Metadata : Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1856. (47)

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Ro

  

 

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M###s#  184  Kath.:  Winibeld,  Sischof

 

 

 

4  Degier,

 

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Amlliches  Vublitations  Organ

Sonntag,  7.  Juli  1918

Rosenheimer  Tagblatt

rr#  unn  1  64.—  Jahrass#

 

Onkel  Sam's  Geburkskag.

Betrachtungen  zum  4.  Juli,  dem  Jahrestag  der
amerikanischen  Lrssbemhi  Erklärung

Oberst  H.  W.  v.  Hr##tth.  Schloß  Neubenern.
Früher  deutscher  Militärattache  in  Washington.

Der  höchste  nationale  Festtag  der  Vereinigten
Staaten,  jener  4.  Juli,  an  dem  sie  ihre  Unabhängigleit
  von  England  erklärten,  jährt  sich
zum  142.  Male.  Helle  Lichtwogen  umfsluten
wohl  auch  heute  den  ragenden  Obelisken,  das
Wahrzeichen  der  amerikanischen  Metropole,  das
Ddenkmal  George  Washingtons.  Ein  samtener
Nachthimmel  wolbt  sich  über  der  sestlichen  Stadt.
Zahllose  Raketen  breiten  einen  wahren  Feuerwauber
  um  das  stolze  Monument,  dessen  edle
Form  und  schlichte  Größe  jedem  Beschauer  unvergeßlich
  bleiben.  Einsam  steigt  es  aus  grünen
Nasenflächen,  die  es  in  weiter  Nunde  umgeben,
umpor  und  wird  so  zum  Symbol  dessen,  was
der  Vater  der  amerikanischen  Freiheit  in  seiner
denkwürdigen  Abschiedekundgebung  am  19.  September
  1796  seinem  Volke  zuries:

„Seid  duldsam  und  gerecht  gegen  alle  Nalioneu.
  Ein  Voll,  das  ein  anderes  hewohnheitsmiaßig
  haßt  oder  liebt,  begibt  sich  in  Knechtschaft
  Leidenschaftliche  Zuneigung  iu
einer  anderen  Nation  erleichtert  die  Illusion  eingebildeter
  gemeinsamer  Interessen  vern.ielt
  in  Kri  .  gibt  ehrgeizigen,  verderbten
  Bürgreier  EGelegenheit,  ihr  eigenes  Land
en  verraten.  Und  das,  ohne  ein  Odium  auf
sich  zu  laden,  ja  unter  Umständen  sogar  im
Wlorienschein  der  Popularität,  wenn  sie  für  einnegangene
  Verpflichtungen  oder  das  öffentliche
Wohl  eintreten,  in  Wahrheit  aber  nur  ihrem
eigenen  törichten  Ehrgeiz  opfern.  .Beschränkt
unsere  politischen  Beziehungen  zum  Ausland  auf
ein  Mindestmaß!  .  .  .  .  Uns  in  europäische
zzwistigkeiten  zu  mischen,  wäre  köricht
Unsere  abgetrennte  Lage  verleiht
und  eine  Sonderstellung  .  Ihre
Vorteile  müssen  wir  nũhen  .  .  .  .  Warum  soll—
len.  wir  je  unser  Geschick  mit  dem  irgendeines
Teiles  von  Europa  verflechten?  Warum  je  unsere
  friedliche  Entwicklung  gesährden,  indem  wir
uns  in  europäische  Konflikte  verstricken  lassen?

