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gerichtet, die aussagt, dass Deutschland auf jegliche Unternehmung
zur See verzichten und sich der belgischen Küsten als
Stützpunkte nicht bedienen werde, wenn England neutral bleibe.
Ich lasse antworten, dass die Achtung der Küsten nicht die Achtung
der Neutralität des Landgebietes bedeute, und dass das
deutsche Ultimatum bereits einer Verletzung dieser Neutralität
gleichkomme.
Paul Cambon.
Nr. 145.
Herr Paul Cambon, französischer Botschafter in London,
an Herrn Rene Viviani, Ministerpräsidenten und Minister
des Aeussern.
London, den 3. August 1914.
Sir E. Grey hat die Erklärung betreffend die Intervention
der englischen Flotte ausgesprochen; er hat in Würdigung der
Ereignisse die Erklärung, die er über die belgische Neutralität
zu machen beabsichtigt hatte, präzisiert; und das Vorlesen eines
Schreibens des Königs Albert, der um die englische Unterstützung
bittet, hat die Versammlung lebhaft bewegt.
Die Kammer wird heute abend über die geforderten Kredite
abstimmen; von jetzt an ist ihre Unterstützung für die Politik
der Regierung gewonnen, und sie folgt der öffentlichen Meinung,
die sich mehr und mehr zu unsern Gunsten ausspricht.
Paul Cambon.
Nr. 146.
Herr Rene Viviani, Ministerpräsident und Minister des Aeussern,
an Herrn Paul Cambon, französischen Botschafter in
London.
Paris, den 3. August 1914.
Ich vernehme, der deutsche Botschafter habe im Foreign
Office erklärt, gestern morgen hätten achtzig französische Offiziere
in preussischer Uniform versucht, in zwölf Automobilen
bei Walbeck im Westen von Geldern die deutsche Grenze zu