Full text : Rosenheimer Anzeiger. 64. Jahrngang (64)

 

Pate

Kanonier  im  23.  Feld

Um  stilles  Beileid  bitten:

 

 

 

heute  morgen  1
Vater,  Schwiegervater,  Bruder  und  Vetter

 

den  ist.

Um  kreundliches  Gedenken  im  Cebete  bilten:

ROSENHEIM,  Bad-Aibling,  Windschnur,
den  2.  November  1918.

Die  tieftrauernden  Hinterbliebenen.

Iite  P  eerdigung  findet  am  Alontng,  den  4.  November  nachm.  1  Uhr  statt
Seehengortesdienst  wird  am  Donnerstsg,  den  7.  November  früb  38  U’hr  in  der  Slaru-Dl’##kucche
  abgeballen,  wozu  Verwandte.  Ereunde  und  BRekannte  um  den  Kichgang

Lebeten  uerden.

 

Wu  die  Wiehhalter
Olehstandeverzcichnisse  betreffend.
Die  bei  undo  bie  jJetzt  Krssrau  Biehstanderechrs

r  die  Zelt  p
ins  lhaft.  E.  Ws

nzeigen  urer  Zu.  und  2#  Abgänge
Okt.  1918  waren  zum  Teil  143.

!si*  darauf  hingewiesen,  dor-  Hcder  See  Giehfatter  3

biet  ist  die  Zu-  und  Abgänge  an  Rindvich  (Kälber,  Jun
r7  aler2  und  Kühe),  Schwelne  chien  der  Feieh
und  Ziegen  einschließlich  der  Lcm  am  6.  eines
Monate  bei  der  hiesigen  weeplschtamtenrtstee
Rathauesaal)  mündlich  oder  schristlich  anzuzelgen.  Zur
ilise  ge  sind  Postkarten  zu  berwenden,  die  an  dleser
er

In  die  auf  der  Rückseile  der  Poftkarte  usgedruchlen  Tabelle
Unzutragen  die  Zugänge  durch  Geburt,  dann  durch  Kauf  oder
unter  Angabe,  von  oder  mi  wem  der  Kauf  oder  4%
2.  Bel  den  Abgängen  mu  angegeben  werden,  unter  welcher
scheinreihe  und  Nummer  Viehstüche  an  die  bayerische  Flelschjung
  abgegeben  und  ob  Gerhltüche  andermelg  verkauft  oder
bt  wurden  unter  Angabe  des  Nam  und  w-  nort  des
bnehmers,  ferner  necs-  Uöschlinchden  Grund  einer  beson-Erlaubulo
  für  den  elgenen  Hauohalt  geschlachtel  er  nol  ·

chtet  wurden  oder  Wbenr.  sind.  Unter  leinen  Umständen

die  Angabe  „an  Unbekann!“  verkauft.

Die  banecrische  Flelschversorguigsstelle  wird  von  Zeit  zu  Zelt
nehen  Nachschau  in  den  Stallungen  durch  ihre  Veamien  vorenn

  ich  dberauostelll,  daß  Vieh  v

3  oder  geschlachtet  ober  enn  die?

#  oder  unrichtig  oder  Vavollständdige  A  gemach
5  wird  unnachsichtlich  Sitr  alen  tattet.

Lieh,  dae  verschwieg  hene  Ist,  kann  alo  dem  Slaate

en  erklaͤrl  werden  n  Uneien  ob  es  dem  Auokunfie-.

  gehört  oder  nich

ergehl  daher  an  e  Einslcht  und  das  hserlbttt  Emb  ·

i.  lehhaler  die  ernsle  Mahnung:  „Haltet  Euch  sern  von

del  und  der  Schwarzschlachdad

  unsere  Colkeerinträchtg

  ei  jeden  sei  Ge  und  Abgang)

im  Liehstand  F  d  —.—  aft  a

Rosenheim,  den  30.  Ollober  1918

r*  oder  helmlich
izeilia
wur-Siadimagljirat.

  Woust.

TODESANZEIGE.