..  Rein,  unsere  Politik  muß  sich  frei  halten
iirde  werch

von  Dauerbündnissen  mit  der
Außenu  ae  wir  von  anderen
aversee  das  müssen  wir  mit  unserer
  Unabhängigkeil  beahlen!  *!“
Diese  weisen  Worle  müßten  heute  in  den
Ohren  der  Landsleule  des  großen  Staatemannes
widerhallen  wie  eherner  Elockenton.  Denn  sie
wurden  zur  Warnung  und  Prophezeiung  zugleich!
  us  werdende  Volk  der  Vereinigten
Staaten  hat  sie  durch  ein  Jahrhundert  im  Herheen
  getragen  und  als  ein  Vermächtnis  heilig
gehallen.  In  frohem  Erinnern,  in  stolzer  Genugtuung
  durfte  es  von  Jahr  zu  Jahr  den
„Independance  Day“  festlich  begehen.  Aus  den
dreizehn  Staaten  George  Washingtone  waren
jünfzig  geworden,  und  das  Sternenbamer  flatterte
  an  den  Gestaden  der  beiden  größten  Weltmeere.
  Eine  um  das  zehnfache  gestiegene  Bebvölkerung
  lebte  in  Frieden  und  Gedeihen  auf
dem  mit  allen  Naturschätzen  so  reich  gesegneten
Boden  und  durfte  froh  genießen,  was  Fleiß,
Auedauer  und  Irntelligenz  geschaffen  hatten.
Eine  Weltmacht  war  hier  erstanden,  die  ihre
(„röfe  nicht  zum  wenigsten  der  Verschmelzung
lüchtiger  Einwanderer  aller  europäischen  Länder
en  einer  neuen,  kraftvollen  Rasse  verdanlte.
Aber  der  Erbfeind  dieses  aufstrebenden  Vollec,
  von  dem  es  George  Walhington  einst  befreit
  hatte,  blickte  m#t  neidischen  Augen  auf  die
Entwickelung  der  „abgefallenen  Kolonie“.  Imrier
  von  neuem  suchte  Albion  sie,  wenn  auch
vergeblich,  u#  hindern.  Erinnert  sei  nur  an
Englands  Haltung  in  der  Panamafrage,  an
die  für  Amerika  unwürdigen  Bestimmungen.  g;z
layton  Bulwer  Vertrages  vom  19.  April  18
und  an  die  britische  Wühlarbeit  zur  Zest  vo0
HGaürperkrieges,  die  allerdings  das  Gegenteil
won  dem  erreichte,  was  der  hinterlistige  Schürer
wrolkte.  Verhängnisvoll  für  Amerika  wurde
Englands  Treiben  erst,  als  die  Ara  Han-Paunkesote
  begann.  Was  dem  Hah  nicht  gelungen,

 

 

Wilsons  neue  Eriedenshedingungen.

Ein  Ultimatum  der  Entente  an  Rußland.  —

Verhängung  des  Kriegszustandes

  im  Murmangebiet.  —  Heftige  Kämpfe  an  der  Piavemündung.


 

sollte  „Freundschaft“  zuwege  bringen.  So  betrieben
  Staalssekretär  Hay,  der  fruhere  amerikanische
  Botschafter  in  London,  und  Lord  Pauncefote,
  der  britische  Botschafter  in  Washing#on,
eifrig  die  englisch  amerikanische  Annäherung  mit
Hilfe  der  unbegrenzten  Macht  einer  willsahrigen
Presse.  Die  Gleichsprachigleil  beider  Länder  förderte
  das  Werk,  und  so  kam  es,  daß  im  Laufe
von  11:  Jahr:ehnten  das  entlland,  was  George
Washington  mahnend  abwenden  wollte,  nämlich
die  leidenschaftliche
einer  anderen  Nalion,  die
vorhandener  gemeinsamer  Interessen!
Lockmiltel  hatte  England  damals  den  Bereinig
ten  Staafen  den  Han-  Panncesote  Vertrag  hingeworfen,
  der  ihnen  im  Panama-  Kanal  die  heiß.
ersehnte  VBerbindung  ihrer  On  und  Wellküsten
gab.  Dabei  war  aber  die  wichtigste,  schon  von
Gramt  einst  gehobene  Forderung,  daß  der  Kanal
auf  amerikanischem  Grund  und  Boden  liegen
  müsse,  nicht  erfüllt.  Zweitausend  Kilometer
von  der  südlichen  Landeosgrenie  entfernt.  be
gleitet  die  mächtige  Wasseritraße  die  auf  jedem
llser  nur  10  Kilometer  breite  „Kanalione“

Selbst  das  für  diese  one  vertraglich  fengeleate

Illusion

nicht

Als

 

i
l

Hinneigung  zur

Besestigungs  und  Besatzungerecht  ändert  nichte

an  der  Tatsache,  daß  der  Kanal,  den  am  8.
Mär;  1330  Präsident  Hayes  als  einen  „einte
grierenden  Bestandleil  der  amerikanischen  Kusten“
  gewünscht  hatte,  eine  Enklave  blieb.  be
drohl  von  Nord  und  Süd,  von  Oit  und  Weii.
Was  das  für  Amerikas  künftige  Weltmachtstellung
  bedeutet,  ist  unschwer  abeuschälzen,  wenn
man  an  Englands  Welt=  und  Meerherrschafts
pläne  deult,  deren  endgüllige  Krönung  ja  ein
L  durch  die  Einverleibung  des  Panama  Kanals
in  Größer  Britanmien  erreicht  werden  kann!  Der

Union  Jack  weht  längst  über  Barbados,  Trini
dad,  Jamaica  und  den  Bahama  Inseln.  Hon
duras  und  Vermuda  sind  in  britischer  Hand.

