Full text : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1899. (26)

Kummer  42

ueine  jährliche  Zunahme  des  Kapitals  um  elma
5—07000  Mark  zu  erwarten.  Unter  dem  verewigten
  H.  H.  Geistl.  Rat  Mayer,  so  führte
der  Redner  aus,  murde  der  Grundstein  zum
Verein  und  damit  zum  Bau  der  neuen  Kirche
gelegt,  unter  meiner  Leitung  konnte  wenigstens
das  Vermögen  angesammelt  werden;  möge  es
dem  neuen  Pfarrherrn  gelingen,  das  Werl  zu
vollenden!  Der  Vorsitzende  hob  rühmend  das
Entgegenkommen  der  bürgerlichen  Kollegien
Rosenheim  hervor,  die  im  Jahre  1910  nicht
nur  den  Bauplatz  für  die  neue  Pfarrkirche,  sondern
  auch  den  notwendigen  Grund  für  das
Pfarr=  und  Mesnerhaus  unentgeltlich  zur  Verfügung
  stellten.

Herr  Kassier  Finsterwalder  verlaß  den  Rechenschaftsbericht,
  der  mit  8801,50  Mark  Einnahmen,
  3184,25  Mark  Ausgaben  und  617,25
Nent  Attiorest  für  das  Jahr  1918  abschließt.

Vom  Vermögen  des  Kirchenbauvereins  #ind
20  000  Mark  in  Kriegsanleihe  angelegt.  Der
erste  Vorstand  dankte  Herrn  Finsterwalder  für
die  pünktliche  und  zuverlässige  Verwaitung  der
Kass

se.

Statutengemäß  übernimmt  die  Wahl  des
ersten  Vorstandes  nach  dem  Ausscheiden  des
Herrn  Domtapilulars  der  nachfolgende  Stadtpsarrer.

  Anstelle  der  mit  Tod  abgegangenen
Herren  Kamerer  Forstmafr,  Neunhuber  und

Schustetter  sowie  des  gleichsalls  ron  hier  wegziehenden
  Herrn  Inspeiter  Nielmair  we#rden  die
Herren  Bauer,  Wendl,  Gradl  und  Chorregent
Haider  gewählkt.

Am  Schluß  der  Versammlung  widmele  der
zweite  Vorfstand.  Herr  Hofrat  Wuil,  dem  scheidenden
  Herrn  Geistl.  Nat  namens  des  Kirchenbauvereins
  herzlche  Dankesworte  für  das.  was
er  wahrend  seiner  15jahrigen  Täligleit  für  das
Zustandekommen  der  neuen  Psarrkirche  gelan.
Mit  den  innigsten  Wüunschen  fur  sein  ferneres
Woblergehen  verband  der  Nerner  die  Hoff
nung,  cs  moge  Herrn  Domsapltulaer  vergöum
sem,  an  der  Seite  des  hochw.  H.  Erzbischofrecht
  bald  der  inweilungesei.er  der  neuen
KAirche  beiwollren  zu  lönnen.

r'“

Aue-  zeichnu  g.  Der  Bohnar#-  veiler  Joseph
Huber  in  ciner  Vionier  Komp.  exhi  ielt  die  bayer.
Miiltarverdienitau=  zeichnung  3.  Kl.  Das  Eiserne
Krenz  2.  Kl.  wurde  ihm  schon  früher  verliehen.
Huber  sicht  seit  Kriegebramn  im  Felde

Daopreukische  Vervien#en  für
Kriege  bilse  wurde  Herrn  T  berleutnant  Op#
penheimer.  Vorsi  itzender  des  Einberufan  5-  und
Schlichtung#ausschusse#  Rosenheim,  verliehen.

Seinen  30.  (deburts  W  seiert  am
kommenden  Monlag  Heir  Vrivarier  Sim.  Haa#s

in  Nosenlbeim  in  sellener  terperlicher  Frische
und  Rüstigleil.  verr  O#as,  ein  gebürliger
Oberpsalzn.  berieb  3  Jahre  in  Kolbermyo#

