Pate
Kanonier im 23. Feld
Um stilles Beileid bitten:
heute morgen 1
Vater, Schwiegervater, Bruder und Vetter
den ist.
Um kreundliches Gedenken im Cebete bilten:
ROSENHEIM, Bad-Aibling, Windschnur,
den 2. November 1918.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
Iite P eerdigung findet am Alontng, den 4. November nachm. 1 Uhr statt
Seehengortesdienst wird am Donnerstsg, den 7. November früb 38 U’hr in der Slaru-Dl’##kucche
abgeballen, wozu Verwandte. Ereunde und BRekannte um den Kichgang
Lebeten uerden.
Wu die Wiehhalter
Olehstandeverzcichnisse betreffend.
Die bei undo bie jJetzt Krssrau Biehstanderechrs
r die Zelt p
ins lhaft. E. Ws
nzeigen urer Zu. und 2# Abgänge
Okt. 1918 waren zum Teil 143.
!si* darauf hingewiesen, dor- Hcder See Giehfatter 3
biet ist die Zu- und Abgänge an Rindvich (Kälber, Jun
r7 aler2 und Kühe), Schwelne chien der Feieh
und Ziegen einschließlich der Lcm am 6. eines
Monate bei der hiesigen weeplschtamtenrtstee
Rathauesaal) mündlich oder schristlich anzuzelgen. Zur
ilise ge sind Postkarten zu berwenden, die an dleser
er
In die auf der Rückseile der Poftkarte usgedruchlen Tabelle
Unzutragen die Zugänge durch Geburt, dann durch Kauf oder
unter Angabe, von oder mi wem der Kauf oder 4%
2. Bel den Abgängen mu angegeben werden, unter welcher
scheinreihe und Nummer Viehstüche an die bayerische Flelschjung
abgegeben und ob Gerhltüche andermelg verkauft oder
bt wurden unter Angabe des Nam und w- nort des
bnehmers, ferner necs- Uöschlinchden Grund einer beson-Erlaubulo
für den elgenen Hauohalt geschlachtel er nol ·
chtet wurden oder Wbenr. sind. Unter leinen Umständen
die Angabe „an Unbekann!“ verkauft.
Die banecrische Flelschversorguigsstelle wird von Zeit zu Zelt
nehen Nachschau in den Stallungen durch ihre Veamien vorenn
ich dberauostelll, daß Vieh v
3 oder geschlachtet ober enn die?
# oder unrichtig oder Vavollständdige A gemach
5 wird unnachsichtlich Sitr alen tattet.
Lieh, dae verschwieg hene Ist, kann alo dem Slaate
en erklaͤrl werden n Uneien ob es dem Auokunfie-.
gehört oder nich
ergehl daher an e Einslcht und das hserlbttt Emb ·
i. lehhaler die ernsle Mahnung: „Haltet Euch sern von
del und der Schwarzschlachdad
unsere Colkeerinträchtg
ei jeden sei Ge und Abgang)
im Liehstand F d —.— aft a
Rosenheim, den 30. Ollober 1918
r* oder helmlich
izeilia
wur-Siadimagljirat.
Woust.
TODESANZEIGE.
Fern von der Heimat und seinen Lieben sich am 16. Oktober 1918
bei einem Patrouillengang durch cinen Granatschuss nach 4 Jahren treuester
Pflichterfüllung mein heißgeliebter Gatte, unser treubesorgter Vater,
herzensguter Sohn, unvergesslicher Bruder, Onkel, Schwager, Vetter und
Georg Henauer
-Art.-Regt., 9. Batterie
im Alter von 34 Jahren. Wer seinen edlen, herzensguten Charakter kannte,
wird unseren Schmerz ermessen können.
Windschnur, Flintsbach, Degerndorf, Stamsried, Bevernau, Rosenheim,
jachenau, im Felde, den 2. November 1918.
Der bl. Stelengottescienst wird am Dienstag, den s. November 1918 un 3 Uhr in der Plarrkirche ru
I Lnisbach abgchalten woru Frcunde, Verwanckte, Bekannte und Kriegskameraden um den Kirchgang Echeren verden.
TopsS-AzEleE
Tielerschüttert bringen wir die traurige Nachricht, dass
5%½9 Uhr mein lieber Gatte, unser treubesorgter
Heerr Joseph Ametsbichier
Zuletzt inn Hllsdieust beim Umladekommando
nach schwerem Leiden, wohl vorbereitet durch den Empfang der
hl. Sterbesakramenten im Alter von 59½ Jahren sankt verschie-Die
schmerzgebeugte GCattin
mit ihren 3 domündigen Kindern
nebst Eltern u. Geschwister
sowle den ödrigen Verwandten.