Ein  Alick  auf  die  Karte  genügt,  um  daraus
sehr  eruste  und  michtige  Schlußfolgerungen  zu
iiehen,  die  den  Amerikanern  zu  denlen  geben
sollten.  Als  England  im
mannung  des  Kanalakies  vom  24.  Augun
1912  durchsetzte,  als  die  Abgabenireiheit
der  amerilanischen  Küstenschifsahrt  aufgehoben
murde,  da  sprach  Senator  James  O’Gorman
die  prophetischen  Morte:  „Der  Abgabenftreit
ist  nichts  als  das  Wetlerleuchten  eines
begiunenden  Kampfes  um  die  end
gültige  und  dauernde  Kontrolle  des
Panama-Kanals!“.  Der  Vollender
dieser  Abkehr  von  Washingtons  (Grundsätzen
aber  ist  sein  jetziger  Nachfolger  auf  dem  Präsidentenstuhl,
  dem  die  Geschichte  ein't  nicht  die
Lorbeeren  zubilligen  wird,  die  englische  Drahtzieher
  ihm  heute  alo  DOanger#Geschenk  so  freigebig
  winden.  (Schluß  folgt.)

Vilsons  neue  Friedeuskundgebungen.


*  Neupork,  4.  7.  (Reuter.)  Wilson  sagte

in  einer  Rede  am  Grabe  Washingtons  in  Mount

BVernon  am  Donnerstag  Nachmitlag:  Das  Grab
Walhingtons  ist  keine  Stälte  des  Todes,  sondern
eine  Stätte  der  Tat.  Es  ist  sehr  bereichnend  für
Walshington  und  seine  Helfer,  dah  sie  nicht  für
eine  Klasse,  sondern  für  das  ganze  Volk  gesprochen
  haben.  Ihr  bemußtes  Jiel  war,  die  Men
schen  aller  Klassen  zu  besreien  und  Amerika  zu
einem  Zufluchtsort  für  Menschen  aller  Länder
eon  machen,  wenn  sie  den  Wunsch  hätten,  die  Rech
te  und  mrirflegien  freier  Männer  zu  teilen.  Wir
haben  dieselben  Jiele  wie  sie.  Wir  in  Amerisa
glauben,  daß  unsere.  Teilnahme  am  Kriege  nur
die  Frucht  ist  von  dem,  was  sie  gesät  haben.  un
sere  Auffassung  von  dem  großen  Streit,  in  der

wir  verwickelt  sind,  ist  folgende:  Auf  der  rinen

Juni  1914  die  Eunt

 

 

Seite  stehen  die  Völker  der  Welt,  nicht  nur  die,
die  am  Kamupfe  teilnehmen,  sondern  auch  viele
andere,  die  unter  der  Oberherrschaft  leiden,  Völser
  vieler  Nassen  und  aller  Teile  der  Welt,  auch
Rußlands.  Ihnen  gegenüber  steht  eine  isolierte
Gruppe  freundloser  Negierungen,  die  keine  gemeinschaftlichen
  Ziele  vor  Augen  haben,  sondern
die  nur  ihren  eigenen  selbsttüchtigen  Ehrgeiz  zu
befriedigen  suchen,  während  ihre  Völker  nur  der
Vrandsloff  in  ihren  Händen  sind.  Regierungen,
die  mit  einer  primitiven  Macht  belleidet  sino,
die  auos  einer  Zeil  flammt,  die  uns  vollkommen
fremd  und  seindlich  ist.  Vergangenheir  und  Gegenwart
  sind  in  einen  Kampf  auf  Leben  und
Tod  verwickelt;  und  das  Ergebnis  muß  end.
gültig  sein.  Wir  mürden  keinen  Vergleich
und  keine  halbe  Enticheidung  dulden
können;  es  würde  auch  keine  halbe  Entscheidung
  mögli  ch  sein.  Die  verbündeten
Völker  kämpfen  für  folgende  Ziele,  dic  verwirk.
licht  sein  müssen,  ehe  Frieden  werden  kann:

1.  Vernichtung  jeder  Willkür  und  Macht,  die
für  sich  allein  und  heimlich  den  Frieden  der
Welt  stören  kann.  und  wenn  ihre  Vernichtung
  jetzt  nicht  möglich  ist,  (aha?
mindestens  ihre  Herabdrückung  zu  tatsächlicher
Viachilosigleit.

2.  Regelung  aller  Fragen,  sowohl  der  terri
#orialen.  Sonveränitätz,  wirtschaftlichen  und
politischen  Fragen  auf  der  Grundlage  der
sreieun  Annahme  dieser  Regelung

durch  das  Volk,  das  unmiltelbar  dabei
betrofsen  ist,  u.  nicht  auf  der  Grundlage  einer
materiellen  Interesses  oder  dem  Vorteile  irgend
  eines  Volles,  das  eine  andere  Regelung
Jur  Ausbreitung  seines  Einflusses  oder  seiner
Herrschaft  wünscht.

B.  Einwilligung  aller  Bölker,  in  ihren  Ver
hällnissen  zu  einander  sich  von  denijelben
(Grundsätzen  der  Ehre  und  der  Achtung  vor

 

 

dem  Gewohnheitsrecht  der  zivilisierten  Gesell

schaft  leiten  zu  lassen,  wie  sie  für  die  einzelnen
Bürger  moderner  Staaten  gelten,  dergestall.

sonder?  die  nächsien  Wochen  bis

daß  alle  Versprechungen  und  Verträge  gewi#

senhaft  beobachtet  und  daß  keine  Sonderan
schläge  angesettelt  werden  und  daß  ein  wechsel
seitigesn  Vertrauen  geschaffen  mird  auf

der

VBasis  wechselseitiger  Achtung  vor  dem  Rechi.

dl.  Schaffung  einer  Friedensorganisation,  die
verburgt,  daß  die  gesamte  Macht  der  freien
Rationen  jede  Rechtsverletzung  verhüten  wird
und  die  ein  Schied
alle  internationalen  Gegensäge
werden  sollen.

Diese  großen  Jiele  lönnen  wir  in  dem  einen
Gedanken  eusammensassen:  Wir  streben  nach  der
Herrschaft  des  Rechts,  gegründet  auf  der  Zu
stimmung  der  Regierten  und  gestützt  durch  die
organisierte  Meinung  der  Monschheit.

#

Churchill  nimmt  wieder  das  Maul

unterbreitet

s  Rotterdam,  5.  7.  Auf  dem  genern  abge
haltenen  anglisch  amerikanischen  Aruderschafte
meeling  hielt  TChurchill  eine  Rede.  Er  sagte:  Die
ser  Krieg  ist  ein  Krieg  der  technischen  Bün
und  der  wissenschaftlichen  Grausamkeit.  Wir
lönnen  den  Deutschen  versichern,  daß  wir  für
und  leine  fundamentalen  Rechte  beanspruchen,
die  wir  nicht  auch  den  Deutschen  gönnen.  So  groß
auch  die  Unterschiede  sein  mögen,  auch  das  deulsche
  Volk  soll  die  Grundsätze  genießen,  die  wir
vertreten.  In  Gemeinschaft  mit  Amerika-  rusen
wir  aus:  Rein  Kompromiß  hinsichtlich  unseres
Hauptieles  Kein  Friede  vordem  Sieg!
Keine  Uebereinkünste  mit  einem  Missetäter,  der
keine  Reue  spürt!  deutschland  soll  be
siegt  werden  und  er  soll  wissen,  daß  es  besiegt
  wird.  "

Sglericht  einrichtel,  dem

 

Ein  Ullimalum  der  Enlenle  an
Rußland.

Stockholm,  5.  .  Die  eillung.
Nyheter“,  die  haufig  in  rusiischen  Angelene:  **
ten  recht  gut  unterrichtet  zu  sein  pflegt  u.  namc#
lich  den  gegenwärtig  gegen  die  russische  boliche
wilische  Regierung  kämpfenden  Ententekreise
nahesteht,  erklärt  heute,  ßebd  durften  vielleicht  schen
in  den  nächsten  Tagen  bemerle  nswerte  Geshe  J
nisse  eintreten,  die  von  größ:  Einflusse
die  internalionalen  Lerbe  II  ift  s

  
  
 

 

er  Ii  in.  5.  7.  Nach  der  ,  *  honin
besagt  ein  Stockholmer  Gerücht,  daß  der
Vertreter  für  Nordrußland  Lockan  cur
die  Weisung  erhallen  habe.  im  Namen  der
verbandes  cin  die  Siellung  RNußlan  *7
tenle  betreffendes  kürrbefrimete  Ul#i
tum  der  Moskauer  Negierung  ##u  übermi
*Stockholm.  5.7.  Aus  Moskau  wir##-te:,
  daß  die  beiden  sibirischen  Regierunge  .
Liiicskniidclmrbiiisnsciniinenxielezzi3:·ir
densei--i«jderqeiiissinfiisseiMessiernssssti»
Linkiein,nionchlieieiuitse«Iie.i-v0  :1.I-  «
gliedern  der  konitituierend  ei  Bin-in  isliis  Oki
gefunden  haben.  In  der  Provin  Sama#n
sind  die  Marimaliiten  d-  durch  Miigliede
der  konstituierenden  Versammlung  ersetzt  wor.
den.

’ür

 

  

  

VAerhängungdes  Kriegszunaude  ie
Murmangebiet.

Basel.  5.  7.  „Dailv  Chronicle“  Wierdel  à#1.5
Petersburg:  Auch  über  die  Murmankune  murde
am  2.  Juli  durch  die  Moskauer  Negier###n  der
all  geme#n  Kriegernuand  verhan.

Amerika  gegen  ein  Eingreicen  i:
2

Gens,  5.  7.  Der  .Herald“  melde:  3
1::

  

Neupork:  Lanft  ug  gahb  den  Senatoren  die  Ver
sicherung,  daß  Amerika  sich  en  einer  nriege  i
JHandlung  auf  dem  Boden  des  rumischer  Re
nicht  bereitfinden  merde.  Auch  die  Fr.  15
der  rustischen  Monarchie  sei  fur  Nmertla  ni.  u  K
kulierbar.

Leni  Ausicht.
Steckholm,  1.  .  Polililern“-licht
  ine  Umerredung  mit  Leuin,  d’  der

tleter  des.  Blattes  mit  ihm  haite.  5.
Lenin  u.  daß  die  Lage  sümer  sei  und  d#  D

Fr  —*.dr

doch  sei  die  ge

uobnrbn

sahren  mit  sich  brächten,  *  ren
Intionare  Siag  der  Reichen.  Bauern  und  Ö  iie
ohne  freude  Unternülung  machtlos.  Die  #-posilion

  innerhalb  der  Bolcschewilipartei  i
aen  den  Brester  Grichenn  babe  sich
legt.  da  man  hegrift  en  habe.  l  derfelbe  n
nendig  gewesen  sei.  um  die  Lrüich  un  der
lution  durch  Deutichland  z  verhindern.  I:
der  Ukraine  sei  der  Volschewismus  durar  *ldeutsche
  O  Olluration  eine  Art  Naiionalber#e:  ngeworden.
  um  Schlusse  sprach  Lenin  die  O#r
nung  auf  eine  allgemeine  Reuolulion  in  Lurrei

Mienn-Im

  den  Frieden.

Derneue  Kriegerat  in  Verfaiste#-°

*  Gens,  5.  7.  Die  „Oumanite“  meldet:  Oer
neue  interalliierte  Kriegerat  in  Versa  dles  *  in
der  weiten  Juliwoche  wird  sich  mit  den  Verli
ner  und  Wiener  Friedenszielen  beig
sen.  „Journal  du  peunle“  meldet,  daß  die  Ge
werkschaften  sundikalmmischer  Richtung  in  einer
Konfereur'  mit  Clemenceau  vom  Ministerprasi
denten  eine  Fortsegung  der  Frieden
dielbesprechungen,  wie  sie  durch  Verimund
  Wien  eingeleitet  worden  seien.  seiten  FranW
reich  verlangten.

De  Känpse  in  Jrallen.

Der  amtliche  Ssterreichtsche  Bericht.
WITB.  Wien,  5  7.  Amtlich  wird  verlant

bart:

Die  NRämpfe  auf  der  Piapvemündung:

insel  haben  auch  geuern  leine  Unterbrechung  er