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desselben in der Richtung des stärksten Gefälles, damit die HDolzstücke in horizontale Lage kommen. Bei gegebener
Hänge der Dolzstücke erhält man die Stoßlöhe für ###m bei Um Breite durch Division der Stoßgrundfläche in 1:
z. B. Länge = 1,2 m, Grundfsläche 1.: qm, Döhe — -— cund 0,85 m. Dazu Schwindemaß.
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Die Längenermittelung der Stämme erfolgt vermittelst eines mit Unterteilung versehenen Zweimeterstockes.
Die Ulessung beginnt vom oberen Nande des Lallkerbes ab und soll, abgesehen von besonders wertvollen Stämmen.
möglichst mit vollen Metern abschließen. Alle zwei Uleter wied ein feiner Sägeschnitt in die Rinde gemacht. Bezeichnung
der Stammitte, wo die Dicke gemessen wird, durch ein mit dem ZReißhaken eingerissenes Krenz oder einen Schalm.
Messung der Dicke mit der Klupxpe über Krenz und Berechnung des Ulittels. Bei Wülsten, Asten in der Mitte
Messung gleich weit ober und unterhalb der Mitte, wo der Stamm normal ist, und Berechnung des Mittels. Unregelmäßige
Stämme in Albschnitte einteilen und jeden Ceil für sich aufmessen. Bei Stämmen wird die dlummer
uschwarze Glfarbe) und darunter das Llufmaß (links Länge, rechts Durchmesser auf die Grundfläche des Stammes
Leschrieben. Zei Derbschichtholz und Reis 1 Vorstoßen eines Holzstückes in dee Mitte in 2 3 höhe, worauf die Mummer
kommt. Derbholzstangen erhalten die UAnmmer auf eine Hlalte am unteren Ende. Im übrigen werden die ummern
auf die rechten Seitenpfähle oder besondere Anmmerpfähle geschrieben. Uumerierschlägel von Wilhelm Göhlers Witwe,
Freiberg in Sachsen. — Reisholzstangenhaufen sind durch Querhölzer in Gruppen von je zehn Stäck zu teilen.
Der Festgehalt der Stämme wird einer Kubiktabelle entnommen, welche nach Länge und Mittenducchmesser
den Inhalt direkt angibt. Jur Zestimmung des Festgehaltes von Grubenhölzern aus Länge und Sopfstärke dient
die Maßtasel von Forstmeister Haul Lehnpfubl.
Das Uumerieren geschieht entweder sortlanfend, wie das Holz im Walde sieht oder liegt, gewöbnlich jedoch
mit besonderer Behandlung ven UMutzholz und Brennholz, oder sortiments- und tarklassenweise. In letzterem Falle
wird das Holz erst mit Blei sortlaufend vornumeriert und in das Uummerbuch eingetragen. Alsdann gibt man dem
Holze in dem Uummerhnch neue Nummern, und zwar so, daß die Mummern der einzelnen Sortimente und Carklassen
in der vorgeschriebenen Zeihenfolge geschlossen bintereinander folgen. Diese neuen Uummern werden alsdann mit
schwar zer Olfarbe auf das Holz übertragen. Im dlummerbuch vermerkt man, wo das Holz im Walde lagert, z. B. im
Siepen, am Mühlenweg, am B. Gestell, am Wildacker, Feldrand usff., und schreibt den Ort zweckmäßig auch später
auf die Abfuhrlegitimation, damit das Holz leicht vom Fuhrmann gefunden werden kann. Größere Kahlschläge teilt
man in kleinere Bezirke durch Seichen an Kandhäumen, eingeschlagene Hfähle in einiger Entsernung vom Schlag
(zur Dermeidung des Umfahrens. und bezeichnet diese Unterteile mit römischen Siffern, welche auch im Unmmerbuch
vermerkt werden. Das sortimentsweise Mumerieren hat große Vorzüge für die Buchführung und den Verkauf. Es
macht das schriftliche Derfabren einfach und sicher. Als Nachteil ist zu verzeichnen die schwierigere Auffindbarkeit
des Holzes und die unbeguemere Abnahme. Wo ganze Schläge pro Festmeter oder ganze Sortimente im Dorverkanf abgegeben
sind, wird man nicht sortimentsweise bzw. klassenweise numerieren, man sorgt nur dafür, daß das Holz
eines Känfers tunlichst eine geschlossene Unmmernfolge erhält. Da die Taxklassen der Laubhölzer nach der Stärke
des Minendurchmessers gebildel werden, so können die Klassen ohne Vornumerierung direkft auseinander gehalten
werden, indem man jeder Klasse eine mit fortlaufender Uummernfolge versebene Seite zuteilt. Zeim Tumerieren
werden nun die Stämme in die zutreffende Seite eingetragen. Ist die Seite voll, so wird am Schluß eine neue Seite
eingerichtet. Die Nummernfolge setzt hierbei naturgemäß zuweilen aus, was aber nichts verschlägt. Bei diesem Derfabren
erhält man wenigstens gruppenweise die Sortimente zusammen, was schon viel wert ist. Um auch bei Nadelbolzstämmen.