und  20  Jahre  hier  eine  Metzgerei.  bis  er  sich:.  Juu
Jahre  1307  aus  Gesundheiterüssichten  ind  Pri
vatleben  zuruckzo.  Er  ist  Gründer  und  Ehrenmitslied
  des  Veieranen  und  Zriegervereins
Kolbermoor  und  belleidete  dort  mehrere  öffent.
liche  Aemter.  Oas  Geburietagolind  war  auch
einige  Jahre  Waisenrat  in  Nasenheim.  Von
1881  bie  1906  stand  Herr  Haas  ununterbrochen
  an  der  Spite  des  Veteranen  und  Krie
gervereins  Rosenheim.
Ver  dienste  ernannte.  ihn  dieser  zu  seinem
  Eh#renvornend:  am  1.  Juli  19185  wurde
ihnt  aus  ##dem  die  Ehrenmitgliedschaft  des  hief.
Kampsacnossen,  und  Beteranenvereins  verliehen.
  Die  Feldzüge  1306  und  1870  71  hat
Herr  Haas  als  Kämpfer  mitgemacht.
jugendfrischen  aĩten  Herrn  sieht  man  seine  80
Jahre  wahrhaitig  nicht  an.  Berlag  und  Re—
daktion  des  „Nosenheimer  Anzeiger“  haben  be
sonderen  Anlaß,  da:  Geburistagskind  zu  seinem
seltenen  Fesie  zu  beglückwünschen;  zählt  es  doch
zu  seinem  treuesten  Abonnenten;  seit  fünfzig
Jahren  ist  unser  Blatt  täglicher  Gast  in  seinem
  Hause.  Möge  Herrn  Daas  ein  noch  recht
langer,  schöner  Lebensabend  beschieden  sein!

 

In  Anerlennung  seiner

Dem

Zur  Beschaffung  von  Kleinwohnungen!
  Um  der  ziczzeit  herrschenden  Wohnungsnot
  besonders  in  Kleinwohnungen  zu  be.
gegnen,  ergeht  durch  den  Stadtmagistrat  an
die  Hauseigentümer  die  Anregung,  in  geeigne.-ten
  Geschossen,  namentlich  in  Dachgeschossen  vorhandener
  Vorder=  u.  Rückgebäude  passende  Räume
  wie  Dachboden,  Läden,  Lager,  Gastwirtszimmer,
  Werkstätten  usw.  für  Wohnzwecke  auszubauen
  und  einzurichten.  Die  Besitzer  solcher
Räume  werden  erscht,  beim  hiesigen  Stadtbau--amt
  an  Weiktagen  vormittags  zwischen  11  und
12  Uhr  unverzüglich  sich  zu  melden.  Die  Befreiung
  von  entgegenstehenden  Bauvorschriften
(Dispens)  wird  der  Magistrat  in  die  Wege  leiten,
  zur  Freigabe  der  benötigten  Baustoffe  behilflich
  sein  und  die  Bestrebungen  nach  jeder  Nichtung
unterstützen.

Schulfreier  Tag.  Jufolge  Verfügung  des
Kultusministeriums  wird  am  Mitt  „den  20.
Februar  aus  Anlaß  des  goldenen  Hochzeitsjubiläums
  des  Königspaares  der  Unterricht  für  die
öffentlichen  und  privaten  Schulen  im  Königreiche
eingestellt.  Die  Schulen  begehen  den  vaterlän-Lschen
  Tag  durch  Schulfeiern  und  Festgotleedienste.


Zur  Entlastung  de  s  Bahnve  Frkehrs
murde  die  Einschränkung  der  militarischen  Gütertrausporte
  angeordnet.

Ein  erschwindelter  OÖOchse.  Ein  unbekannter,
  ungesähr  25  Jahre  alier,  kleiner,  unterseyter
  Bursche,  (trug  grauen  Anzug  un
grünen  Hut  mit  il.  Gemobart)  erschwindelte  am
Viehmerkt  von  einem  Viehländler  einen  gelde
  n  Ochsen,  verkaufte  diesen  im  Gasthaus
„zum  Schmidtbräu“  und  ging  flüchtig.

Fesigenommen.  Eine  Arbeiterin  von
Dreoden  wurde  wegen  Widerstands  festgenom
men.

Schicber.  Oem  Michger  und  Wirtssohn
Michel  Seitz  von  München  wurden  am  14.  dse.
Mts.  am  Biesigen  Bahnbose  55  Pfund  Jungrindsleilch.
  ca.  7  Pfsund  Pressadck,  312
Leberlkäs  und  31  Stück  didgeselchte  Warilh  abgenommen
  und  beschlagnahmt.  Seiß  bezog  diese
Waren  ohne  Marken  von  dem  Menger  u.  Wirt
Knabl  in  Halfing.

