Metadata : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1866. (43)

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chenen,  unbenannten  und  benannten  Zahlen  und  in  Lösung  von  Schlußrechnungsaufgaben

  aus  dem  gewöhnlichen  Leben,  und  zwar:

u)  von  derartigen  einfacheren  Aufgaben  für  das  Kopfrechnen,

bsl  von  Aufgaben  mit  größeren  Zahlen  und  mehr  verwickelter  Art  für  das  Zifferrechnen.


in  der  Weltkunde:

Bekanntschaft  mit  dem  realistischen  Inhalte  des  Volksschullesebuchs  überhaupt

und  insbesondere

a)  mit  dem  im  Lesebuch  dargebotenen  Stoffe  aus  der  deutschen  und  württembergischen
  Geschichte;

65)  mit  der  Geographie  von  Württemberg,  Deutschland  und  Palästina.  (Hiebei
wird  erwartet,  daß  die  Schulaspiranten  auf  den  Karten  über  ihre  Kenntnisse
Nachweis  zu  geben  vermögen.)

ck)  mit  dem  Inhalte  der  physikalischen  Abschnitte  des  Lesebuchs;

4)  mit  den  im  Lesebuch  ausführlicher  beschriebenen  einheimischen  Thieren,  Pflanzen
  und  Mineralien.

im  Schönschreiben:

Eine  deutliche,  regelmäßige  und  gefällige  Handschrift.

(Hiebei  wird  sowohl  deutsche,  als  lateinische  Schrift  nach  den  Formen  der  für

die  Volksschulen  vorgeschriebenen  Normalalphabete  gefordert).

im  Singen:

Richtiges  Nachsingen  vorgesungener  oder  vorgespielter  Töne  und  leichterer  Tongruppen;

  selbständiges  Treffen  der  gewöhnlichen  Intervalle,  nachdem  der  Grundton

  angegeben  ist;  Singen  der  bekanntesten  Kirchen-Melodien  und  leichterer

Schullieder  mit  und  ohne  Begleitung.

Kenntniß  der  Noten  nach  Namen  und  Werth,  der  Taktarten,  der  Vorsetzungszeichen
  u.  s.  w.,  sowie  ein  Anfang  im  Klavierspiel  gereichen  zu  besonderer
Empfehlung.

Das  Gleiche  ist  der  Fall,  wenn  der  Schulaspirant  sich  einige  Uebung  im
Zeichnen  erworben  hat.