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‘nicht im stande zu antworten ». Sir Ed. Grey wird diese Antwort
dem Kabinett vorlegen und die Ermächtigung verlangen,
am Montag vor dem Unterhause zu sagen, dass die britische
Regierung eine Verletzung der belgischen Neutralität nicht gestatten
werde.
Ausserdem sind die englischen Geschwader mobilisiert, und
Sir Ed. Grey wird seinen Kollegen beantragen, dass sie sich der
Durchfahrt der deutschen Geschwader durch den Kanal oder,
wenn diese bereits durchgefahren seien, jeder Demonstration
an der französischen Küste widersetzen werden. Der Ministerrat
vom Montag wird diese beiden Fragen behandeln; ich habe
dem ersten Staatssekretär bemerkt, man solle sich, wenn sich
unterdessen irgend ein Zwischenfall ereignen sollte, nicht überraschen
lassen und es wäre angezeigt, an eine rechtzeitige Intervention
zu denken.
Paul Cambon.
Nr. 127.
Herr Rene Viviani, Ministerpräsident und Minister des Aeussern,
an Herrn Paul Cambon, französischen Botschafter in
London.
Paris, den 1. August 1914.
Wir werden von verschiedenen Seiten benachrichtigt, dass
die deutsche und die österreichische Regierung in diesem Augenblicke
versuchen, auf England dadurch Eindruck zu machen,
dass sie bei ihm den Glauben erwecken, die Verantwortung für
den Krieg werde, wenn er ausbreche, auf Russland fallen. Man
bemüht sich, die Neutralität Englands zu erlangen, indem man
die Wahrheit entstellt.
Frankreich hat nicht aufgehört, im Einverständnis mit England
in Petersburg zur Mässigkeit zu raten; diese Ratschläge
haben Gehör gefunden.
Von Anfang an hat Herr Sasonow einen Druck auf Serbien
ausgeübt, damit es alle die Klauseln des Ultimatums annehme,
die mit seiner Souveränität vereinbar waren.
Er hat sich alsdann mit Oesterreich in eine direkte Besprechung
eingelassen, die ein erneuter Beweis seines versöhnlichen
Geistes war. Schliesslich hat er eingewilligt, es den am