der Pfarrei Welshofen
betrefsend.) 6
Im Namen Seiner Majestät des Königs.
Durch die Versezung des bisherigen Pfarrers
zu Welshofen Priester Nemmer auf die
Pfarrei Biburg im Landgerichte Dachau, ist
erskere erlediget.“.
Bei derselben bestehen 2. Filialen und
eine Seelenzahl von 250.
Sie zieht ihre Renten aus Widdum, Zehenten,
und Stolgebuͤhren, und ertraͤgt jaͤhrlich
im Durchschnitte s bis 600 fl.
*)) Regierungsblatt Stück 26. Seite 452.
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