Full text : Geschichte der deutschen Höfe seit der Reformation. Band 36. Sechste Abtheilung: Die kleinen deutschen Höfe. Zweiter Theil. (36_6_2)

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Zeit  gab  sie  der  Familie  Hahn  die  Stammmutter
Fräulein  Salburg  Kettelhodt.  Noch  im  Jahre
1750  besaß  der  schwarzburg-rudolstädtische  Geheime
Rath  und  Kanzler  Christian  Ulrich  von  Kettelhodt
  das  alte  Stammgut  Cambs,  vormalen  ein  Eigenthum
  der  Templer;  beim  Erbvergleich  1755  aber
finde  ich,  daß  der  erste  Graf  von  Plessen  sich  „auf
Ivenack  und  Cambs“  schrieb.

Am  allerstärksten  ergoß  sich  und  zwar  zu  zwei
verschiedenen  Malen  der  Strom  der  Einwanderung  von
Mecklenburg  nach  dem  bis  dahin  und  zeither  fast  ganz
bürgerlichen  Hofe  von  Stuttgart.  Einmal  ergos  sich
dieser  Strom,  wodurch  sich  das  Blur  der  heitern  Alemannen
  mit  schwererem  obotritischem  Adelsblute  kreuzte,
zu  Ansang  des  verigen  Jahrhunderts  unter  Herzog
Eberhard  Ludwig,  vessen  Gunstdame  eine  der  famosesten
  Mecklen  burgerinnen  war,  ein  edelstes  Reis  der
Familie,  die  noch  hem  zu  Tage  die  Maitressen,  die
mecklenburgischen  Siuten  beschafft,  die  Tochter  des  Geheimen
  Raths,  Kammerpräsidenten  und  Oberlandöhauptmanns
  des  Herzogs  Friedrich  Wilhelm  von

sich  sschen  und  wendischen  Fürsten  und  Städte  an  der  Osiste
d.  d.  Restock  13.  Juni  1283  zugleich  mit  seinen  Lehnsherren,
den  Fürsten  vren  Werle,  bei  Lisch  Maltzay'sche  Urf.  1.  73.
Jener  Vredrkern  war  nach  Lisch  Geschlechtshistorie  der
Hahn  l.  S.  36  Pater  des  Gerhard  Kettelhodt.  Das
Dors  Ketelhotesderf  sell  aber  nach  Lisch  nicht  das  heutige
Kötel  im  Fürstenthum  Werle  mitten  im  Lande  sein,  sondern  das
jetzige  Derf  Kägererf  (in  zusammengezogenem  Wertlaute)  an
der  Ostsee.  Prerebernohagen  ward  von  Vredebernn  gestiftet.
Kleine  reutsche  Höfe.  II.  7