Volltext : Königlich-Baierisches Regierungsblatt. 1809. (4)

1876

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Ansbach  den  33.  November  1809.
Königliches  General:  Kommissarise
als  protestantisches  General-Decanat

  des  Rezat  Kreises.

Lang,  Direktor.
Donner.

 

(Beiträge  für  die  im  Kriege  beschädigten  Umerthanen
  betreffend.)
Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.
Bei  dem  unterzeichneten  General-Kom:
missariate  sind  bis  zu  dem  Ende  September
I.  J.  folgende  Beiträge  ohne  ausgedrückte
besondere  Bestimmung  zur  Unterstüzung  der
durch  den  kürzlich  geendigten  Krieg  beschädigten
  Unterthünen  eingegangen:
aus  der  Stadt  Rürnberg  durch  die  koͤnigliche
  Polizeidirektion,  —  2394  fl.  a4  kr.
durch  das  königliche  Landgericht  Alrdorf,

.—.—(Q.—-—

 

26  fl.  93  kr.

durch  das  königliche  Polizeikommissariat

zu  Fürth,  —  140  fl.  4ok  kr.
Hersbruck,  —  —  4  fl.  40  kr.
Nürnberg,  —  42  fl.  45  kr.
Porttenstein,  —  —  4  fl.  s4  kr.
Schnaitach,  —  —  56  fl.  367  kr.
Schwabach,  —  —  211  fl.  *4  kr.
Forchheim  —  —  37y  fl.  10  kr.
Summe  2080  fl.  314  kr.

Indem  diese  patriotischen  Gaben  dem  allerhöchsten
  Befehle  gemäß  hiemit  oͤffentlich  be-1880



kanme  gemacht  werden,  wird  zugleich  bemerke,
daß  seiner  Zeit  auch  die  Verwendung  derfelben
  nach  ihrer  Absicht  angezeigt  werden  wird.
Nürnberg  den  6.  Oktober  2800.
Königliches  General-Kommissariar
des  Pegniz-Kreises.
Frelherr  von  Lerchenfeld.
Lippmann:

 

(Einen  Beitrag  für  verunglückte  Unterthanen  betreffend.

Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.
Durch  das  königliche  General-Kommissariat
  des  Iller-Kreises  ist  für  die  durch
den  Krieg  verunglückten  Orte  des  Königrebches
  eine  Sammlung  des  königlichen  Landgerichts
  Leutkirch  mit  137  fl.  142  kr.  eingesendet
  worden.

München  den  à4.  Oktober  1809.
Königliches  General  Kommissarlar
des  Isar-Kretses.

Freiherr  von  Weichs.
Rainprechter.

 

(Die  Verdienste  des  Bürger-Lieutenants  Franz
Faver  Knoll  um  die  dießjährigen  Studenren-Waffenübungen
  im  Regen-Kreise  betreffend.)

Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.
Da  zu  Folge  eines  königlichen  allerhöchsten

Befehls  vom  15.  d.  M.  dem  dießortigen

Bürger-Füsilier=  Lieutenant  Franz  TKaver

Knoll,  sowohl  in  Rücksicht  der  von  ihm

mit  besonderem  Fleiße,  und  vorzüglicher  Geschicklichkeit

  geleiteten  dießjährigen  Studenren=Waffenübung,

  als  auch  wegen  der  patrioti: