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Das waren in kurzen Zügen die wirtschajtlichen Gegemwirkungen, die
in England versucht wocden sind. Ueber all diese Dinge ist auch wch
rend des ersten Halbjahres von 1917 wiederholt in diesem Saale ge
en worden, auch von mir, und zwar nicht schönfärberisch, wie m#
oft vorgeworfen worden ist, sondern — das glaube ich sagen zu
fen nüchtern und sachlich, wie sich das unter ernsten Männern geziemt.
Ich habe den Gedamken, daß der uneingeschränkte A-Boot.-Krieg in
wenigen Monaten zian Erfolge führen würde, nicht nur nicht verbreitet.
sondern ausdrücklich zurückgewiesen. Ich habe allerdings die Hoffnung
Qmungesprochen, daß es uns gelingen werde, England friedensbereit zu
machen, ehe Amerika in der Lage sei, effektiv in den Krieg einzugreifen;
aber in bewußtem Gegensatz zu der Festsetzung, zu dem Inaussichtstellen
a#gendwelcher bestimmten Termine habe ich hier am 31. Janwar 1917 die.
jer Hoffnung augsdrücklich den Zusatz folgen lassen: „Eine Garantie kann
natürlich niemand übernehmen.“
Ich bin in dem Gedanken, daß man Termine festsetzen könne und
Garatien übernehmen könne, nicht etwa nur beiläufig, sondern doch mit
erlennbarer Absicht in den Worten, die ich eben verlesen habe, entgegen.
getreten. Ich habe mich für verpflichtet gehalten, darauf hinzuweisen, wie
schwer der Kampyf ist, und ich habe immer und immer wieder auch auf die
eellen und sittlichen Kräfte hingewiesen, die wir brauchten, um unsere
materiellen Erfolge zu dem Ziele ausreifen zu lassen, die wir in diesem
Kriege erreichen mußten: zur Selbstbehauptung.
Herr Dr. SEinzheimer hat — wohl um mich in Gegensatz zu mir
selbst zu stellen — einige Absätge aus einer Rede von
mir vom 1. Febdruar 191)7 verlesen. Lassen Sie mich auch eine
Stelle aus dieser Rede verlesen, dic ihnen zeigt, in welchem Sinn ich mich
damals im Hauptausschuß aussprach. Ich habe damals in derselben Nede
aesagt: ·
Der Entschluß ist gefaßt worden, weil wir die Ueberzeugung
haben, daß der uneingeschränkte U. Boot· Krieg dasjenige Mittel ist,
das, wie heute die Dinge liegen, allein geeignet ist, unsere Gegner
zur Vernunft zu bringen und den Krieg abzukürzen. Ich glaube, es
ist unsere Pflicht, diese Ueberzeugung überall in unser Volk zu tragen.
Ich wiederbhole: der Würfel ist gefallen. Jetzt heißt es.
die Zähne aufeinanderzubeißen, all Kräfte
zusammenzunehmen; jetzt heißt es: feßten
Trittk und „durch“! ·
Ichglåubk,atchdieseWok-tscwarendeutiichundMessung-.Biene-U
ec- zeigen, daß allein von den materiellen Wirkungen des L-Boot-Krieges
ich mir die entscheidende Wirkung nicht versprechen konnte, sondern daß
dat die Kräfte mit notwendig waren, an die ich in dieser Sitzzung vom
Februar 1917 in diesem Saale hier appelliert habe.
Lassen Sie mich einige Monate weiter greifenl Lassen Sie mich
eine Stelle aus meiner Rede vom 30. April 1917 —
gleichfalls in diesem Saal — verlesen. Ich habe damals gesagt:
Wenn ich aus alledem, was ich Ihnen vorgetragen habe, das
Ergebnis ziehe, daß wir mit England fertig werden,
— das war mein Eindruck damals: wir werden es schaffen —
so müssen wir uns doch innerlich darauf einrichten, daß das alles
vielleicht nicht so schnell geht, wie wir es wünschen. Das versteht
sich ja von selbst!