Fran  z  Hugos  Erperimental-  Vortrag
  erregt  hier  lebhaftes  Interesse.  Für  die
Vorstellung  heute  abend  sind  die  numerierten
Wäße#  nahezu  ausverlaust.  Die  Darbietungen
werden  al##  sehr  fesselnd  und  interes'ant  veschildert


Vollety  ßc  ater.
„Die  Krautbauern“,  oberbayer.  Humor  Volksstück
  in  5  Alten,  von  Franz  Hilvert,  gelangt
morgen,  Sonntag,  nachm.  halb  3  Uhr  u.  abendpunkt
  halb  8  Uhr,  zur  Aufführung.  Herr  Joh.
Bapt.  DHuthmann,  welcher  zurzei  it  auf  Urlaub
hier  weill.  gaftiert  in  einer  seiner  besen  komis
  schen  Rollen  alo?  „Krautbauernveri““,  waz  von
den  verehrl.  The  aterfreunden  sicher  freudig  be.
grüst  werden  wiro.  Oa#  Stück  sand  bei  seinen
früheren  Aussührungen  hier  und  auswärts  stets
Hroßen  Beifall  und  dürften  auch  für  di:  morgigen
  Aufführungen  zwei  volle  Häuser  gesichert
sein,  zumal  auch  durch  den  musikaltschen  Teil
des  Nosenheimer  Salonorchesters  (Berr  sen.
und  jun.)  eine  schöne  musikalische  Unterhaliung
O  geboten  wird.

Zur  Fe  e  invoritellung:  Mittwaoch.  den  20.
Februar.  Der  Feilabend  wird  eingeleitet  durch
einen  von  Edith  Erther  Corten  verfaßten  Prolog,
  den  Herr  Otto  Friedrich  Schöpf  rezitieren

wird.  Neben  Mara  Feldern-Förster.  die

„The  Star“  als  die  bedeutendite  „Magda“
seiert,  spielt  Herr  Richard  Leiner  vom  Münchener
  Volkstheater  den  Oberstleutnant

Schwartze.  Herr  Leiner  ist  ein  Künstler  seltener
  Vielseitigkeit  und  als  Darfteller  von
starlen  Individualitäten.  Kraft  seiner  Qualiläten

  als  Regisseur  und  Dramaturg  erfreut  er

sich  allgemeiner  Ancerkennung  und  durch  seine
1Masseninszenicrungen  am  Münchner  Volkolhe#a= 



 

 

 

 

Hotel
Deutscher
Kaiser
Rosenbeim

Nelenleler  An

 

I

 

Pfund

seellung  des  Gesamteindrucke

 

 

6ç  »  V  st  *  ärmiten  1
,  Der  Bauernberon“  oder  oendert  Aunseellang  dem  Besuche  wärmuchs  #½1
empsehle

ter  hat  er  sich  wohlverdiente  Lorbeeren  errungen.

  Als  Direktor  und  Schriftsteller  hat  er
längst  seine  Stellung  ündet.  Es  it  yv
selloz  interessant,  den  ünftler  nun  auch  al:

Darsteller  tennen  zu  lernen.  Den  KrPlmkvs0
für  die  Festvorstellung  hat  diesmal  Hr.  Kaufmann
  Mulzer,  Rosenheim,  (Iigarrengeschaft  am
Max  Josephplatz)  übernomm  I

Auostellung  von  nmse  In-  Geschäftshaus
  Gietl  am  Marktplatz  sind  ab  Sonn.
tag,  17.  Februar,  neun  in  Oel  geferligte  Land
schaftsbilder  ausgestellt,  die  allgemeines  In-#
teresse  finden  dürften,  schon  deshalb,  weil  sie
mit  einer  einzigen  Ausnahme  Mokive  aus  dem
bayerischen  Inntale  darstellen.  Verfertiger  der
Bilder  ist  der  zurzeit  im  Steinbeisschen  Ge
nesungereim  in  Fischbach  weilende  Soldat  Ludwig

  Eisele,  der  sie  zur  Befriedigung  seiner
künstlerischen  Neigung  dort  in  seinen  Muse
stunden  gemalt  hat.  Daß  die  Arbeiten  eine

persönliche  Note  haben  und  mit  Liebe  zur  Inntallandschaft
  gefertigt  wurden,  merkt  man  auf
-zu  ersten  Blick.  Die  meisen  Bilder  zeigen
auch  das  ernste  Bestreben.  für  daz  Erlebmis
in  der  Natur  auf  der  Leinwand  den  formellen
Ausdruck  zu  finden.  Der  Stimmungsgebalt  inm
ein  besonderer  Vorzug  der  Bilder,  das  Geiigl
der  buntsarbige.,  herk  tliche  „Har  ten  aues
dem  Inntal“  und  das  maiei  ätische.  ru
bige  Schneemotio  .l.  Blick  auf  dae  Kaiser

gebirge“.  Der  packende  „Blick  aufe
Kranz  zhorn“  ist  in  iter.  Linie  auf  die
Wirkung  der  Luftstimmung  berechnet,  während

das  „Altwasser  bei  Ntcdkkondokf«
stille  landschaftliche  Reize  der  Niederung  ver
mitteln  will.  Non  unod  frisch  wirt  der

