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land gemacht werden, um die verschuldeten Gutsbesitzer
aus der Noth zu reißen. „Man kann sich, ischreibt
ein Zeirgenosse, keinen Begriff von der damaligen Norh
machen. Um nur ein paar hundert Thaler zu negociiren,
mußten oft die sichersten Leute, wer weiß wie
viel reisen, schicken, bitten, und wurden um eine eben
so kleine Summe nicht selten bis zur Auspfindung
erequirt“ 1). Während des Krieges lagen die Schweden
regelmäßig im Lande und thaten sich gütlich; wenn
die Preußen einrückten, um sich in den Winterquartieren
gütlich zu thun, schlüpften jene Herren Schweden eben
so regelmäßig nach ihrem Pommern zurück. Herzog
Friedrich flüchtete dann eben so regelmäßig nach
Lübeck. 1762 drohte noch ein schwereres Ungewitter
über Mecklenburg hereinzubrechen: Kaiser Peter III.
von Nußland hatte seinem Vetter von Dänemark
den Krieg erklärt; beide Armeen, die russische und denische,
standen schon in Mecklenburg, zum Kampfe gerüstet,
einander gegenüber, als Peter durch seine eigene
Gemahlin, die große Catharina, des Thrones entsetzt
und aus dem Wege geräumt wurde.
Nachdem ver hubertsburger Frieden geschlossen
war, wurden in den Jahren 1766 und 1768 enbdlich
die für ein und eine halbe Million Thaler während des
turbulenten Zustandes des Landes unter dem vertriebenen
Carl Leopold an Hannover Lerpfändeten acht
Aemter eingelöst.
) ne, Prediger in Gadebusch, mecklenb. Gecchichte
1801. 560.