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Das Gßr-sr? '
dem Renlamtmann des K. Nentan 4%
senheim, Herrn Finanzrat Beh, veiliehen.
wurde
Noes#ng.
Heute vormitlags sand in Anweis
#mtlich Herren Beamten im Sitznge
. des hiesigen K. Amtegerichts die
feierliche Ueberreichung der Hübernen Medaille
des Verdiens#rdens der Bayer. Kione an den
Gefängnisverwaster Herrn The#doe Schreiner
statt, die ihm anläßlich dez Gevurtssestes des
Königs verliehen u#urde. Herr Amtsgerichts-—
Zeis gedachte hiebei in einer kernigen
Anspr der Berdienste des Gefeierten, und
schtoß mit einem auf den König ausvebrachten
—— beiechem. Gelste be-“
Feier.
Unfall. In der —— Niedermaut
in geriet heute
Foarmittags der #eicnmaer Vr Sêhminn
mit der techten Hand i eine Schnellpresse,
ldeaß die Hand stark gequetscht wwurde. Aerztliche
Hilse wurde sosort in Anspruch genemmen.
Wir wünschen dem v#rungllickten fleitzigen Manne
l#echt baldige Genesung-Städt.
Kleingeld. wird es in nächster
Jeit . Es werden Kleingesdersatzmarken
aus tall im Neunwerte von 5, 10 und 50
Wig. ausgegeten. Näheres ist ous unserem Beicht
über die heutige Sitzung dez Kbllelinmz
der Gemeindebevollmächtigten ersichtlich.
Starker Schneefall stellte sich in der
se uffenen Nacht ein. Dichte Maiien Schnee ben
heute Berg und Tal. Wenn nicht Frost
rnt scheint aber dieser Herrlicchein eine lane
Dauer nicht beschieden zu sein.
sliommunnies.
Dos Kollegium der Gemeinde-Be
VOllmächtigten faßte heum in Bersoi#
5% Antrages des G.-B. Gradl einen sehr be-#zrakensten
Beschluß aur Behedung der
Kleingeldnst. Es wurde beschlossen, Kleingeldersatzmarken
im Neunwerte ron 5, 10 und 50
Psennigen zu beschaffen und im (Gesaml-Be
#rge von 15000 Mark in Umlauf zu bringen.
Die Kosten dafür belaufen sich auf 1900 Mi.
Die Ausgabe erfolgt gegen 1 Prozem Agio
Gunsten der Stadt, sodat allo ein Teil
de:Kosen auf diese Weise urneder gedech:
n ird. Ausgegeben werden 51909 Stüd Fünf-Psennigmarken
(für 2510 Mark., 75.000 Stüd
sehmPienng Manken (für 7517) Mark und
L St#ttfFünsz'g Pfennig Marlen (sür
vscußv' Mark.. Die Marken sino in Metall geprägt
und können bis in etme 14 Tagen m
oAn Berkehr geb. acht werdin. Die - der Site
crer neuen Ersangeldstücke zeint das Wappen
der Stadt Rosenheim, die Rück eit: dir Juhreeihl
und die Ziffer des Nennverries. Wir
verden also balo in unserer Stadt ein neues
Geldstück in Umlauf sehen, von deim anzunebmen
isl, daß es sich bald uindanert wied,
da der Ke ngelomang!. brsonder# ##n geschäftlichen
Kreisen flart emsunden mird Den
Liößten Teil der Sitzung nahm die Beratung
des Voranschlages für 1916 in Anipruch. In
Abmesenheit des Finanzreferenlten berichteie der
Vorsitzende, G.-B. Finsteru alder, daroberr. Die
Debatie tnug zeitarenl sehr scharien Charakier,
Weil die schon oft wiederhoite Klnge uber rülnändige
Rechnungsstellung enz orpitete Vo.
