Volltext : Gesetzsammlung für die Fürstlich Reußischen Lande Jüngerer Linie. Vierter Band. 1838-1841. (4)

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9.  2.

Es  soll  vielmehr  von  diesem  Taze  an  der  Vier  zehnthalerfuß,  wonach  bei  der  Koirant  ·
ausmunzung  in  14  Thalern  eine  feine  Mark  Silbers  enthalten  seyn  muß,  der  gefetzlicht
und  alleinige  Muͤnzfuß  hiesiget  Lande  seyn.

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Der  Thaler  wird  in  dreißig  Zwölspfennigstücke  oder  Groschen  (Silbergreschen)  und

der  Groschen  in  zwälf  Pfennige  eingrtheilt.
E.4.

Die  Ausmünzung  in  Kourant  G.  2.)  Hloibt  beschränkt  auf  grobe  Silbermünzen  von
Zweithalerslücken,  —  als  der  dem  14  Thaler-  und  244  Guldensuße  in  den  Scaaten  des
allgemelnen  Münzvereins  entsprechenden  gemeinschaftlichen  Hauptstlbermünze  (Wereinsmunze)—
bis  zu  Einsechstelthalerstücken  (Fünsgroschenstücken)  einschlleßlich  herab.

5.
Für  den  Zweck  der  Ausglelchung  bei  klelneron  Zahlungew,  solglich  als  Scheidemüngr,
-ollen  känstig
#aa  In  Silber:  gange  und  balbe,  und  nach  Befinden  boppelte  Zwͤlfpfennlgstuͤcke  (ganze
Neugroschen,  halbe  Neugroschen,  doppelte  Neugroschen);
b.  in  Kupfer:  Drelpfennig  unb  Einpfennigstuͤcke
gepraͤgt  werden.
§.  6.

Der  Zoeck  der  Scheidemünze  bleibe  auch  sernerhin  auf  kleinere  Zoßlungen  und  auf
den  Zweck  der  Ausgleichung  beschränkr.

Es  ist  daher  Niemand  verbunden,  eine  Jahlung,  welche  den  Wereh  der  kleinsten  Kourantmünze
  errelch#,  In  Scheibemünze,  oder  eine  Zahlung,  welche  den.  Werth  eines  halben
Silbergroschens  erreicht,  in  Kupfermünze  anzunehmen.

7.

Bei  Ausprägung  der  für  Unsere-  Lande  in  Umlauß  zu  sehenden  Kourantmänzen  werden

  öberall  dle  Bessimmungen  der  obenerwähnten  Müngkonvenklon  fostgehalten  werden.