Fern  von  der  Heimat  und  seinen  Lieben  sich  am  16.  Oktober  1918
bei  einem  Patrouillengang  durch  cinen  Granatschuss  nach  4  Jahren  treuester
  Pflichterfüllung  mein  heißgeliebter  Gatte,  unser  treubesorgter  Vater,
herzensguter  Sohn,  unvergesslicher  Bruder,  Onkel,  Schwager,  Vetter  und

Georg  Henauer
-Art.-Regt.,  9.  Batterie
im  Alter  von  34  Jahren.  Wer  seinen  edlen,  herzensguten  Charakter  kannte,

wird  unseren  Schmerz  ermessen  können.

Windschnur,  Flintsbach,  Degerndorf,  Stamsried,  Bevernau,  Rosenheim,
  jachenau,  im  Felde,  den  2.  November  1918.

Der  bl.  Stelengottescienst  wird  am  Dienstag,  den  s.  November  1918  un  3  Uhr  in  der  Plarrkirche  ru
I  Lnisbach  abgchalten  woru  Frcunde,  Verwanckte,  Bekannte  und  Kriegskameraden  um  den  Kirchgang  Echeren  verden.

TopsS-AzEleE

Tielerschüttert  bringen  wir  die  traurige  Nachricht,  dass
5%½9  Uhr  mein  lieber  Gatte,  unser  treubesorgter

Heerr  Joseph  Ametsbichier

Zuletzt  inn  Hllsdieust  beim  Umladekommando

nach  schwerem  Leiden,  wohl  vorbereitet  durch  den  Empfang  der
hl.  Sterbesakramenten  im  Alter  von  59½  Jahren  sankt  verschie-Die

  schmerzgebeugte  GCattin
mit  ihren  3  domündigen  Kindern
nebst  Eltern  u.  Geschwister
sowle  den  ödrigen  Verwandten.

Schönheit  ist  Reichtum

7  Alle  Unreinhelten  der  Haut,
Flechken,  Sommersprossen,  Pichein

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Llole  Dank-  u.  Anerzennungoper
  Dose

Leihh  «  Schreiber,

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Sonnfag,  N.  November  151#

 
 
     
    
   
  
   
   

dach  Mitteilung  des  kath.  Stadipfarramtes  ndet
am  Monctag,  den  4.  Rovember,  vormittags
9  Uhr.

Berlengottesdienst

fll  die  gesallenen  Krieger  der  Stabtgemeinde

Dierzu  beehren  sich  die  unterfertigten  Vorstandschaften
  ihre  hochgeschätzten  Derren  Ebrenmltglleder
und  Witglieder  zu  recht  zahlreicher  Betelligung  freundlichst
  ein  zuladen.

anz  Groß,
I.  Vorstand  des  Veter.--  u.  Mrieger-Der.  Rosenheim  D.#.
Karl  Nuhrainer,
I.  Lorstand  d.  Rampfg.=  u.  beter.-Ler.  Rosenhe#im  E.  V.

Aufstellung  um  ¾/9  Uhr  seweils  vor  den  Fabnenduartieren.

  964

 

    
 
      
  
    
  
  

Der  beilige  Seelengottesdlest  für

Katharima  Stum

f##det  Dleustag,  den  F.  Mevenber  do1,  vorm.
Udr  in  der  Stadtprarrricche  statt.  9505

     

Frischgemüse
liommt  ab  Monlag  fräh,  im  Stadllagerhars  3.  Verluf

Fischer,  Gärwer.

 

Kemibs-Creme

r  "

stubl,  eisern.  Rinderdettstatt,

Herfteller  *—t  des  bellebten  Oelwachsutzes


Bietresft:  Moahnahmen  bei  Luftangr  issen.

Ausschneiden  und  Aufbewahren!
Bekanntmachung.

Es  best-ht  die  Iöglickheit,  daß  unsere  §.inde
erhöhte  Antrengungen  mochen  werden,  um  unseren
beimallichen  Boden  durch  Illegerangriffe  zu  schadigen.

Erfahrungsgemaß  bürgt  (neben  d.  mil  Slugabwehr)
nur  die  genaue  Beochtung  der  bebannt  zegebenen  Anleiturg
  Üb.  r  das  De#rhalten  bei  Sliegerang'iffen  dafur  daß
Schadigung  und  Verlulie  von  Mienschenleben  vemieden
oder  doch  auf  ein  Mindestmaß  beschränkt  werden.

