Metadata : Bismarck´s Glaube.

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seltene  #)  Illusion,  die  man  immer  wieder  als  bewußte
Selbsttäuschung  aufzufassen  versucht  ist,  durch  die  Siktion
des  friedfertigen  Hapstes  #32):  „Ich  halte  den  Dapst  für
deutschfreundlicher  als  das  Zentrum  .  Der  Dapst  ist
außerdem  nicht  Welfe,  er  ist  nicht  Pole  und  er  ist  auch  nicht
deutschfreisinnig  ..  vollständig  frei.“  Nicht  immer  und
unter  allen  Umständen  und  in  bezug  auf  alle  Dersonen
habe  er  zu  den  Bestrebungen  der  römischen  hierarchie
Dertrauen  gehabt.  „Ju  dem  jetzt  regierenden  Dapst  aber
habe  ich  Dertrauen.“  Das  wird  sogar  einmal  damit  gestützt,
  daß  der  Papst  die  Knzeigepflicht,  die  er  einmal  geleistet,
  immer  und  dauernd  leisten  könne;  „denn  die  römische
Kirche  hat  nicht  die  Gewohnheit,  einzelne  Kusnahmen  von
den  Regeln,  die  sie  für  unumstößlich  hält,  nach  Belieben
zu  machen,  und  am  andern  Tage  wieder  eine  andere  Theorie
  aufzustellen“!  Im  innerkirchlichen  Kampf  zwischen  dem
friedlichen,  deutschen  Dapst  und  den  demokratisierenden
ultramontanen  Geistlichen  ist  ihm  „der  Sieg  des  Dapstes
über  kurz  oder  lang  gar  nicht  zweifelhaft.“  Und  während
er  vor  kurzem  noch  8)  nachgewiesen  hatte,  daß  die  katholische
  Kirche  erfahrungsgemäß  keinen  Schutz  gegen  die
Sozialdemokratie  biete,  sieht  er  nun  #)  an  die  stelle  der
päpstlichen  Kutorität  einerseits  die  priesterliche  Gewalt  des
demokratisierenden  Priesters,  andrerseits  die  Sozialdemokratie
  treten;  „in  dieser  Beziehung  halte  ich  die  subversiven
Tendenzen,  das  Unterwühlen  der  Kutorität  für  vollständig
gleichbedeutend,  mag  es  von  geistlicher  oder  weltlicher
Seite,  von  Sozialdemokraten  oder  demokratisierenden  eistlichen
  ausgehen.  papst  und  Naiser  haben  in  dieser  Be—