„Abend  am  Waldran  d
träftig  die  „Partie  bei  Degerndori“.
Von  großer  Schenbeit  und  beisnocnner  Tech
nik  ist  die  „Baumgruppe  an  der  Wendelsteinbabhn'“,
  ernst  und  feierkich  das
„Aujziehende  Abendgewitter  au
Rhein“.  Haben  die  hier  aurgeuell:n  Bilt

lebendig  und

werke,  flreng  beurteili,  durchweg,  auch  no#)
nicht  die  vollendete  Reise,  j#  durfen  sie  doch
auf  weitgebendere  Beachtung  nach  der  teirn

lürttlerischen  Seite  hin  Anspruch  erlieben.  Zisind
  in  ernsthaftem  und  ehrlichem  Strebenn
standen  und  zeugen  von  Hingade  und  #cgeie
rung  und  technischer  Ersahrung:  die  liebevolle
Schilderung  der  Einzelbeiten  trint  ebenso  her
vor  wie  die  schlichte  und  à00  marlunie  Dar
Wir  möchten
nicht  verfehlen,  diese  kleine,  öboer  ———
und  würden  es  sre  dia  begrüs:en.  D!
wenn  dem  Schöpfer  derfelden  neden  der  woti
verdienien  Anerkennung  auch  llingender  Lohn
durch  Ankauf  dieses  oder  jene:  Bildes  uteit
werden  würde.  A..
er  kath.  Dienstmädchenverein  hielr
am  leuten  Sonntag  sein:  erste  Generalversamm
lung  ab.  die  von  mehr  als  50  Mitgliedern  b
sucht  war.  In  diesem  eriten  Jahre  seines  Bestehens
  hat  er  bereits  die  Zahl  von  05  ordemlichen
  und  48  Ehrenmitgliederm  erreicht.
Die  Vereinekasse  weift  bereito  einen  Barbestand
von  245  Mark  auf.  Die  Sparkasse  ählt  355
Mark  Einlagen.  Die  einzelnen  Monatsversammlungen
  boten  den  Mitaliedern  manch  lehr
reiche  und  gemütliche  Unterhaltung  zagleich.
Mochten  darum  die  noch  auhensteh:  2  latb.
Diens#mädchen  Rosenheims  recht  bald  in  diesen
ihren  Standesverein  zahlreiß  eimreten.  Nächste
Versammlung  am  10.  März,  we5!  ein  seht  er.
fahrener  Redner  aus  München  kommen  wird.
Altpapiersammlung.
Am'Dienstag,  den  10.  Februar.  beginnt  die
Altpapiersammlung  in  l'esiger  Stadt  31  Gun
sten  der  bayer.  Kriegoimvaliden  und  des  bief.
Kriegeinvalidenfonds.  Der  ganze  Ertrag  wird
zu  gleichen  Teilen  obigen  Zwecken  zigeführt.
Wer  sein  Altpapier.  Zeilungen,  alle  Bücher.
Zeitschriften  und  jeden  anderen  Papierseten!
abliefert,  unterstützt  aber  nicht  nur  die  Kriege.

6  drüde  angeordnet.

«  Ruck-sitz  T«I"l-1m

das

Sonntag,  77.  Februar  10918

invaliden,  sondern  leisten  auch  dem  Vaterlande
einen  Dienst;  dem  das  Papier  wird  immer
rr#  und  die  Nokstoffe  zur  Herstellung  Fehlen.
Allpper  in  Nnoff  und  daher  zurz'#  sehr
nolwendi.  Ucbergebedah  die  Einwehnerschaft
  Nosenbei  ms  den  jungen  Sammiern  alles
All  #ipopier,  das  sie  im  Besitze  hat,  des  guten

Zwrrecke  bBle  und  aus  Liebe  zum  Vaterland.
2  ie  ileinite  Menge  wird  mit  „Dank  angenommen.


Perschiedene  Nachrichten.
300000  Brotkorten  genohlen.  In
der  Buchdruderei  Hermann  in  Berlin,  die  mit
der  Herstellung  der  Brokkarten  betraut  ist,  wur- 



den  im  Laufe  dieser  Woch  300.000  Vroktarten

gestohlen.  die  demnächst  zur  Verleilung  gebracht
  werden  sollen.  Die  gestohlenen  Brotkarten
  wurden  fur  ungultig  erklart  und  Nach
Ueber  die  Tiebe  fehlt  bis
jetzt  jede  Spur.

