888 Vereinigle Slaaltu vun Nerbamerike und Rauaba. (April 15.)
Ermohnungen an Euch zu richten. Wir bringen unijere Flotte in aller
Eile auf Kriegsstärke und sind im Begriff, eine große Armee aufzustellen
und ouszurüsten. Aber das sind nur die einfachsten Teile der großen Aufabe,
der wir uns gewidmet haben. Der Sache, jür die wir kämpfen, haftet,
oviel ich sehen kann, ni 1# ein einziges seibstsüchtiges Element an. Wir
kämpfen, wie wir glauben und wünichen, für die Rechte der Menschlichkeit
und den zukünftigen Frieden und die Sicherheit der Welt. Um diese große
Sache würdig und erfolgreich durchzuführen, müssen wir uns ohne Rücksicht
auf Gewinn oder materiellen Vorteil und mit einer Energie und Klugheit,
die hinter der Größe des Unternehmens nicht zurückstehen dürfen, in den
Dienst der Sache stellen. Wir müssen uns völlig darüber klar werden, wie
roß diese Aufgabe ist, und welche Anforderungen sie an unsere Fähigkeit,
Hrn. und Opferbereitschatt stellt. Folgendes sind die Dinge, die wir neben
dem Kampf vollbringen und gut vollbringen müssen, und ohne die der
Kampf vergeblich wäre. Wir müssen Leben#mittel im Ueberiluß beschaffen,
nicht nur für uns selbst und unfere Armee und Sceleute, sondern auch für
einen großen Teil der Völker; mit denen Wir jen gemeinsame Sache gemacht
haben, und zu deren Unter#tüt##ng und an deren Seite wir kämpfen
werden. Unsere Schiffswersten müssen Schiffe zu Hunderten herslellen, die
trotz der U.Boote den :äglichen Bedarf nach der anderen Küste des Ozeans
bringen, und unsere Felder, Bergwerke und Fabriken müsien Material in
Hüll e und Fllle liefjerun, um unsere eigenen Land- und Seestreitkräfte zum
Kriege auszurüsten und gleichzeitig unser Volk, für das die tapferen Männer,
die unter den Wassen stehen, nicht länger arbeiten können, zu kleiden und
mit dem Nötigen zu versorgen, wir müssen die Armeen in Europa, denen
wir zur Serte stehen, kleiden und ausrüsten helfen und die ebstühle und
Fabriken in Europa mit Nohmaterial versorgen. Wir müssen Kohlen für
die Schiffe auf der See und für Hunderte von Fabriken jenseits des Meeres
beschaffen, für Stahl sorgen, aus dem drüben Wassen und Munition hergestelt
werden, und für isenbahnschienen für die ausgesahrenen Eisenahnen
hinter der Front, für Lokomotiven und Eisenbahnwagen zum Ersatz
des Materials, das täglich zerstort wird, für Maultiere, Pserde und Rinder,
kurz alles, womit die Völker Frankreichs, Jraliens und Runlands sich sonst
selbst veriorgt haben, zu dessen Erzeugung sie aber jen nicht grnung Menschen,
Material und Maschinen verfügbar haben. Das Daupteriordernis unjeres
eigenen Volkes und der Völker, mit denen wir zusammengehen, ist eine
reichliche Veriorgung namentlich mit Lebensminicln. Tie Wichtigkeit einer
ausreichenden Lebensmitielveriorgung in diejem Jahr sieht an erster Sielle.
Ohne reichliche Nahrungsminel für die Armee und die Völler, die jetzt im
Kriege sind, würde das ganze große Umiernehmen, dem wir uns angeschlosien
haben, zusammenbrechen und feblichlagen. Die Lebensmimelreierven der
Welt sind gering. Nicht nur während der icbigen schwierigen Lage, sonde
auch für einige Zeit nach dem Kriege müssen umter eigenes Volk und ei
großer Teil der Völker Europas auf die amerik. rute rechnen können.
Von den Farmern dieses Landes hängt deshalb in großem kaße das
Schickial des Krieges und das Schicksol der Voller ab. Die Zeit ist kurz.
und es ist von der allergrösnen Wichtigkeit, daß alles gelan wird und sosort
getan wird, um für große Ernten zu sorgen. Ich auvelliere an die jungen
und alten Männer, sich in Scharen der Landarbeit zuzuwenden, damit bei
dieser großen Sache keine tühe und Arbeit geipart bleibt. Ich appelliere
bejonders an die Farmer im Süden, große Mengen von Verreide und
Baumwolle anzubauen. Sie können ihren Patriotismus in keiner besseren
und überzeugenderen Weise zeigen, als indem sie der garohen Versuchung
der gegenwärtigen Baumwollpreise widersiehen und in großzügiger Weise