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und Consistorium ernanute, mochte mit Recht unter Allem,
was geschehen war, am wenigsten befremden. Wie lange war
er nicht vorher des Prinzen Karl Alexanders Geschäftsträger
gewesen? *)
Alles schien bald wieder in die alten kanstitutionsmaͤßigen
Bahnen zurückzukehren. Das Kabinet hörre auf. Das Geheime=Raths-Collegium,
wo seit Neufsers Ernennung endlich doch
auch wieder zwei Räthe auf der gelehrten Bank waren, kam
nun in seine volle Thaͤtigkeit, und nicht nur die übertragene
Commissio perpetua, die eine Wirkung der von Herzog Karl
Alerander ausgestellten Religions-Reversalien war, konnte diesem
Colleg ium neues Ansehen geben, sondern auch, was auf
alle Geschäfste leicht großen Einfluß haben mochte, der Herzog
schien aus dem Collegium selbst einen Geheimen Referendar
wählen zu wollen. )
Allein gleich zwei Monate nachher erhielten von Ne,
*) 25.Dezember 1753. In dem Annahms-Dekrete zum Geheimen-Rathe
heißt es: „wegen seiner 22 Jahre lang geleisteten treuen
Dienste, besonders auch rühmlicher Conduite bev Besiz Ergreifung
des Herzogthums.“ Schon seit dem Monat August 1717
war Neuffer Landschafts-Konsulent gewesen, also 16 Jahrc lang.
Und wie er Landschafts-Konsulent geworden, war er schon Hofrath
in Diensten der Winnenthalischen Prinzen, also auch in
Diensten des Prinzen Karl Alerander.
*#*) An Geheimerath Gözens Stelle kam im September 1734 ber
Regierungsrath Conradin Abel. Nach Abels Tode, 14. April
4735, Regierungsrath Weinl and. Im Dezember des vorhergehenden
Jahres aber war der Tübingische Professor Bilfinger
zum wirklichen gelehrten Geheimenrath ernannt, und zu
sleicher Zeit dem Regierungsrath und Geheimen Sekretär Keller
zu assistiren angewiesen worden. Dieß war also eine Art
von Referendarius aus dem Schooße des Geheimenraths= Collegiums
selbst.