L(gung des Voranschlages ganz brionoer in
ren Pordergrund trat. Uen einer Seite Kurde
euch unsere ftädtische Finanzo irtschusn einer
sämarsen Kritik unterzogen. Da#e#l zeiste sich.
abx das Kollegium keinesn ens mehr geivillt
in, eine verspälete Rechnungele und o#de# Ver-
##ogrrung in der Unterorciun, der ran
schlge ruhig hinzune#men. Jl dieier Hin
ucht wurden von den G. BM. Sc zunt, Grislaller
und Schrettenseger Anträte gesteitt de
dann — vereinigt und in dieser Form
einkämmig zur Annahme gelangten. Oieser vereinigte
Antrag hat folgenden Wortlaut:
ud Boranschlas für 1917 rird m Anbeder
gelage, in welcher sich das
. liegium infolge der verspäteten Vorlage besdet,
notgedrungen zugestimmt. Die veisra.
tete Vorlage veranlaßt das Kollegium. neuerdings
auf die seit langer Zeit üblich gewordene
Rückständigkeit des gesamten Rechnungsvasen
et Es verkennt scnt
die dur rieg herworgerusene schwierige
kagen und Häufung der Arbeiten. ist jedoch
der Anficht, daß im Interesse der Gemeinde
in erster Linie auf ein oeorbneles, auf de
Lausenden befindlichen Rechnungswesen Fe-*
werden mu iezu ist nölig, daß die
ner aee le rechtzeitig ihre bwrrs
un i lellen, nicht über Zer#t
# und elele die Auhrustände
bvelnen-“ benso rird um die zulung
des Etals für 1917 und
u# Ertet 19, innerhalb des ersten Vieriellahres
ersücht.“ Den ersten Teil dieses Anlehnten
die beiden sazlaldemokratischen
Stimmen ab, sie kispee d5 gegen den ##
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Standmusik im Salingarten.
Donnerstag, den 11. Jan. nuchn. 3 "“ Uhr.
„Unsere Marine“, Marsch r. Thiele.
Ouverture zu „Piqgue Dame“ v. Suppe.
„Amoureuse", Walzer v. Berger.
„Aus der Woche“, gr. Potpourr“ v. Thiele.
„Wom Fels zum Meer“, Marich v. Jessel.
As dem Gericht#iasle
Betrügereien.
Bad Aibling, 9. Jan. Die Sauhälterin
Frieda Auer aus Flintsbach gab sich beim
Tahrradhändler Siegfried Bürger in Bad Uibling
ale Räuserin einer Nähmaschine aus. Um
F Kausgeschäft abzuschlieten wollte sie anedlich
bei ihrer in Marlrain bediensteten
Sua Geld helen und lieh sich dazu ein
Fahrrad, mit dem sie dann das Weite suchte.
Bereits in Bruckmühl brachte jie das Rad an
den Mann. Sie sollte jich jetzt regen Betrugs
nor dem Schösfengericht oerantrorten. erschien
aber nid;t zur Verhandlung. Das ECericht beschloß
daher deren Vorführung zum nächsten
Termin. — Der Taglöhner Fr. Stubler in Kolbermoot
erhölte einen Karloffellezunsschein in
—.
5P "
Verrtelzentner Kartoffel mehr. die er weiter
veräußerte. Das aus diesem Verkauf erlöste
Oeld murde ihm indessen wieder abgenommen.
Diesen Betrug mußt er jetzt mu einem Tag Gefängnis
büßen, außerdem hat er oie Kosten des
gerichllichen Verfahrens zu tragen.
Verbotener Auflauf.
Bad Aibling, 9. Jan. Der Obnhändler
Ceorg Nieder aus Nosenheim wollte um Herbst
in der Tuntenhausener Gegend Mallnussc
zum Weiterverkauf ecmwerben. obwohl die
Walinusse beschlagnahmt naren. Bei einem
Bauern in Hohenaichst verfingen seine Ueberledungskünite
und es gelang ihin, eine größer t
Menge Wallnüsse zu kaufen. Er erhielt dafür
einen Strafbe esehl in Höhe ron 100 Mt. bezo.
rlon 20 Tagen Gefängnis. Scin hiegegen crhobener
Einspruch hatte zur Folge, daß d
Schöfsengericht die Strase aus 50 bezo. "0%
Tage Gefängnis herabdsente. Dafür hat aber
Rieder die Kosten des gerichtlichen Verfahrens
zu tragen.
Der Weltkrieg.
Reiche U. Boot. Beute.
Bern, 10. Jan. Der „Petit Parlsien“ meldet
aus Rouen: Der franzoiiche Dampfer
..Bille de Rouen“ ist überfällig. Der hier eingelmiseene
Dampfer „Puertorico“ füng auf der
Höhe von Santander einen Funkspruch des
Postdampfers „Espagne“ auf. daß die „Wille
de Nouen“ von einem U-Boot verfolgt werde
und um Hilsfe bitte. Seither ist das Schiff
rerichollen. Dasseloe Blatt meldet aus La Rochelle:
Am 3. Januar wurden (namentlich angeführt)
10 Fischdampfer versenkt, sowie ein
Dreimaster. Die Besatzungen sind schurtlich gereltet.
London, 9. Jan. Llonds meldet, daß der
iapanische Dampfer „Chinto Naru" verfentt
murde. Es wird angenommen, dak der fran·
adsische Damrpfer, Alphonie Conseyl“ und der
englische Dampfer „Lesdian“ gleichfalls per-—
–
Die Aersenkung de „Gaulois“.
Bern, 10. Jan. Ueber die Versenlung des
.(Laulios“ werden jetzt Einzelheiten bekannt.
arnach traf der Torpedo des deultschen UBooles
den „Gaulois“ in der Mitte, knapp an der
Wasseckante, sodaß das Schiff bereils in 30
Muruten gesunken war. Die Franzien behaupsc.l,
daß nur 4 Matrosen dabes umgelommen
waten.
Lloyd George joricht.
Haag, 10. Jan. Holländiso#e Blätter mel
den aus Cndon: Am nächsten Donnerstag wird
xloyd George bei Gelegenheit einer Versammlung
in der City eine Rede halten. Man erwartet.
daß er wichtige Erflärunzen machen wird.
Der Sieg an der Putna.
W'. Berlin, 10. Jan. (Amtlih.) Ueber
dic letzten Kämpfe vom 4. bis 3. Jannar meltas
A. O. K. IX.: Der Sieg in der 5 täzigen
Schlacht an der Putna ist errungen! Der Gegner
Uar in einer von Natur u#nen, gutausgebauten
Stellung, deren Hauptleile die Brückenlöpfe
von Fundem und Focsaom bildeten. Nach
Beendigung der Angriffsr or bereitungen murceine
höhere Zisser um. Er erhielt dadurch einen
den am 4. Januar die Vermellünnen genommen.
Am 5. Januar brachen deuische Div#sionen
in den Brückenkopf von Fundem ein. Am 6.
Januar setzte ein groß angelegter, mit slorken
Massen geführter russischer Gegenangriff in 25
Kilometer Breite ein. Der Plan der Rusien
nar, die Mitte der IX. Armee zu durchbrechen.
Er scheiterte an dem zähen Widerstund unserer
Ttuppen und der Stoßlraft demährter mwestrruhischer
Bataillone, die den Feind zum Stehen
brachten und die durch den vorühergehenden
Erfolg des Feindes geschlagene Lucke schlos-½
So konnte unser Angriff am 7. Jannar
igesent n#erden. Die unter den General=Fern
ron Huller und von Meln.s und dem
Feldmaischallenmant Goig nger sech’enden deutschen
und österreichisch-ungartschen Truppen bra
chen in die Focsani-Stellung ein, nießen tief
durch und überrannten die zweire Linie. wählend
gleichzeitig die deuischen Gebirgelrupven
den Feind aus den Waldbergen des Odbbeni-Stockes
warsen. Damit war die Sälacht entschieden.
Die Mitte und der linke Flügel der
Mircovu-Stellung waren nicht mehr zu halten.
Am 8. Januar fiel Focsani als Siegespreis
sowie das gesamte rechte Putna-Ufer in un.
setc Hand. Neben schweren blutigen Verlusten
düßte der Feind noch 99 Offiziere, über 5400
Gesangene, 3 Geschütze und 10 Maschinengewehre
ein.
Galatz geräumt.
Stockholm, 10. Jan. Wie die Jeitungen
aus Odessa mitteilen, berichten Flüchtlinge, daß
ganz Galuß bereits geräumt ist. Der Stadtpräfekt
von Galatz machte ourch Maueranschlag
der Berclkerung Mitteilung über die drohende
Gefahr. Alle Schulen wurden nach Jassy übergeführt.
Die Zeitungen haben ihr Erscheinen
cingestellt.
Reni im Fener.
Lugauo, 10. Jon. Jualienische Blätter
melden aus Jassy, daß außer Galay auch Neni
(Rußland) unter dem Feuer der schweren deut-##
Donnerstag, 11I. Januar 1911
Russische Besestigungsanlagen.
Rom. 10. Januar. An der rufsf'ssch-rumäni.
schen Grenze (Beßarabien) werden alle Anstrengungen
zur Anlegung von neuen Verteidi-W„Ungen
gemacht. Die gesamte Bevöllerung des
Grenzgebietes wird dazu herangegogen. Besonder?
im Gebiete des Dujestr werden größe
Anftrengungen gemacht, um Besestigungs-Anlagen
erfiehen zu lassen.