 

echsaal.

(Obne  Verantwortlung  der  Redaktion.)
Noch  cinmal  qguartweiser  Ausschan
von  Bier.

Zu  dem  Cingefand  im  Rosenhrimer  Arzriger
eltei#t  ti  EEIII  daz  cn  berar
lun  uber  den  aular  tm  isen  Aur  scha  #D#
·  Iicwrbksnksss
«Ies1c1d.«:s3m.1!««n-c
Nr.gcgetdtcg.nylri)..
Ssemmmsskgcx1cks.oi»«.C«Sij)-.i-c:aoerl,c:
kerInnxnzxfet:t?:e",mdc21«it:-«11-"cige:«cr
Eint-sinnenVckfuchgchckzluswfrchdxbj
cusbicJnnungbckufcnzrthaben.Beidieser
chlcgcnkcntatst-tenmirwchaufdaststrzlkch
erichienene  Eingeiandt  betr.  den  Bierpreis  fur
Munchnerdi#er  zuruol#mmen  und  zur  Auf  luun;
umnod  Abwelr  lolgendes  in  lUeiten:  Bei  der  le
eu  Bierüreilegelung  beim  steur.  Generaltem
mando  Armeclorts  warde  aner
der  Stadt  einen  Mirn
pro  Hetiol  rb#n

liger  Veich

   

d:ô5  l.  hancr.

 

daß  der
dennerdie  ül  ron  11  Dll.
muß,  um  dei  der  verri:  igerten  Zuwzisung  i#
nen  v  bensumerl  an  e  nivermaßen  31  zinden  u
um  seinen  Fili  lungen  nacktemmen  u  linnen.
  Nun  laben  die  Wir#te.  di:  Munch'ilbier
beziehen,  di:  Frattt.  die  nebenbei  bem  ril  schon
2  Mai  erlom  wurde.,  neb  Frachlennemtel  in
Iragen,  das  ler:  Gebinde  ftachtirei  zuu  #  ien
oc  cs  kommt  som  eine  Ladung  Bier  m
30  Hellollter  mi  den  um  1,10  erhöhten  Spe
ditionsg#ebul.  ren  auf  7)  Mi.  2.5  per  Hiktot.
Das  Fuilen  der  Eisleiler  loftet:  Un  vergarg  nen
r  re  ichon  das  doppelle.  beucr  das  dache  und
*  et  sich  bei  ciner  O.  Beliefe#ng  aufd?
*  Ml.  ro  Heitollter.  Aur-  dien  Sis
Diten.  deren  e;  natürlich  noch  vicie  git  1.  is
Pi  daß  den  Wirten  die  Baume  nicht  ir
den  Himiel  wachsen  lonnen.  —#zilnend
Ut  ces.  daß  in  einer  Zerk,  wo  alles  nadch
Teuern#gszulagen  schrein,  man  gerade  wirde:
dem  kleinen  Geschuftamann  und  das  sind
alle  Wirte.  das  Leben  nißt  ônnt.  Mir
Wir#  sollen  doch  auch  durchhallen  ltörnen,  wi
woilen  gar  leime  B.  sicritellung.  wi:  wolle  #  nur
zum  Lehen  Nolwendige,  dern  auch  wir
bringen  dem  Raieriand  Opfer.  aud  wir  hibe-r
unsere  Sohne  ins  Feld  geschict  und  möchten
ihnen  durch  eine  Zunendenge:  das  Leen  a#
der  Kront  erleichtern.  Aso  jdem  da:  Sein::

bleik:die  Zichoriee

Wi!  int

     

 

M

25

  

Im  Sprechsaal  der  genrigen  Num  mer  de·
Rosenboimer  Anzeizer“  beschwer  sich  ein  !7
Ver.  de:  Komm.  Ver  Rosenheim  St#dt.  daß

seit  Wachen  leine  Zichorie  mehr  aufzukreie.
in.  Was  sollen  wir  von  der  Aisengerlandstrab:
Kaomm.  Verb.  Roienneim  Land)  sagen?  Wir
belenimen  nur  alle  15  Mo%nate  auf  Grund

—  der  Kundenli#mne  eine  am  lleine  Menge  3Zuge.

wiesen:  laum  der  Rede  wert.  Wo  lleibt  unsere

  Jichorie

 

 

 

Miiwoch,  den  20.  Februar  1918

zur  Feier  der

Goldenen  Hochzeit  unseres  Königspaares

FESTI-VORSTELLUNG:

Gastspiel  der  gefeierten  Tragödin

Mara  Feldern-Förster.

Beachten  Sie  die  Vornotiz  unter  Lokalnachrichten.

2.48