Triebwagen. Elektrische Zugförderung. 61
und die Tragfähigkeit der letzteren um 05,2 %„% vermehrt. Für die im
Laufe eines Jahres hinzugekommenen Fahrzeuge sind durchschnittlich
rd. 100,8 Millionen Mark verausgabt worden.
Es waren vorhanden:
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1. April 1900 I. April 1910 arn 1. April 1910
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Lokomotiben # 12 460) 19 394*) 55.7
Personenwagen 22 674 i 37 265 s 64,4
Gepäck- und Güterwagen 232 794 416 721 17.4
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Dabei betrug
die Anzahl der Sitz— «
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Personenwageu...xs1041706s1831554 75,8
die gesamte Tragfähig- l
keir der Gepäck= und
Güterwagen 3 487 024 t4t 5758 907 t 65,2
Um den Personenverkehr zwischen benachbarten Ortschaften und auf Triebwagen.
Nebenbahnen zu verbessern und Anschlüsse von Seitenstationen an Schnellzüge
zu vermehren, sind Personenwagen mit eigener Triebkraft in Dienst
gestellt worden. Zur Zeit sind im ganzen 60 solcher Wagen im Betriebe,
von denen 63 elektrische Akkumulatoren und in Verbindung damit elektrischen
Antrieb haben. Von den übrigen Wagen haben 5 Dampfantrieb; einer
wird von einer Benzolmaschine mit elektrischer Übersetzung angetrieben.
Eine weitere Entwicklung dieser Verkehrsart ist geplant.
Die günstigen Erfahrungen mit elektrischem Betrieb auf Straßen= SEleltese
bahnen haben ebenso wie in anderen Ländern auch in Preußen dazu geführt,
diese Betriebsart auf der Eisenbahn, und zwar zunächst im Stadt= und
Vorortverkehr, zu verwenden.
Bisher sind hiernach ausgerüstet worden die 0,24 km lange Vorortstrecke
Berlin (Potsdamer Bahnhof)—Groß-Lichterfelde (ÖOst) sowie die
26,66 km lange Stadt= und Vorortbahn Blankenese—Ohlsdorf. Auf beiden
Strecken verkehren Triebwagen. An Triebwagen dafür sind zur Zeit
*) einschließlich 7 Triebwagen.
**) einschließlich 155 Triebwagen. Außerdem sind noch 24 Triebwagen in Benutzung,
die erst im Zahre 1918 in den Besitz der Staatseisenbahnverwaltung übergehen
werden.