Krieg gegen Griechenland?
Lugano, 10. Januar. Römische Blätter
melden, der Kriegorat der Entente in Rom
habe beschlossen, gegen Griechem#nd kriegerssch
Vrozugehen. Es bestehe die Möglic#keit, daß
Italien sein Desinteressement an der Aktion
gegen Griechenland erklären werde.
Der Vierverbano
in Griechenland.
Lugano, 10. Jonuc#. Der Kriegsrat in
Nom hat laut „Corriere della Seic“ beschlossen,
der griechischen Kegierung die Versichekung
zu geben, daß die von den griechischen
Tiuppen geräumten Gebiete nicht von venizeliischen
Truppen oder Behörden beient werden.
Die Weilmäckhte seien damit dem ilalienischen
Vai#beh-I gere: Ven zl198 entgegengekemmen.
Ailhen, 10. Janaur. (Reuter., Dos Ultimatum
der Alliierten bietet auch Bürgschaften
gegen eine Ausdehnung der venizelistischen
Beuegung. (Das Reutersche Bureau ersuchte
den Empfänger dieses Telegramm; spater,
es nicht zu veröfsentüüchen.)
Derneue englische Cesandte
im Haag.
Jonuoc. Dem „Allgemeen
Handelsblad“ wird aus London berichtet:
Die „Morningpoit“ schreib: uber den
neuen brit:schen Gesandten im Hoog, Townley,
et habe bewiesen, daß er zu den starlen Män
nein im dip omaliscen Dien gehöre. Hieriu
bemertt der „Nieune Comant“: Wir hofsen
zurersichtlick, daß —ii Waiter Taunley
belr einsehen mird, daß die Niereclanre mit
ibrem eigenariigen zihen Voilsckaralter keie
nen arten Mann aus ftemoen Ländern nötig
haben, um ihten Plichten strilter Neutralilät
dgezen alle Kriegführenden nackukommen.
Amsterdam., 10.
Kabinet:.
Januar. Ulleger da: Nabinet1
brackeine Krise h#rein, die aber bereits
behoben ist. Die Präsideme#t des Senats u.
ocl Kammer gaben bekann:, sie hättn dem
König geraten. das Kabin-'# Romanones
beizubehalten. Abends konnte dann der Ministerpräsident
bekannigeben. daß das ganze
Ministerium im Amte bleiben werde. Der König
sprach ihm neuerlich sein volles Vertrauen
aus. Die Krise war zagieich m#it der Vertaaung
der Cyattes infolge parlamentarischer
Schierigleiten entnanden. aber wegen der inlernatsonalen
Ereignisse, namentlich negen der
Nete Wilions, nicht bekannigegeben worden.
—
Kindermund. In Erfüllung meiner väterlichen
Pflichten nehme ich mit: auf Urlaub
meinen sechsjährigen Sprößiüng mal gehörig
v#r und sage ihm: „Sieh mal, die Haar: werden
grau in meinem Barte, öloß weil du so unartig
bist, und ich mich über dich 12 ärgern muß!“
„Ja Vater! Warum hat dann Großvater gam
meiße Haat geltiegt?“ Im Hinblick auf meine
eigene Jugend verstummte ich durch diesen gutsitenden
Gegenhieb und nahm lachend reißaus.
Beim Skat. „Hören Sie, eden haben Sie
aber gemogelt!“ „Kein Gedanle, ich wasche
meine Hände in Unschuld!“ „Na, wenn das
üloß kein Unschuld-Ersatz ist.“
Das gebildete Publikum. Bürgermeifer
(wiumphierend). k„Sehen Sie's nun1 Da
haben Sie immer behauptet, das hiesige Pablilum
hätte kein Verftändnis für llassische Sachen,
d »Um-Jenas allgemeines Verlangen
den „Faust“ mal aufführen, da findet er riesigen
Beifall!“ Schmierenoireltor glrsbeuh
„Freilich! Aber, unter uns gejagt Hert Buͤrermeister,
„Faust“ hat auf'm Theaterzettel gei
.. gespielt haben wir ganz was an-1.
I
Tasspa11-7..e
Madrid. 1½.
e E » S'
7 Pn— n 2# uihn- :
wer'n — allemal,
L —— sperren #' mich ein!“
*
cnn
für Donnerstag, 11. Jannar:
Südbayern, Schneefalle; Nardwestbagem
— ——— 9