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Sonnfag, N. November 151#
dach Mitteilung des kath. Stadipfarramtes ndet
am Monctag, den 4. Rovember, vormittags
9 Uhr.
Berlengottesdienst
fll die gesallenen Krieger der Stabtgemeinde
Dierzu beehren sich die unterfertigten Vorstandschaften
ihre hochgeschätzten Derren Ebrenmltglleder
und Witglieder zu recht zahlreicher Betelligung freundlichst
ein zuladen.
anz Groß,
I. Vorstand des Veter.-- u. Mrieger-Der. Rosenheim D.#.
Karl Nuhrainer,
I. Lorstand d. Rampfg.= u. beter.-Ler. Rosenhe#im E. V.
Aufstellung um ¾/9 Uhr seweils vor den Fabnenduartieren.
964
Der beilige Seelengottesdlest für
Katharima Stum
f##det Dleustag, den F. Mevenber do1, vorm.
Udr in der Stadtprarrricche statt. 9505
Frischgemüse
liommt ab Monlag fräh, im Stadllagerhars 3. Verluf
Fischer, Gärwer.
Kemibs-Creme
r "
stubl, eisern. Rinderdettstatt,
Herfteller *—t des bellebten Oelwachsutzes
Bietresft: Moahnahmen bei Luftangr issen.
Ausschneiden und Aufbewahren!
Bekanntmachung.
Es best-ht die Iöglickheit, daß unsere §.inde
erhöhte Antrengungen mochen werden, um unseren
beimallichen Boden durch Illegerangriffe zu schadigen.
Erfahrungsgemaß bürgt (neben d. mil Slugabwehr)
nur die genaue Beochtung der bebannt zegebenen Anleiturg
Üb. r das De#rhalten bei Sliegerang'iffen dafur daß
Schadigung und Verlulie von Mienschenleben vemieden
oder doch auf ein Mindestmaß beschränkt werden.
Es werden daher diese Verhallungsmaßnahmen
(die überdies der Einwohnerschaft durch offentlichen
Anschlag ständig vor Augen gehalten werden) zur gewissenhaften
Befolgung im nachftehenden wiederholt in Erinnerung
gebracht.
Man beberzige vorkallem die Mahnung zur Unhe
und Besonnen##t und“ ase ohne Hast Schutz unter
Soder nter malsiven Mauern
Die Hausbesitzer aber selen an ihre Vssicht den
Schatisuchenden bel Iliegeralarm durch Offenhaltung
der Haus l#gänge das Auterteln zu eimöglichen,
besonders erinsert.
Verhalten bei Luftongriffen.
Rahe und Besonnenheit nicht verlieren! Keine Hafl!
Ins rei= wirkende Cichter löschen od. voll abblenden!
Totbeleuchtung bereithallen ! Vvorsicht mit Gas!
Hauseingänge für Schutzsuchende zuganglich machen!
Ausenthalt im Sreien, an Sennern u Türen gefahrlich!
HecWgelegene Rä ume verlossen! Schitz unter u. hinter
masswen Mauern suchen (untere Stochwerke, KReller,
Hensterpfeiler)) Keine gröheren Ansammiu#gen in
einzelnen Räumen!
Im Sreien hinlegen. in Verlicfungen, Graͤben!
uhrwerke halten! Pferde anbinden, Deckung suchen!
Bei geplatzten und nicht geplatzten VBomben Raume
u. Plätze in weitem Umkreise sofort verless mn strenge
meiden wegen Explosions= und schwerer Dertistungsgefahr!
Achts anrühren! Sosort polizei melden!
9. eschmutzung des Kôrpers und der Kle.dung mit
Slüössigkeiten von Bomben vermeiden;
10 Einatmen von Gasen vermeiden!
feuchtes Tuch vor Mund und Nafse
11. Bei eingeatmetem Gas sofort Arzt holen! Oel, wlilch.
Alkoholische Geträre als chegenmutel nicht geben!
Sofort ins Sreie bringen! Wern nétia, hünftliche
Almung, Sauerstoffeinatmungen (b. Rettungsstationen,
HLeuerwehr, Apotheke zu baben)!
12. Auch nach dem Angiue keine Ansammlungen und
kein unnützes Geschwa
14. Serngesprache wahtend u. unmittelbar nach einem
Sliegerangriffe nur in Brand- und e bei
lebensgefdhrlicher Erkrankung! Gewähr für Verbindung
it nicht geacben! Poltzel oder nachste offentliche
Meldestelle aufsuchen!
14. Seuermelder nur fuͤr wirkliche Brandfaͤlle benuͤtzen
Flieser-Alarm:
Fortgesetztes, jedoch in hursen Seiträumen unterbrochenes
Läuten der nunmehrigen größten clocke der
Stadtpfarrirche und der Olocken der Sürstatterhirche.
(Anschlagen)
Planatanschläge an Häusern und Ld#en.
Nachts Ausschaltung der ell#ktrischen Straßenbeleuchlung.
Die Sleegergefahr ist vorüber, wenn das Lduten
eingestellt ist und bei Nacht die elcktrische Straßenbeleuchtung
wieder eingeschaltet wird.
Rosenyeim, den 1. Noemth 191|8
7.
A#em anhalten,
ßSe
Stadtmagistrat.