Es  werden  daher  diese  Verhallungsmaßnahmen
(die  überdies  der  Einwohnerschaft  durch  offentlichen

Anschlag  ständig  vor  Augen  gehalten  werden)  zur  gewissenhaften

  Befolgung  im  nachftehenden  wiederholt  in  Erinnerung
  gebracht.

Man  beberzige  vorkallem  die  Mahnung  zur  Unhe
und  Besonnen##t  und“  ase  ohne  Hast  Schutz  unter

Soder  nter  malsiven  Mauern

Die  Hausbesitzer  aber  selen  an  ihre  Vssicht  den
Schatisuchenden  bel  Iliegeralarm  durch  Offenhaltung
der  Haus  l#gänge  das  Auterteln  zu  eimöglichen,
besonders  erinsert.

Verhalten  bei  Luftongriffen.
Rahe  und  Besonnenheit  nicht  verlieren!  Keine  Hafl!
Ins  rei=  wirkende  Cichter  löschen  od.  voll  abblenden!
Totbeleuchtung  bereithallen  !  Vvorsicht  mit  Gas!
Hauseingänge  für  Schutzsuchende  zuganglich  machen!
Ausenthalt  im  Sreien,  an  Sennern  u  Türen  gefahrlich!
HecWgelegene  Rä  ume  verlossen!  Schitz  unter  u.  hinter
masswen  Mauern  suchen  (untere  Stochwerke,  KReller,
Hensterpfeiler))  Keine  gröheren  Ansammiu#gen  in
einzelnen  Räumen!
Im  Sreien  hinlegen.  in  Verlicfungen,  Graͤben!
uhrwerke  halten!  Pferde  anbinden,  Deckung  suchen!
Bei  geplatzten  und  nicht  geplatzten  VBomben  Raume
u.  Plätze  in  weitem  Umkreise  sofort  verless  mn  strenge
meiden  wegen  Explosions=  und  schwerer  Dertistungsgefahr!
  Achts  anrühren!  Sosort  polizei  melden!
9.  eschmutzung  des  Kôrpers  und  der  Kle.dung  mit
Slüössigkeiten  von  Bomben  vermeiden;
10  Einatmen  von  Gasen  vermeiden!
feuchtes  Tuch  vor  Mund  und  Nafse
11.  Bei  eingeatmetem  Gas  sofort  Arzt  holen!  Oel,  wlilch.
Alkoholische  Geträre  als  chegenmutel  nicht  geben!
Sofort  ins  Sreie  bringen!  Wern  nétia,  hünftliche
Almung,  Sauerstoffeinatmungen  (b.  Rettungsstationen,
HLeuerwehr,  Apotheke  zu  baben)!
12.  Auch  nach  dem  Angiue  keine  Ansammlungen  und
kein  unnützes  Geschwa
14.  Serngesprache  wahtend  u.  unmittelbar  nach  einem
Sliegerangriffe  nur  in  Brand-  und  e  bei
lebensgefdhrlicher  Erkrankung!  Gewähr  für  Verbindung
  it  nicht  geacben!  Poltzel  oder  nachste  offentliche
  Meldestelle  aufsuchen!
14.  Seuermelder  nur  fuͤr  wirkliche  Brandfaͤlle  benuͤtzen
Flieser-Alarm:
Fortgesetztes,  jedoch  in  hursen  Seiträumen  unterbrochenes
  Läuten  der  nunmehrigen  größten  clocke  der
Stadtpfarrirche  und  der  Olocken  der  Sürstatterhirche.
(Anschlagen)
Planatanschläge  an  Häusern  und  Ld#en.
Nachts  Ausschaltung  der  ell#ktrischen  Straßenbeleuchlung.

Die  Sleegergefahr  ist  vorüber,  wenn  das  Lduten
eingestellt  ist  und  bei  Nacht  die  elcktrische  Straßenbeleuchtung
  wieder  eingeschaltet  wird.
Rosenyeim,  den  1.  Noemth  191|8

7.

A#em  anhalten,

ßSe

 

 

 

Stadtmagistrat.