66
Cod. prob. XXII. pag. 25. „Horum autem bonorum
de praefato Nortwalt hi sunt termini:“" und nun
folgt die ausführliche Begränzung einer Gegend, an der
Tettau und Rodach, nun Teuschnitz und Nordhalben; und
zwar im Comit. Adalberti 1017, (desselben der erst in
der vorhergehenden Urkunde, ibid. 1015) ausdrücklich als
Gaugraf des Radenzgaues benannt ist. — b) „Rinichnacha
(Ninchnach bey Regen) ecclesia in Nortwalt.“* M. B.
Xl. p. 147 an. 1040. C) „Menaha (Mennach bey Mitterfels)
prope saltum Nor dwald.“ Heyberger Verth.
Landshoheit Nro XI. Behlagen. — „Steveninga in silva
Nordwald.“ Trad. St. Emm. pag. 105. — d) Die
Gegend „ inter luvium Agastam et Nardinam (Augst
und Narden im Ober. Ostr. Schwarz Viertel) a locis ubi
Danubium influunt, et usque in Nordwald.“ Hund.
Met. Salsb. II. 254. Edit. Ralisb. 1719. —
5) Cosmas Pragensis fagt 10do (Menke l. c. 2025.)
„Cacsar pertransiens Castrum Cham cognovit, duod
Böemi obstruerant vlas Per silvam, quae silva dirimit
Bavariam atque Boemiam. —
Es ist wohl möglich, daß die Ahnherrn der Hirschberge
unter den Aogilelfingern die Gaugräfliche Würde im Nordgau
befaßen; später aber erscheinen in der Gegend, des, vom
Antor ihnen angewiesenen, Bezirkes, die nordgauischen Markgrafen
als wirkliche Gaugrafen. s. Note 90. Der 1080
auftretende Heinrich von Weissenburg, war ohne Sweifel ein
Hirschberg, er wird aber Gaugraf im pago Rudmarsperg
genannt. (23)
lag der nördliche Theil des Nordwalds im oftfränkischen
Radenzgau, und nur der südliche im Nordgau.
(:z) Diesen Gau weist ihnen H. v. L. schon in seiner Abhandlung,
über die erblichen Comitate ganz richtig zu; jedoch
benannten sie sich nicht von Rudmarsberg. Er war