Full text : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1814. (9)

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dem  Oberarzt  S  rtner  vom  Infant.  Regiment  Nr.  3.  die  allernnterthänigst  nach,
gesuchte  Enclassung  aus  den  Königl.  Diensten  ertheilt.  ,  ·

Untecm18.Jul.wusdeSecondiLieutenantKübelvomCavsll.RegtmtekNr.2·
Herzog  Louis  als  Premier-Lieutenant  zum  Cavall.  Regiment  Nr.  4.  Prinz  Udam  versetze,  u.

der  SecondLieucenant  v.  orstner  vom  Cavall.  Regiment  Nr.  3.  Dragoner  Kronprinz
  zur  Garde  zu  Pferd  versest.

Se.  Königl.  Mas.  haben  vermäg  allerhöchsten  Reseripts  vom  33.  Jul.  die  Stiftungs,
  Verwaltung  in  dem  Cameral,  Bezirk  Biberach  dem  bisherigen  Holpiral-Verwalter
  Eben  daselbst  zu  übertragen,  und  den  seitherigen  Scifesverwalker  v.  Heider  zum
Kirchenpfleger  in  Biberach  zu  ernennen;  und

vermäög  allerhöchsten  Reseripts  vom  25.  Jul.  die  vacante  Ober-Regierungs=  Serretair,
  Stelle  dem  vormahligen  Auditor  und  Regiments=  Quartiermeister  v.  Klert  zu  übertragen
  allergnädigst  geruht.

Bermög  allerhochsten  Reseripts  vom  36.  Jul.  haben  Se.  Königl.  Mas.  den  Buchund
  Kupferdruker  Hasselbrink  in  Stuctgart,  zum  Hof=  und  Kanzlei  -Kupferdruker
allergnddigst  ernannt.  «

Se.  Königl.  Mas.  haben  vermög  allerhöchsten  Reseripts  vom  27.  Jul.  den  zum
Pfarrer  in  Gebersheim  ernannten  Diaconus  Schelling  zu  Herrenberg)  nach  seinem  allerunterthänigsten
  Ansuchen,  auf  dem  bisher  brcch  beten  Diaconat  Herrenberg  zu  belassen,
und  dagegen  die  Pfarrei  Gebersheim  dem  Pfarr.  Vikar  Mayer  von  Gerlingen  zu  übertragen
  allergnädigst  geruhe.

 

Der  Königl.  Advokat  Heinrich  Richter  von  Crailsheim  ist  zum  Königl.  Notar
aufgenommen,  in  dieser  Eigenschaft  verpflichtet,  und  heute  bei  dem  Königl.  Ober-Tribunal
  immatrikulirt  worden.  Tübingen)  den  26.  Jul.  1814.

Srtuttgart.  Bei  der  Königl.  Section  des  Medicinal-Wesens  wurde  nach  erstandener

  Prüfung  und  geschehener  Verpflichtung  dem  niec.  Dr.  Rösler  von  Altenstaig,
Oberamts  Nagold)  die  Erlaubniß  zur  medicinischen  Praxis  ertheilt.  Den  7.  Jul.  1814.

 

Se.  Königl.  Majs.  haben  allergnädigst  geruht,  dem  Johann  Wöllhaf  von  Wolpertswende,
  dem  Martin  Schmid  von  Onolzheim,  dem  Georg  Leonhard  Wier,
sching  von  Lichtenthal,  und  Johann  Schmid  von  Jaxtheim  wegen  der  von  ihnen  vollbrachten
  Rettung  2  Königl.  Osfiziere  vom  Erteinken  im  ausgetretenen  Jaxtflusse  die  fllberne
  Civil-Verdienst=  Medatlle  zu  verleihen,  und  jedem  derselben  ein  Gratial  von  2a  fl.
aus  der  Konigl.  Staats-Kasse  auszusezen.

Freudenthal.  Der  berittene  Gensd'armes  Laib  hat  am  1..  diß  den  Baurenkuecht
Ludwig  Groz  dabier,  welcher  auf  einem  zweispännigen  leeren  Wagen  auf  der  Deichsel
sizend,  von  den  schen  gewordenen  Pferden  in  vollem  Rennen,  nachdem  der  Hinterwagen
weggeschlendert  und  der  Leit-Riemen  abgerissen,  an  einen  Abhang  geführt  worden  war!
aus  augenscheinlich  grosser  Gefahr  gerettec,  indem  er  den  Pferden,  denen  er  nachgeeilt,
geschikt  und  mir  eigener  Gefahr  in  den  Zugel  gefallen  ist.  Auf  Befehl  Königl.  Hoch-