die nach dem Festgebalt sortiert werden, aus den Abmessungen die Ulasse bestimmen zu können, trägt
der Umschlag zum NUummerbuch auf der Innenseite oben ein Täfelchen, dessen Einrichtung folgende ist. Die römischen
Jahlen im Uopf bezeichnen die UKlassen, die darunter stehenden Siffern die zu den Klassen gehörigen Durchmesser
in Sentimetern, für die links auf gleicher Hhöhe stehende Länge in Metern. Angenommen, die Länge des Stammes betrage
lom, die Mittenstärke 24 em, so sehe ich bei Länge 10. daß alle lom langen Stämme bis 25 cm Durchmesser, mithin
auch der vorliegende, zur IV. Mlasse gehören. Ein Stamm von lo m Länge und 50 cm Durchmesser gehört in die
II. Klasse, und ein solcher von 51 cm Durchmesser in die I. Klasse, für welche, weil sich von selbst ergebend, keine
Spalte eingerichtet ist. Das Cäfelchen, welches über das M#ummecbuch binansragt und dahber beständig sichtbar ist,
giht auch die Durchmesser für die Klassen der Laubholzstämme an. Die Stangenklassen befinden sich weiter unten. —
Das Numerieren soll so erfolgen, daß Verwechselungen ausgeschlossen sind. In einem Schlage soll daher dieselbe
Unmmer nicht zweimal vorkommen. Ulan numeriert daher zunächst das Uutzholz und daran auschließend mit fortlaufender
Aummernfolge das Brennholz. Bei mangelnder Disteiktseinteilung und nicht scharfer Abgrenzung der Hiebsbezirke,
wie es in kleineren Verhältnissen oft der Fall ist, läßt man die Wummernfolge zweckmäßig so lange durchlaufen,
öis Derwechselungen ausgeschlossen sind.
Nach der Schlagabnahme, wenn solche stattfindet, wird bei nicht stattgehabtem Vorverkauf des
Dolzes der Inhalt des Ammmierbuches in die Abzählungstabelle und Verwendungsnachweisuns (Form. 130)
übertragen, und zwar, falls nicht bereits in dieser Weise numieriert ist, sorkiments= und tarxklassenweise.
Ist das Holz vor dem Einschlas verkauft, so findet nur die Buchung der summarischen Schlagergebnisse
nach der Susammenstellung (Form. 130) statt. Bei der Übertraguns des Unmmerbuchs in die
Abzählungslabelle ist die übliche Reihenfolse der Holzarten und Sorlimente einzuhalten, wie dies schon
bei der Gusammenstellung der Unmmerbuchseiten geschehen ist. Aus letzlerer ersieht man, was von
jedem Sortiment auf den einzelnen Seiten steht. Sie bildet also den Hührer bei der Anfertiguns der
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